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Brandmeldungen der Schweiz

Sehen Sie die letzen 100 Brände welche sich in den vergangenen Monaten in der Schweiz ereignet haben und erfahren Sie auf der Brandkarte wo diese genau stattgefunden haben. Fast täglich gibt es über 20 Brandmeldungen in der Schweiz, viele davon werden aber gar nie erfasst. Falls Sie von einem aktuellen Brand gehört haben, oder sogar Zeuge eines Brandes sind, dann können Sie diesen umgehend bei uns erfassen.

18. April 2019: Vergleichen Sie Notre-Dame vor und nach dem Brand

Sport Vergleichen Sie Notre-Dame vor und nach dem Brand Mehr als 14 Stunden dauerten die Löscharbeiten, Dachstuhl und Spitzturm sind verloren. Diese Bilder zeigen das Ausmass der Verwüstung. 2019-04-18 11:51 Blick von Südosten. Bilder: Benoit Tessier/Reuters Das Feuer hat die Aussenansicht der Notre-Dame stark verändert. Am Auffälligsten ist das Fehlen des 96 Meter hohen Spitzturms, der eine Stunde nachdem das Feuer ausgebrochen war, in sich zusammenstürzte. Nachdem die Kathedrale am Montagabend um kurz vor 19 Uhr Feuer gefangen hatte, dauerte es 14 Stunden bis die Feuerwehr meldete, dass «der gesamte Brand gelöscht» sei. Ebenfalls sind grosse Teile der Gewölbekuppeln über dem Kirchenschiff eingestürzt. Es handelte sich dabei um eine orginale Eichenkonstruktion aus dem 13. Jahrhundert. Blick von Südwesten Bilder: Charles Platiau/Reuters Der Innenraum. Bilder: Ludovic Marin/AFP Die ausgebrannten Balken des Spitzturms stürzten in das Mittelschiff der Kathedrale. Inwiefern das Feuer das Mauerwerk des Gebäudes beschädigt hat, muss erst noch ermittelt werden. Durch den Wechsel aus enormer Hitze und kaltem Löschwasser könnten die Steine Risse bekommen haben. Priorität bei den Aufräumarbeiten hat zunächst, die Grundstabilität des Gebäudes aufrecht zu erhalten und die Mauern abzustützen. Vor den Flammen gerettet werden konnte das berühmte Rosettenfenster mit einem Durchmesser von 13 Metern. Genaues über den Zustand der bunten Kirchenfenster nach dem Brand ist bisher aber nicht bekannt. Der Altar. Bilder: Ludovic Marin/AFP Ein grosser Haufen Schutt stapelt sich im Chorraum vor dem Hochaltar. Bereits am zweiten Tag nach dem Brand kündigt Frankreichs Pemier Édouard Philippe an, einen Architektenwettbewerb für den Turm auszuschreiben. Präsident Emmanuel Macron will die Kathedrale innerhalb von fünf Jahren wieder aufbauen lassen. Blick von Südosten. Bilder: Benoit Tessier/Reuters Nachdem der Dachstuhl innerhalb von wenigen Stunden vollständig niederbrannte, befürchteten die Feuerwehrleute am Montagabend auch ein Übergreifen der Flammen auf die beiden Quadertürme an der Westfassade. Die Löscharbeiten konnten das aber rechtzeitig verhindern. Blick von Süden. Bilder: Reuters Um das Bauwerk künftig vor Witterungseinflüssen zu schützen, benötigt es zunächst ein Notdach. Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang? Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte: Exklusive Hintergrundreportagen Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote Abonnieren Sie jetzt

18. April 2019: News: Brand der Notre-Dame - Assassin's Creed: Unity könnte beim Wiederaufbau helfen + Spiel gratis

Kommentieren Ubisoft hat zum Wiederaufbau der zum Teil abgebrannten Notre-Dame eine hohe Geldsumme zugesichert. Um das zerstörte Kulturgut in seiner eigentlichen Pracht zu zeigen, verschenkt das Unternehmen Assassin's Creed: Unity. Doch der Publisher könnte sogar eine viel wichtigere Rolle bei der Rekonstruktion einnehmen. Der Brand der Pariser Kathedrale Notre-Dame hat weltweit Aufmerksamkeit erregt. Doch bereits innerhalb weniger Stunden meldeten sich Milliardärsfamilien und Unternehmen, die enorme Summen zum Wiederaufbau der weltberühmten Kirche zusicherten. Wie viele der kostbaren Schätze und Kunstwerke in dem Gebäude unwiederbringlich zerstört sind, lässt sich noch nicht abschätzen. Der französische Publisher Ubisoft nimmt ebenfalls Anteil an der Tragödie und bietet nun zum einen die PC-Version von Assassin's Creed: Unity eine Woche lang kostenlos an, um das Gebäude zumindest virtuell in aller Pracht bewundern zu können. Außerdem kündigte das Unternehmen an, ebenfalls 500.000 Euro für die Rekonstruktion und Restaurierung beizusteuern. Zusätzlich ruft Ubisoft auf, ebenfalls zu spenden. Da Ubisoft während der Entwicklungsphase von Assassin's Creed: Unity intensive Recherchen durchgeführt hat, um die Kathedrale möglichst originalgetreu darzustellen, könnten diese Informationen möglicherweise ebenfalls dazu beitragen, das berühmte Bauwerk wieder wie vor dem Unglück aussehen zu lassen.

17. April 2019: Frankreich – Brand in Notre Dame

Frankreich – Brand in Notre Dame Publiziert 17. April 2019 | Von admin Frankreich – Brand in Notre Dame: In der Kathedrale befinden sich eine Kapelle der Kindermissionswerke und Reliquien des heiligen Paul Tchen Quelle Kathedrale von Paris – Kardinal Dias besucht die Kapellen der Kindermissionswerke in der Kathedrale von Paris, wo die sterblichen Überreste des heiligen Paul Tchen aufbewahrt sind Frankreich – Kindermissionswerke erinnern an die Ankunft der Reliquien des chinesischen Heiligen Paul Chen in der Kathedrale Notre Dame de Paris vor 90 Jahren Paris, Fidesdienst, 16. April 2019 In der Kathedrale Notre Dame de Paris, wo das gestern Abend ausgebrochene Feuer erst in den Morgenstunden gelöscht werden konnte, befindet sich auch die dem Jesuskind gewidmet Kapelle des Päpstlichen Kindermissionswerk, in der die Reliquien des heiligen Paul Chen aufbewahrt werden, ein junger chinesischer Seminarist und Märtyrer. Seine sterblichen Überreste wurden am 10. Juni 1920 nach Notre Dame überführt und in der Kapelle untergebracht. Nach den jüngsten Restaurierungsarbeiten wurde hier am ersten Mittwoch jedes Monats ein Gottesdienst für die Anliegen der Kindermissionswerke gefeiert. Kardinal Ivan Dias, damals Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, betete am 2. Oktober 2007 vor den Reliquien des hl. Paul Tchen, nachdem er in der Kathedrale von Paris einen Gottesdienst gefeiert hatte. Anlässlich des 90. Jahrestages der Ankunft der Reliquien feierte der Weihbischof von Paris Jérôme Beau am 10. Juni 2010 einen Gedenkgottesdienst, an dem stellvertretend für die Internationalen Sekretariate der Kindermissionswerke, die damalige Generalsekretärin Baptistine Ralamboarison teilnahm. Die Kathedrale Notre Dame beherbergt auch eine Kapelle, die der hl. Teresa vom Kinde Jesus, die zusammen mit dem heiligen Franz Xavier Schutzpatronin der Mission ist. Paul Tchen (Chen Changpin) wurde am 11. April 1838 in Sintchen in der chinesischen Provinz Kouy-tcheou (Guizhou) als Sohn einer sehr armen und nichtchristliche Familie geboren. Dank der Unterstützung der Kindermissionswerke konnte Paul die Schule besuchen. Er wurde im Jahr 1853 als Schüler des Kleinen Seminars zugelassen und am Weihnachtstag desselben Jahres getauft und gefirmt und im Jahr 1854 kam er zur Erstkommunion. Der Einladung seines Vaters, in die Familie zurückzukehren, folgte er nicht, da er sich seiner Berufung sicher war. Im Jahr 1860 trat er in das Priesterseminar in Tsin-Gay ein, das am 12. Juni 1861 von Soldaten überfallen wurde, die Paul und andere Personen festnahmen, weil sie Christen waren. Doch der Drohungen verleugnete keiner von ihnen den eigenen Glauben. Paul und seine Gefährten wurden am 29. Juli 1861 ermordet und das Seminar verwüstet. Paul Tchen wurde 1908 von Papst Pius X. selig gesprochen und seine sterblichen Überreste am 10. Juni 1920 nach Paris in die Kapelle der Heiligen Kindheit der Kathedrale Notre Dame überführt. Am 1. Oktober 2000 sprach Papst Johannes Paul II. ihn zusammen mit 120 chinesischen Märtyrern heilig. (S.L.) (

17. April 2019: Notre-Dame-Inferno weckt Erinnerungen an Brand in Bremgarten – dort «wurde die Kirche schöner»

Notre-Dame-Inferno weckt Erinnerungen an Brand in Bremgarten – dort «wurde die Kirche schöner» az Aargauer Zeitung Brand in der Notre-Dame ist wie ein Déjà-vu: Der Beitrag von "Tele M1". © TeleM1 Brand in der Notre-Dame ist wie ein Déjà-vu: Der Beitrag von "Tele M1". © TeleM1 Der Brand der Pariser Notre-Dame-Kathedrale weckt bei vielen Bremgartern Erinnerungen an eine Feuersbrunst vor 35 Jahren. Die Stadtkirche brannte im März 1984 bis auf die Grundmauer nieder. Wie in Paris zeugte dichter Rauch weithin von der Katastrophe. Jules Koch stand an diesem schwarzen Mittwoch im Löscheinsatz. "Ich konnte es erst fast nicht glauben – (es war) wie heute", sagt er zum Regionalsender Tele M1. Als er am Montag im Teletext gelesen habe, dass das Pariser Gotteshaus derzeit renoviert werde, habe er an das Feuer in Bremgarten gedacht. Auch im Reussstädtchen war eine Kirchenrenovation im Gang, als der Brand ausbrach. Vor 35 Jahren brannte in Bremgarten die katholische Pfarrkirche. © Beat Zeier Bruno Notter stand als Stadtpolizist im Einsatz. Er erinnert sich an Gaffer: "Wir nahmen eine Schlauchleitung und spritzten von oben auf den Boden, damit sie zurückwichen." Gewisse Szenen sieht er noch heute vor dem inneren Auge. "Es hatte Gasflaschen im Innern", erinnert er sich. Jemand habe gerufen: "Alle raus!" Und tatsächlich seien die Flaschen explodiert. Fresken entdeckt Der Brand richtete nicht nur Zerstörung an – er brachte auch einige Schätze ans Tageslicht. Unter dem abgebrannten Dachstock kamen Fresken hervor. Der Bremgarter Chronist Hugo Huwyler sagt: "Die Kirche wurde schöner, als sie vorher war." In Bremgarten kam ein Löschhelikopter zum Einsatz, weil die Schläuche zu kurz waren. In Paris verzichtete man auf das Löschen aus der Luft. Das erregte Aufmerksamkeit, weil US-Präsident Donald Trump auf Twitter vorschlug, man könnte Löschflugzeuge einsetzen . Der Zürcher Feuerwehrkommandant Peter Wullschleger erklärte im Interview mit CH Media , warum das keine gute Idee gewesen wäre: "Löschhelikopter zum Beispiel können gar nicht fliegen bei dem Rauch. Und auch Löschflugzeuge sind ungeeignet: Das sind Tonnen von Wasser auf einen Schlag. Spätestens so bringt man ein Dach zum Einsturz." (mwa) Verwandtes Thema:

17. April 2019: Wichtige Daten für den Wiederaufbau: Professor scannte Notre-Dame kurz vor dem Brand

US-Professor sammelte präzise Daten der Kathedrale Notre-Dame Wichtige Daten für den Wiederaufbau Professor scannte Notre-Dame kurz vor dem Brand Guido Felder 17:53 Uhr 17.04.2019 17:53 Uhr 17.04.2019 So ein Zufall: Nur eine Woche vor dem Brand der Kathedrale Notre-Dame in Paris, stellte ein Forscherteam in den USA eine digitale 3D-Version des Gebäudes her. Die könnte für den Wiederaufbau höchst nützlich sein. 1/8 Die Kathedrale Notre-Dame in 3D-Ansicht auf dem Computer. 2/8 Vassar College Professor Andrew Tallon scannte die Kathedrale Notre-Dame in Paris mit Lasertechnik. Über eine Milliarde Punkte wurden erfasst. 3/8 Ein Tüftler und Liebhaber der Gotik: Professor Andrew Tallon. Er starb 2018 an einem Hirntumor. 7/8 Das Feuer zerstörte vor allem das Dach, die Struktur blieb erhalten. 8/8 Dukas Der Brand brach wahrscheinlich auf der Baustelle aus, die sich auf dem Dach befindet. Für den exakten Wiederaufbau der abgebrannten Notre-Dame könnte es wichtige Hilfe aus New York geben. In den vergangenen Jahren hat Kunstprofessor Andrew Tallon das ganze Gebäude innen und aussen so präzise vermessen, wie es bisher noch niemand geschafft hatte. Der in Belgien geborene Tallon bediente sich eines hochmodernen Laserscanners, den er an über 50 Orten innerhalb und ausserhalb des historischen Gotteshauses platzierte. Jedes Detail und jeder Abstand wurde mit einer Genauigkeit von fünf Millimetern erfasst. Aber auch Fehler blieben nicht verborgen: So bestätigen die Resultate, dass die Westseite der Kathedrale ein «kompletter Bazar» ist. Damit meinte Tallon die Fehlausrichtung der Säulen sowie auch schräge Mauern. Tallon folgerte, dass die Baumeister eine jahrelange Pause einlegen mussten, weil sich der Boden und mit ihm die Mauern gesenkt hatten. Professor versetzte sich in Köpfe der Baumeister Den Brand vom Montagabend hat der Professor nicht mehr erlebt, weil er im November 2018 im Alter von 49 Jahren an einem Hirntumor gestorben ist. Seine Kollegen am Vassar College in New York haben aber mit grossem Engagement sein Erbe angetreten. Nur eine Woche vor dem Brand traf sich ein Team, um auf dem Computer aus den gewonnenen Daten ein plastisches Modell mit über einer Milliarde eingefärbten Punkten herzustellen. Seine ehemalige Studentin Lindsay Cook, die nun selber in Vassar doziert, sagt über Tallon: «Er wollte sich in die Köpfe der damaligen Baumeister versetzen. Er suchte in den Laserscans nach Stellen, die nicht ganz im Lot waren und aus denen man die Handschrift des Architekten oder Maurers erraten konnte.» Insgesamt hatte Tallon mit seinem hypermodernen Messgerät 45 historische Gebäude vermessen. Über seine Arbeit hat er Videos auf Youtube gepostet, darunter auch einen 360-Grad-Rundgang durch die Notre-Dame. Enorme Datenmenge Seine präzisen Messdaten könnten nun für den schnellen Wiederaufbau der Kathedrale Notre-Dame zugezogen werden. «Wenn die französischen Behörden es wünschen, würden wir alles zur Verfügung stehen», signalisiert Lindsay Cook. Zur Übergabe der Unterlagen müsste sie allerdings persönlich nach Paris reisen: Für die Übermittlung per Internet sind die vielen Daten des Computermodells schlicht zu gross. Blick.ch – das Schweizer Portal für Nachrichten aus den Bereichen News, Politik, Wirtschaft, Sport, People, Unterhaltung, Lifestyle und Auto. © 2019 Blick.ch

17. April 2019: Nach dem Brand der Notre-Dame: Polemik um Millionenspenden

Nach dem Brand der Notre-Dame-Kathedrale: Polemik um Millionenspenden Französische Konzerne spenden bis zu dreistellige Millionenbeträge für den Wiederaufbau der stark beschädigten Notre-Dame-Kathedrale. Kritiker werfen ihnen vor, gegenüber der sozialen Not in Paris die Augen zu verschliessen. Stefan Brändle, Paris Ein Blick in das Innere der Kathedrale Notre-Dame in Paris. (Dan Kitwood/Getty) Meistgelesen in der Rubrik

17. April 2019: «Es ist eben nicht nur toter Stein»: Warum uns der Brand der Notre-Dame so beschäftigt

«Es ist eben nicht nur toter Stein»: Warum uns der Brand der Notre-Dame so beschäftigt von Leo Helfenberger - watson.ch 17.4.2019 um 17:27 Uhr Die Welt schaute am Montag verzweifelt zu, wie die Pariser Feuerwehr gegen den Brand im Dach der Notre-Dame-Kathedrale kämpfte. © AP In Paris ging am Montag die berühmten Notre-Dame-Kathedrale in Flammen auf. Noch am selben Abend werden mehrere Hundert Millionen Euro für den Wiederaufbau gespendet und es treffen Beileidsbekundungen aus der ganzen Welt in Frankreich ein. Doch warum löst die Zerstörung alter Gebäude bei uns eine solch tiefe Bestürzung aus? Archäologe Urs Niffeler gibt Antwort. Herr Niffeler, warum berührt der Brand der Notre-Dame Menschen auf der ganzen Welt? Urs Niffeler: Einerseits ist die Kathedrale weltbekannt. Viele Menschen haben Paris bereits einmal besucht und können sich so persönlich an den wunderschönen Bau erinnern. Andererseits hat die Notre-Dame auch einen grossen ideellen, geistesgeschichtlichen und künstlerischen Wert. Was meinen Sie konkret mit ideellem Wert? Bauten wie der Notre-Dame oder die Stätten in Palmyra, die teilweise vom «IS» zerstört wurden, stellen eine Verbindung zu unserer Vergangenheit dar. Sie sind Quellen unserer Identität. Mit der Beschädigung oder Zerstörung solcher Bauwerke wird diese Verbindung geschwächt oder ganz getrennt. Also sind Bauten wie die Notre-Dame mehr als nur teure Gebäude? Auf jeden Fall. Kulturgüter haben seit Menschengedenken eine wichtige Funktion für die Gesellschaft. Sie sind eben nicht nur toter Stein. Dabei spielt es gar keine Rolle, ob diese Rückbesinnung auf historischen Tatsachen beruht oder nur ein Konstrukt der Gegenwart ist. Die Rütliwiese hat für viele Schweizer heute einen klaren Nationalcharakter, egal ob sich dort vor 700 Jahren drei Männer getroffen haben oder nicht. Zur Person Urs Niffeler ist Archäologe und Zentralsekretär von Archäologie Schweiz. Der Verein besteht seit 1907 und setzt sich sowohl für das Forschungsfeld der Archäologie als auch für den Heimat- und Kulturgüterschutz in der Schweiz ein. In welchem Verhältnis steht nun der Brand in Paris mit den Ruinen in Palmyra? Die Kathedrale besticht neben dem historischen Wert durch ihre offenkundige Schönheit. Viele Besucher werden von der Innenausstattung oder vom Gewölbe beeindruckt gewesen sein, als sie diese zum ersten Mal sahen. Solche Gefühlehallen nach dem Besuch nach und können durch die Neuigkeit, dass Notre-Dame beschädigt wurde, wieder ins Bewusstsein treten. Die Ruinen in Palmyra haben wohl die wenigsten Europäer je besucht; sie sind zumeist „nur“ durch die Medien ins präsent geworden. Ist diese Verliebtheit in die eigene Vergangenheit ein europäisches Phänomen oder gibt es das weltweit? Ich würde nicht sagen, dass das Interesse nur in Europa stark ist. Auf der ganzen Welt werden Jahrhunderte oder sogar Jahrtausende alte Kulturstätte gepflegt und geschützt. Ich denke dabei zum Beispiel an Machu Picchu in Peru oder an die chinesische Mauer. Auch in den USA, wo man noch nicht auf eine längere europäisch geprägte Geschichte zurückblicken kann, gibt es indianische Siedlungen aus der Zeit zwischen 700 und 1300, die rege besucht werden. Bilder des Grossbrands in der Pariser Notre-Dame-Kathedrale: 1 / 77 Die Pariser Kathedrale Notre Dame am Morgen nach dem verheerenden Brand. © Christophe Ena Die Pariser Kathedrale Notre Dame am Morgen nach dem verheerenden Brand. © IAN LANGSDON Die Pariser Kathedrale Notre Dame am Morgen nach dem verheerenden Brand. © IAN LANGSDON Die Pariser Kathedrale Notre Dame am Morgen nach dem verheerenden Brand. © Christophe Ena Die Pariser Kathedrale Notre Dame am Morgen nach dem verheerenden Brand. © IAN LANGSDON Der französische Präsident Emmanuel Macron will die Kathedrale innert fünf Jahren wiederaufbauen. Halten Sie das für einen realistischen Zeitplan? Es ist schwierig, die Dauer des Aufbaus einzuschätzen. Einerseits kommt es darauf an, wie viel Ressourcen man bereit ist zu verwenden. Andererseits kann man auch nicht einfach 2000 Arbeiter einsetzen, die sich schliesslich auf der Baustelle auf den Füssen stehen würden. Die Restauration wird viel Handarbeit erfordern, deshalb ist das Ausmass bisher kaum abzuschätzen. Nun sagen Kritiker, es gebe doch Wichtigeres, als eine Jahrhunderte alte Kirche zu restaurieren. Zum Beispiel den Klimawandel. Ich finde es immer müssig, wenn man zwei wichtige, berechtigte Anliegen gegeneinander ausspielt. Natürlich ist der Kampf gegen den Klimawandel wichtig. Die Zerstörung des Dachs von Notre-Dame hat aber ebenso tiefe Spuren in der französischen Gesellschaft hinterlassen. Man sollte nicht Ja zum einen und Nein zum anderen sagen müssen. 15. April 2019: Ein Feuer verwüstet die Pariser Notre-Dame © sda-Video Bereits als das Dach noch brannte, versprachen mehrere französische Milliardäre bereits Spenden in Millionenhöhe. Eine solche Unterstützung lässt der Kampf gegen den Klimawandel vermissen, klagen Klimaschützer. Positiv interpretiert zeigt sich darin die alte patronale Verhaltensweise, dass man spendet, wenn es nötig ist – und natürlich der berechtigte Stolz vieler weiterer Menschen in Frankreich über ein bedeutendes Monument. Aber klar: Das Engagement nach einer solchen Katastrophe stellt die Spender durchaus in ein positives Licht. Doch wenn dabei etwas Gutes herausschaut, warum nicht. Es bringt hier nichts, diese Thematik mit dem Klimawandel zu konfrontieren. Trotzdem dürfte die Verbundenheit zu alten Gebäuden in Europa grösser sein als in den USA. Oder nicht? In Europa sind die Wege zu einem solchen Bau einfach kürzer. Natürlich hat dies einen Einfluss darauf, wie stark das Interesse an Archäologie und Kulturgeschichte im Allgemeinen ist. Dennoch gibt es Archäologie auf der ganzen Welt. Das Phänomen des Interesses an der eigenen Vergangenheit ist ein allgemein menschliches. 16. April 2019: Notre-Dame: So sieht sie nach dem Brand aus © sda-Video Obwohl diese Vergangenheit nicht immer nur schön war. Natürlich. Auch die Notre-Dame wurden Ressourcen verwendet, die wohl zum Teil unter unschönen Umständen beschafft wurden. Bezahlt wurde das ganze von Allen, die Kirchensteuer bezahlen mussten – und natürlich von Menschen, die spendeten, nicht zuletzt, um beim Jüngsten Gericht auf ihre positiven Taten verweisen zu können. Für uns heute steht Notre-Dame aber nicht primär für die Ausbeutung der Menschen im Mittelalter, sondern für künstlerische, ideologische und technische Brillianz – vergessen wir nicht die Entwicklung, die Frankreich in der Zwischenzeit durchgemacht hat! Sie haben in diesem Zusammenhang von einer wichtigen Funktion für die Gesellschaft gesprochen, die Kulturgüter heute ausüben. Können Sie dies noch etwas konkretisieren? Kulturgüter sind Kristallisationspunkte für die Gesellschaft. Egal welches Geschlecht, welcher Bildungsabschluss oder welche Herkunft ein Franzose hat, jeder kennt die Notre-Dame. Menschen, die sonst nur sehr wenig miteinander zu tun haben, kommen so zusammen und verstehen sich als Mitglieder eines grösseren Ganzen, etwa eines Staates. Morgendämmerung über der beschädigten Notre-Dame. Welche Auswirkungen hat der Brand auf Frankreich? © EPA Also könnte der Brand auch positive Effekte haben? Ja, so morbide es auch klingen mag. Brände wie dieser haben schon öfters zu gewaltiger Mobilisation geführt. Als Beispiel könnte man den Wiederaufbau der Stadt Lissabon nach dem Erdbeben vom 1. November 1755 nennen, einer der verheerendesten Naturkatastrophen der europäischen Geschichte, auch wenn er teils mit harten Zwangsmassnahmen erfolgte. Ob Frankreich wieder näher zusammenrückt, wird man sehen; jedenfalls gingen bereits enorm viele Spenden ein. Eine negative Folge der ideellen Aufladung solcher Stätten hat auch die Auseinandersetzung mit dem «IS» gezeigt. Dieser hat ja direkt vom Verkauf illegal ausgegrabener Kulturgüter profitiert. Ich wünschte es wäre nicht so, aber ja. Es war so, dass der «IS» Kulturgüter ausgegraben und in alle Welt verkauft hat. Die Käufer haben es damit in Kauf genommen, dass sie faktisch die Terrororganisation unterstützt haben. Auf einer völlig anderen Ebene stehen Zerstörungen wie jene des Baaltempels in Palmyra oder der Buddhastatuen in Bamiyan: Die Zerstörung war in hohem Mass eine Machtdemonstration, wenn auch mit religiösem Mäntelchen. Die Botschaft lautete „Ihr Westler könnte nichts ausrichten, wenn wir beschliessen, etwas von Euch hoch geschätztes zu zerstören – spürt Eure Ohnmacht!“. Was lässt sich dagegen tun? Beim Handel mit Kulturgütern muss man auch bei den Käufern ansetzen. Solange eine Nachfrage besteht, wird sie befriedigt. Neben der Bekämpfung des illegalen Kunsthandels müsste man also das Sozialprestige des Besitzes solcher Werke beseitigen und den Kauf mit schändlichem Handeln konnotieren. Wenn die Nachfrage nach solchen Objekten sinkt, schwindet der Markt dafür. Kunsthistorikerin zu Notre-Dame: «Informationen unwiederbringlich zerstört» © sda-Video

17. April 2019: Bühler: Abfall setzt Kehrichtwagen in Brand

Auf der Fahrt zu einer Sammeltour ist am Mittwochmorgen in Bühler AR ein Kehrichtwagen in Brand geraten. Laut Polizei hatte sich der am Vortag geladene Abfall entzündet. Der Fahrer des Kehrichtwagens hatte im Rückspiegel Rauch festgestellt, das Fahrzeug angehalten und die Feuerwehr alarmiert. Diese konnte die brennende Ladung rasch löschen und Schlimmeres verhindern. Verletzt wurde niemand, die Höhe des Schadens ist noch unklar.

17. April 2019: Brand der Notre Dame: Verluste gehören dazu

Kommentar Brand der Notre Dame: Verluste gehören dazu Nach dem Brand von Notre-Dame trauert die Welt um die beschädigte Kathedrale. Unzählige Schätze wurden im Laufe der Geschichte verbrannt, geschleift, zerbombt, vergessen. Jérôme Martinu Jérôme Martinu, Chefredaktor der Luzerner Zeitung. Abonnemente

17. April 2019: Brand Love: Drunk Elephant Skincare

Duft- oder Farbstoffe SLS (Sodium Lauryl Sulphate, also «Sulfate») Tiffany glaubt, dass diese sechs Inhaltsstoffe hinter fast jedem modernen Hautproblem stecken und achtet bei der Produkteentwicklung darauf, dass der pH-Wert der Haut immer stimmt und dass die aktiven Wirkstoffe stets in der höchstmöglichen Konzentration enthalten sind, die auch noch verträglich ist. Ihr Ansatz ist in der Branche (und bei unserer «resident skintellectual» Maja ) ein bisschen umstritten, aber die relativ kurzen INCI-Listen lassen tatsächlich schliessen, dass hier aufs Wesentliche reduziert wird. Having said that, gibt es bei Drunk Elephant gleich eine Reihe von Produkten, die auch unter denselben erfahrenen Skincare-Cracks als «recht potent» gelten, darunter das berühmt-berüchtige « T.L.C. Sukari BabyFacial »-Fruchtsäurepeeling, das «Framboos»-Nachtserum mit ordentlich Glykolsäure… …und die im Herbst 2018 lancierte « A-Passioni Retinol Cream », die zwar bei SpaceNK zwar vorrätig war, aber ich mich dann nicht traute, weil ich sonst auch schon mit Retinol (von The Ordinary ) hantiere und nicht übertreiben wollte, höhö. «Ein Produkt ist nur so gut wie sein schlechtester Inhaltsstoff» …sagt Frau Masterson. Und Steffi hört hin und testet sich für dich durch! DIE GETESTETEN DRUNK ELEPHANT PRODUKTE: Drei Monate. DREI MONATE musste ich mit diesen Schätzen warten. Kannst du dir vorstellen, wie schwierig das ist für ein Plappermaul wie mich? Ich habe mir nämlich im Januar bei meinem London-Trip eine Riesentüte Drunk Elephant gekauft, und in meiner liebsten Space NK-Filiale in Covent Garden. Fast 300 Franken habe ich für die fünf Produkte ausgegeben – und das ist auch für mich als Beauty-Queen RICHTIG VIEL KOHLE. Aber jetzt, 300 Stutz und drei Monate mit (fast) täglicher Anwendung später bin ich parat, dir meine persönliche Erfahrung mit folgenden Drunk Elephant-Produkten zu präsentieren! Drunk Elephant Protini Peptide Cream (50ml), ca. 75 Franken Ich kann mich nicht entscheiden, ob diese Creme nun üppig-reichhaltig ist, oder doch recht leicht: Die einzigartige Textur ist auch das, was mir daran wirklich gefällt! Diese hautstärkende Feuchtigkeitspflege auf Gelbasis enthält eine Powerportion Proteine, die der Haut helfen, ihr eignes Collagen zu schützen, sowie einen Complex mit 9 verschiedenen Peptiden, Wasserlilien-Extrakt, Folsäure aus der Sojabohne und Acetyl Glutamin. Der ganze Cocktail hilft müder, feuchtigkeitsarmer Haut wieder frisch und «lebendig» zu wirken – und das, ohne sie unnötig zu beschweren. Was ich am Protini wirklich liebe im täglichen Pflegeritual ist aber der Spender mit Pump-Fläche (sorry, ich habe vergessen, diesen zu fotografieren!), die jeweils nur einen kleinen Klacks Creme herauspupst und den Rest «airless» im Topf lässt. Ich gebe jeweils ein paar Tropfen Marulaöl direkt dazu und vermische es direkt im Tiegel, was Zeit spart und Spass macht. Drunk Elephant B-Hydra Intensive Hydration Serum (50ml), ca. 58 Franken Auf dieses Hyaluron-Serum war ich besonders gespannt, denn wo es so viel Hype gibt, muss Feuer sein. Oder wie geht das Sprichwort schon wieder? Ananas-Ceramide (die die Hautbarriere stärken), Provitamin B5 und Extrake aus Wassermelonenrinde, Apfel und Linse machen aus diesem federleichten Gel-Serum einen potenten Feuchtigkeits-Booster, der sich für alle Hauttypen eignet und die Haut tatsächlich sichtbar praller wirken lässt. Auch hier ist der Spender superclever designt: Man dreht den oberen (bunten) Teil einfach nach rechts, um die Pumpe freizugeben! Perfekt zum Reisen und das Ding ist mit 50ml Inhalt auch sehr ergiebig: Ich benutze ihn seit Ende Januar täglich und habe ihn immer noch nicht geleert! Drunk Elephant Virgin Marula Luxury Facial Oil (30ml), ca. 80 Franken Full disclosure: Ich bin auch nach zwei Jahren immer noch in der «Eingewöhnungsphase» in Sachen Gesichtsöl: Ich habe zwar erkannt, dass sie meiner Haut wirklich gut tun… aber das glitschige ölige Gefühl mag ich immer noch nicht, selbst wenn ich damit nur schlafen gehe. Das Marulaöl von Drunk Elephant wird regelmässig als eine der besten, verträglichsten Öle überhaupt gennannt, und auch ich gebe zu, dass es erstaunlich gut einzieht und ein wunderbar weiches Hautgefühl zurücklässt. Das exotische Öl ist extrem reich an Omega 6- und 9-Fettsäuren und Vitamin E und hat eine starke antioxidative Wirkung: Es soll auch super sein bei leicht gestresster (ich!) Haut, sowie bei älterer (ICH!) Haut mit sichtbaren Fältchen. Teuer, aber wirklich schön… und ergiebig, auch wenn ich jeweils vier bis fünf Tropfen nehme und damit auch Hals und Decolleté behandle! Drunk Elephant Juju Bar , ca. 30 Franken Sieht nach Seife aus, ist es aber nicht! Der «Juju Bar» ist aber trotzdem eine Art Stückseife, die eine leicht peelende, ziemlich tiefenreinigende Wirkung hat! Marulaöl, Schlamm (Tonerde), exfolierende Bambuspartikel und Extrakte aus Gojibeere und Açai sorgen dafür, dass die Haut blitzsauber wird, aber nicht austrocknet. Die Wirkung dieser Reinigung ist nicht ohne: Man sollte sie nie direkt vom «Barren» aus aufs Gesicht auftragen, sondern in den Händen aufschäumen… und sie höchstens dreimal pro Woche anwenden. Ich liebe den Juju abends, weil ich dann das Gefühl habe, dass meine Haut richtig READY ist für die nachfolgenden Produkte und Öle. Ein grosser, wenn auch etwas überraschender Fave! Drunk Elephant Lippe Balm , ca. 20 Franken Ja, eine Lippenpomade. Ich war ehrlich gesagt ein bisschen am hyperventilieren bei Space NK, als ich sah, wieviel mich mein fünfteiliges Tester-Set kosten würde, also habe ich einfach das günstigste Produkt der Linie gewählt. Grosser Fehler. Weil ich jetzt auch von der 20fränkigen Lippenpflege angefixt bin und es lieeeebe, meine Lippen mit diesem dicken Stift einzusalben! Wirklich nice, aber von allen Produkten wohl die grösste «Luxusanschaffung». THE HEY PRETTY LOWDOWN NACH SIMMER EHRLICH ZWEI GLÄSERN CHAMPAGNER: Okay, jetzt ganz ganz ehrlich. Das ist eine Hautpflege, die das Zeug hat zum Holy Grail. Gerade weil die Produkte parfümfrei und sensorisch etwas unsexy formuliert sind! Ich würde ganz klar die Protini-Creme, das B-Hydra-Serum und den Juju Bar regelmässig nachkaufen, wenn es sie hier in der Schweiz gäbe… für Bestellungen aus den UK sind mir die Produkte aber dann mit Zollkosten vielleicht auf Dauer doch etwas zu teuer. lnnerhalb der EU kann man Drunk Elephant zollfrei aus England bestellen über Cultbeauty und SpaceNK: Das heisst, dass meine Deutschen Leserinnen hier total im Vorteil sind, denn in der Schweiz muss man bei einer Bestellung rund 20% dazurechnen für Zoll- und Bearbeitungsgebühren. Ich konnte übrigens bisher nicht herausfinden, warum (noch) kein Retailer hier in der Schweiz Drunk Elephant ins Sortiment aufgenommen hat. Die Tatsache, dass der Brand auch in Deutschland nur über die UK erhältlich ist würde mich bei vielen anderen Marken vermuten lassen, dass es allenfalls Probleme gibt mit den Inhaltsstoffen (da die Schweiz diesbezüglich deutlich strengere Richtlinien hat als die USA). Weil das Kredo von Drunk Elephant aber lautet «if there’s any DOUBT, it’s OUT» , werden wahrscheinlich logistische Komplikationen dahinter stecken. Vielleicht ist es auch nichts von alledem, und jemand bei Jelmoli (hüstel), Globus (hüstelhüstel), Sephora Schweiz, Marionnaud oder Spitzenhaus (ja, IHR!) liest gerade dieses Feature und denkt sich: GOPF, DAS MÜEMMER HOLÄ. Denn ja, gopf… DAS ZEUG IST GUT. Also, falls du noch mehr wissen willst über den Hintergrund von Drunk Elephant, gibt’s hier auf Vanity Fair ein tolles Interview mit der Gründerin Tiffany Masterson. Und sonst darfst du ruhig Steffi glauben, dass die Produkte echt toll sind. Falls du also in nächster Zeit in die USA reist (oder auch nach England), lohnt sich ein Abstecher zu Sephora oder Space NK absolut – und mit «The Littles» hat die Marke für ca. 95 Franken auch ein super Reise/Entdeckungsset ready! Bei mir stehen das Babyfacial und die Retinol-Creme definitiv noch auf dem Programm dieses Jahr. So, ich gehe jetzt mein Champagner-Flash vor dem Fernseher etwas auskurieren (sag‘ mir NICHTS zu Game of Thrones, der Tigerprinz und ich wollen warten, bis wir mindestens zwei Folgen hintereinander schauen können!) und wünsche dir einen wunderbaren, NICHT-betrunkenen Mittwoch. Ich schwörs, ich hans im Griff, Mom! Drunk Elephant ist in der Schweiz nur über Cultbeauty und Space NK erhältlich (Zoll- und Versandgebühren mitberechnen bei der Bestellung, auch wenn Cultbeauty bei Bestellungen über £40 kein Porto verrechnet!). TAGS

17. April 2019: Nach Brand in Notre-Dame: «Die Brandgefahr bei Sanierungen ist nicht zu unterschätzen»

Nach Brand in Notre-Dame: «Die Brandgefahr bei Sanierungen ist nicht zu unterschätzen» von Urs Huber - Oltner Tagblatt Zuletzt aktualisiert am 17.4.2019 um 08:46 Uhr Die Sanierungen an der Oltner Stadtkirche gingen ohne Zwischenfälle über die Bühne. © Bruno Kissling Nach dem Brand der Kathedrale Notre-Dame in Paris: Wie sind die drei grossen städtischen Kirchen in Olten eigentlich vor Feuer geschützt? Natürlich ist die Stadtkirche Olten mit der Kathedrale von Notre-Dame in Paris nicht zu vergleichen; weder bezüglich Architektur, Volumen oder Alter. Dennoch: Die Ursache, die zum Brand des Pariser Bauwerks führte, ist ungeklärt und wirft Fragen auf. Haben die dortigen Sanierungsarbeiten etwas damit zu tun? Wie wird Bränden in Kirchen im Alltag vorgebeugt? Umfangreich saniert nämlich wurde in den Jahren 2016/17/18 auch die Oltner Stadtkirche der Christkatholiken. Wie haben die Brandvorkehrungen während der Sanierung der Oltner Stadtkirche ausgesehen? Peter Humm war der leitende Architekt bei der Sanierung. «Es ist ganz klar», sagt er auf die Frage nach entsprechender Brandprävention während der Bauphase, «Vorsichtsmassnahmen werden immer intensiv kommuniziert.» Das Gefahrenpotenzial sei nicht zu unterschätzen. Allerdings ist sich der Luzerner Architekt auch bewusst: Menschliches Fehlverhalten kann sich immer ergeben, ein sicheres Arbeiten hänge auch von der Selbstverantwortlichkeit des einzelnen ab, so Humm. «Arbeiten mit Funkenflug etwa gehören unbedingt nach draussen verlegt.» Denn Jahrhunderte alte Holzkonstruktionen etwa, völlig ausgetrocknet, würden leicht Feuer fangen. Auch weiss der Luzerner, dass Brandursachen häufig im Bereich elektrischer Anlagen zu finden sind. «Auch eine bei den Bauarbeiten verwendete Maschine kann heiss laufen und sich entzünden», erklärt Humm. Feuerlöscher können da helfen. Die Sanierungsarbeiten in der Stadtkirche sind ohne Zwischenfall über die Bühne gegangen. Die Baute wurde im Zuge der Arbeiten nicht mit einer Brandmeldeanlage ausgerüstet, eben so wenig mit einer Sprinkleranlage. «Letzteres baut man eigentlich nur ein in Gebäuden, die regelmässig von vielen Besuchern belegt werden», sagt Humm. Und wie stehts grundsätzlich mit den Brandschutzmassnahmen der grossen Gotteshäuser in der Stadt? Die bald 110-jährige Martinskirche, das mit 1000 Sitzplätzen grösste Gotteshaus der Stadt beziehungsweise deren Gebäulichkeiten rundherum sind mit zwei Löschwasserstationen nahe zum Josef-Saal und mit einer bestimmten Anzahl Feuerlöscher ausgerüstet. «So wie es halt gesetzlich vorgeschrieben ist», sagt Hauptsakristan Fredy Kammermann. Im Dachgeschoss dagegen finden sich keinerlei Schutzvorkehrungen. Ein Ausbau der Präventivmassnahmen sei noch nie zur Diskussion gestanden. «Jedenfalls nicht, soweit ich mich erinnern kann», so Kammermann. In der reformierten Friedenskirche, wo knapp 800 Personen Platz finden, sind die Brandschutzvorkehrungen, quasi anlog zur Martinskirche so umgesetzt, wie sie von der kantonalen Gebäudeversicherung vorgeschrieben sind. Dazu gehören neben Feuerlöschgeräten unter anderem auch Fluchtwegbeschilderungen beziehungsweise Notausgangbeleuchtung, wie der Präsident der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Olten, Peter Schweri, auf Anfrage erklärt. Der Dachstock der Friedenskirche dagegen bleibt, wie schon derjenige der Martinskirche, ohne eigentliche Präventionseinrichtung. Kirchen: Besondere Fälle Philipp Stierli, Oltens Feuerwehrkommandant, sagt: «Kirchen sind grundsätzlich etwas Spezielles, auch hinsichtlich der Brandbekämpfung.» Deren Volumen und demzufolge auch der Dachstock beziehungsweise die Zugänglichkeit stellen die Einsatzkräfte vor besondere Herausforderungen. Lediglich die Stadtkirche wäre im Ernstfall von allen vier Seiten leicht zugänglich. «Zudem weisen solche Bauten einen grossen Trümmerschatten auf», so Stierli weiter. Dies ist jener Bereich, der durch herabstürzende Trümmer getroffen werden kann. In einem Schadensfall besteht im Trümmerschatten Lebensgefahr. Der Aufenthalt ist dort jeweils nur zur unmittelbaren Menschenrettung, zur Abstützung oder dem Einriss der Trümmer vertretbar. «Bislang sind wir von einem solchen Szenario verschont geblieben», so Stierli. Verwandte Themen:

17. April 2019: Ein Déjà-vu für Luzern: Brand in Paris weckt Erinnerungen an das Inferno der Kapellbrücke

Ein Déjà-vu für Luzern: Brand in Paris weckt Erinnerungen an das Inferno der Kapellbrücke von Larissa Haas - CH Media 17.4.2019 um 04:00 Uhr Am 18. August 1993 brannte die Kapellbrücke in Luzern. © KEYSTONE Der Brand in der französischen Hauptstadt weckt Erinnerungen an das Inferno der Kapellbrücke vor bald 26 Jahren. Die Kapellbrücke wurde damals fast restlos zerstört. Die Bilder von Passanten auf der Strasse, die ihren Blick fassungslos auf das lodernde Dach der Kathedrale Notre-Dame richten , gingen am Montagabend um die Welt. Sie alle schauten zu, wie Teile des 850-jährigen Gotteshauses verschwanden. Das Ereignis versetzte Frankreich in einen Schockzustand – und die ganze Welt trauert mit. Diese Situation holt in der Schweiz Erinnerungen an jene Nacht vom 18. August 1993 zurück, als die Weltöffentlichkeit auf Luzern und ihr brennendes Wahrzeichen im Herzen der Stadt schaute. Die Kapellbrücke wurde damals fast restlos zerstört, lediglich das Grundgerüst sowie 25 der 111 Gemälde aus dem 17. Jahrhundert, die an den Giebeln hingen, blieben unversehrt. Theo Honermann, Feuerwehrkommandant der Stadt Luzern, war damals bei der Brandbekämpfung dabei. Auch ihn wühlt das Geschehen in Paris auf, gerade weil er Parallelen zum Brand in seiner Heimatstadt erkennt. «Zwar habe ich in all den Jahren um einiges schlimmere Brände mit Verletzten und Toten erlebt, der Kapellbrücke-Brand hat mich emotional aber sehr berührt», sagt er. Sicherheit massiv verbessert Unvergessen bleibt das mediale Echo, in dem sich die Welt mit Luzern solidarisierte. Für Honermann hatte dieser Medienrummel allerdings noch eine tiefer greifende Bedeutung: «Plötzlich schalten sich selbst ernannte Experten ein und spekulieren, was man bei der Brandbekämpfung hätte besser machen sollen.» Der Feuerwehrkommandant hält inne und fährt mit einem Gedanken an seine Berufsgenossen in Frankreich fort: «Ich hoffe, dass diese mediale Aufmerksamkeit für die beteiligten Rettungskräfte nicht zur grossen Belastung wird.» Notre-Dame ist mehr als eine Touristenattraktion. So ist es auch bei der Kapellbrücke, deren symbolischer Wert weit über ihre Funktion als Postkartensujet hinausgeht. Das dürfte auch ein Grund gewesen sein, weshalb nach dem verheerenden Brand die Sicherheit der Brücke massiv verbessert wurde. Honermann sagt, dass insgesamt 37 Brandmelder verlegt wurden. Zudem ziehe sich ein 203 Meter langes Wärmekabel über die ganze Brücke, das Temperaturveränderungen registriere. Weiter wurden Brandschutzgläser montiert, damit sich ein Feuer nicht wieder so schnell ausbreiten kann. Zudem sei die Brücke videoüberwacht. Auf Sprinkleranlagen habe man aus denkmalpflegerischen Gründen aber bewusst verzichtet. Diese seien angesichts der kurzen Reaktionszeit der Feuerwehr nicht nötig, so Honermann: «Innert fünf Minuten wären wir bei einem Brandfall vor Ort.» Auch in der Kathedrale Notre-Dame fehlte, womöglich mit demselben Hintergedanken wie in Luzern, eine Wassersprinkleranlage, die das Feuer vielleicht hätte eindämmen können. Wie gross das ganze Ausmass der Zerstörung, insbesondere im Innern des Gebäudes, tatsächlich ist, ist noch unklar. Laut dem französischen Kulturminister Franck Riester konnten rund 30 Prozent der Objekte gerettet werden. Dies auch dank dem Einsatz mutiger Feuerwehrmänner, die sich unter herabfallenden Deckenteilen in die Kathedrale wagten. Einige der wertvollen Stücke sollen nun ins Pariser Museum Louvre gebracht werden. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sprach schon in den Stunden, in denen die Feuerwehrmänner noch mit den letzten Löscharbeiten beschäftigt waren, vom baldigen Wiederaufbau des Baudenkmals. Nach acht Monaten restauriert Auch in Luzern stand man entschlossen hinter dem heruntergebrannten Wahrzeichen: Nach nur acht Monaten war die Holzbrücke restauriert und die 25 geretteten Gemälde hingen wieder an den Giebeln – begleitet von verkohlten Bildtafeln, die heute an das historische Ereignis erinnern. Der Zivilschutz hat 3000 Spezialisten für den Ernstfall In der Schweiz regelt das «Bundesgesetz über den Bevölkerungsschutz und den Zivilschutz» den Schutz von Kulturgütern sowie Kunstobjekten oder alten Bibliotheksbeständen. Rund 75 000 Baudenkmäler und 40 000 archäologische Fundstellen stehen hierzulande unter Schutz. Die Grundlagen für den Kulturgüterschutz wurden nach dem Zweiten Weltkrieg erarbeitet. Eine zentrale Rolle beim Kulturgüterschutz spielen die Zivilschützer. Im Ernstfall stehen schweizweit 3000 Kulturgüter-Spezialisten zur Verfügung. Geriete beispielsweise ein geschütztes Bauwerk in Brand, würden die Zivilschutz-Spezialisten aufgeboten und brächten die beweglichen Kulturgüter in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr in einen der über 300 Kulturgüterschutzräume im Land. (SAS) Verwandte Themen:

17. April 2019: Brand in Oftringen: Kommen die Asylbewerber nun in Buchs unter?

von Nadja Rohner - az Aargauer Zeitung Zuletzt aktualisiert am 17.4.2019 um 10:50 Uhr Das Erstaufnahmezentrum Casa Torfeld in Buchs. (Archivbild) © Chris Iseli Nach Brand Aus Oftringen wurden notfallmässig 40 abgewiesene Asylsuchende in die Buchser «Casa Torfeld» transferiert. Wie lange sie bleiben, ist unklar. Am 4. April brannte in Oftringen eine Asyl-Unterkunft. Es war Brandstiftung, der mutmassliche Täter wurde kürzlich in Holland verhaftet . Die Liegenschaft ist unbewohnbar geworden. Ihre 40 Bewohner wurden nach Buchs gebracht. Dort befindet sich in der Nähe des Bavaria-Knotens die «Casa Torfeld». Ein Erstaufnahmezentrum für Asylsuchende mit 108 Plätzen. Dort gehören die ehemaligen Bewohner der Oftringer Asylunterkunft aber eigentlich nicht hin. Sie befinden sich sozusagen am anderen Ende der Hoffnungs-Skala: Bei ihnen handelt es sich nämlich um solche, deren Asylgesuch entweder abgewiesen oder auf deren Gesuch gar nicht eingetreten wurde. Sie müssten das Land verlassen – eigentlich. Bis dahin werden sie mit 8 Franken Notgeld pro Tag über Wasser gehalten. Das muss reichen für Essen, Kleidung, Hygieneartikel. Kochen müssen sie in der «Casa Torfeld» selber, genauso wie die Asylsuchenden, die frisch ins Land gekommen sind und deren Gesuch noch in Bearbeitung ist. SVP-Einwohnerrat nicht erfreut Die «Casa Torfeld» ist durch die Neuzugänge aus Oftringen aktuell ausgelastet. Das bestätigt Pia Maria Brugger, Leiterin Unterabteilung Asyl im Kantonalen Sozialdienst. Die Frage stellt sich: Bleibt das so? Abgewiesene Asylbewerber sind in der Regel nicht die beliebtesten Nachbarn, weil sie erstens nichts zu verlieren haben und zweitens aufgrund ihrer prekären finanziellen Lage zu Beschaffungskriminalität neigen könnten. In Buchs bereitet die neue Belegung jedenfalls teilweise Sorgen. «Es ist nicht akzeptabel, dass man die abgewiesenen Asylbewerber dauerhaft in der ‹Casa Torfeld› unterbringt!», sagt SVP-Einwohnerrat Wolfgang Schibler, der seinerzeit als Ammann von Bettwil schon gegen eine Asylunterkunft im Dorf gekämpft hat. Das sei aber seine persönliche Meinung, betont er. Weder in der Partei noch in der Fraktion sei das Thema bisher diskutiert worden; es ist ja auch erst ein paar Tage her, seit es in Oftringen gebrannt hatte. «Ich werde aber umgehend unseren Fraktions- sowie den Parteichef informieren und via unseren Vizeammann Hansruedi Werder diese Angelegenheit in den Gemeinderat bringen», so Schibler gestern auf Anfrage der AZ. Im Prinzip könne der Kanton mit der «Casa Torfeld» zwar machen, was er wolle, aber der Gemeinderat solle zumindest Stellung dazu beziehen. Nach der Rücksprache mit Vizeammann Werder meldet Wolfgang Schibler gestern: Der Gemeinderat werde das Thema in seiner Sitzung vom 30.4. besprechen. Führte ein Streit zum Grossbrand des Asylzentrums in Oftringen? Kurz vor 18 Uhr ging ein Asylzentrum in Flammen auf. Glücklicherweise konnten sich alle Asylbewerber vor dem Feuer retten. Laut Tele-M1-Recherchen soll ein Streit den Brand ausgelöst haben. © TeleM1 Auf die Frage, ob die Buchser nun damit rechnen müssen, dauerhaft die abgewiesenen Asylsuchenden aus Oftringen bei sich dulden zu müssen, heisst es beim Kanton, dass «laufend Umplatzierungen vorgenommen» würden. «Vier Personen wurden bereits vergangenen Mittwoch in andere Unterkünfte gebracht», so Pia Maria Brugger. «Auch diese Woche gibt es noch Umplatzierungen. Dies wird in den kommenden Wochen auch so fortgesetzt, sobald geeignete Plätze in bestehenden Unterkünften frei werden.» Eine Ersatz-Unterkunft wie in Oftringen, die eine grössere Gruppe aufnehmen kann, stehe leider nicht zur Verfügung. Verwandte Themen:

17. April 2019: Heldenhafter Kaplan nach Notre-Dame-Brand gefeiert | GMX.CH

Flammen schlagen aus der Kathedrale Notre-Dame in Paris. © picture alliance / ZUMAPRESS.com Kaplan, der Schätze bei Brand von Notre-Dame rettete, half auch Bataclan-Opfern Von Mads Danner Aktualisiert am 17. April 2019, 09:10 Uhr Jean-Marc Fournier wird nach dem Brand der Pariser Kathedrale Notre-Dame als Held gefeiert. Aber es ist nicht das erste Mal, dass sich der Kaplan bei einem Einsatz einen Namen macht. Mehr Panoramathemen finden Sie hier Bei dem Brand in der Kathedrale Notre-Dame wurden grosse Schäden angerichtet. Doch viele der kunst- und kirchenhistorischen Schätze konnten vor der Zerstörung bewahrt werden. Dazu gehört die berühmte Dornenkrone, die von Jean-Marc Fournier aus den Flammen gerettet worden sein soll, wie unter anderem "Daily Mail" berichtet. Demnach eilte der Kaplan der Pariser Feuerwehr während des Feuers in die Kirche, um die Reliquie zu retten. "Pater Fournier ist ein absoluter Held", zitiert das britische Portal eine Quelle aus den Reihen der Einsatzkräfte. "Er zeigte keine Angst, als er in die Kathedrale eilte, um die Reliquien zu sichern. Er befasst sich jeden Tag mit Leben und Tod und zeigt keine Ängste." Aber es ist nicht das erste Mal, dass Fournier bei einer Tragödie als Helfer in Erscheinung tritt. Kaplan bei Terroranschlag in Paris im Einsatz Laut "Daily Mail" hat Jean-Marc Fournier Erfahrung in brenzligen Situationen und sei auch bei den Anschlägen auf den Pariser Club Bataclan im November 2015 im Einsatz gewesen. Damals soll der Kaplan den Verwundeten im Club Trost gespendet haben. Vor seiner Tätigkeit bei der Feuerwehr habe Fournier unter anderem als Seelsorger für das Militär gearbeitet und sei unter anderem in Afghanistan im Einsatz gewesen. © 1&1 Mail & Media / CF Bildergalerie starten Inferno von Notre-Dame: Flammen und Zerstörung "Wir werden Notre-Dame wieder aufbauen", sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am späten Montag. Die Pariser Kathedrale Notre-Dame, das Wahrzeichen des Landes, stand am Abend lichterloh in Flammen, die Feuerwehr kämpfte stundenlang gegen die Gewalt des Feuers. Das genaue Ausmass des Schadens ist derzeit noch nicht abzusehen. (thp/pak/hau) Passende Suchen

17. April 2019: Spenden statt Reformen: Brand von Notre-Dame bekommt auch politische Dimension | GMX.CH

Spenden statt Reformen: Brand von Notre-Dame bekommt auch politische Dimension Aktualisiert am 17. April 2019, 18:01 Uhr Der Brand der Pariser Kathedrale eint die Franzosen, doch die Katastrophe von Notre-Dame bekommt durch die hohe Spendenbereitschaft und die nach wie vor unzufriedenen "Gelbwesten" auch eine pikante Note. Mehr Panoramathemen finden Sie hier Es war so etwas wie ein Wettbewerb. Ein Wettbewerb unter Schwergewichten - finanziell gesehen. Der Brand in der weltberühmten Pariser Kathedrale Notre-Dame war noch nicht einmal gelöscht, da versprach die französische Milliardärsfamilie Pinault 100 Millionen Euro für den Wiederaufbau. Der nächste Grossspender machte direkt 200 Millionen locker - und so ging es weiter. Schnell waren Hunderte Millionen Euro zusammen, auch Firmen liessen sich nicht lumpen. Warum spenden alle für Notre-Dame? Doch kaum hatte sich der erste Schock über das Feuer gelegt, meldeten sich Kritiker zu Wort. Wieso kommen für ein kaputtes Bauwerk innerhalb kürzester Zeit solche Summen zusammen - aber Hilfsorganisationen oder soziale Einrichtungen müssen um jeden Euro kämpfen? Das fragten sich viele. Auch vor dem Hintergrund der andauernden "Gelbwesten"-Proteste wirken die hohen Spenden von Milliardären auf manche Franzosen irgendwie suspekt. Schliesslich brennen seit Monaten im Land immer wieder Barrikaden. Die "Gelbwesten" beklagen eine Kluft zwischen Arm und Reich. Sie monieren, dass das Geld hinten und vorne nicht zum Leben reicht - für Familien, Rentner, Alleinerziehende. Und nun kommen Superreiche daher - und spenden Millionen für Steine. Frankreich, das gespaltene Land? Spenden lassen sich von Steuer absetzen Wenn Milliardäre und Unternehmen nun "auf einer Welle der Grosszügigkeit reiten", könnten sie sich anders hervortun, schimpfte Manon Aubry von der Linkspartei La France Insoumise. Sie sollten ihre Steuern zahlen, statt das Geld in Steueroasen zu stecken - dann könnten Kultur und öffentlicher Dienst auch ordentlich finanziert werden. Die Grünen-Politikerin Esther Benbassa monierte, dass es der Staat sei, der den Grossteil finanzieren werde. Sie spielte darauf an, dass sich die Spenden von der Steuer absetzen lassen. Millionen helfen letztlich dem Staat Die Pinaults, Eigentümer der Luxusgruppe Kering, reagierten sofort auf den öffentlichen Unmut. Sie würden den Steuervorteil ihrer Spende nicht in Anspruch nehmen, kündigten sie an. Premier Édouard Philippe versprach sogleich, dass Unternehmen bei Spenden für Notre-Dame nicht mehr Steuervergünstigungen erhalten würden als gesetzlich üblich. Ausserdem kommt für den Schaden an der Kathedrale sowieso keine Versicherung auf, sondern letztlich der Staat - da sind die zusätzlichen Millionen nur hilfreich. Problem also gelöst? Macron hofft auf Befriedung der "Gelbwesten" Frankreichs Präsident Emmanuel Macron jedenfalls hofft, dass der Wiederaufbau der mehr als 850 Jahre alten Kathedrale die Franzosen näher zusammenbringt. Was man am Abend des Brandes erlebt habe, sei die Fähigkeit der Franzosen, sich zu vereinen, sagte er am Dienstag in einer TV-Ansprache. Apropos: Eine solche Fernsehrede hatte Macron eigentlich schon für Montagabend geplant - sie war schon im Kasten und musste nur noch ausgestrahlt werden. Der Präsident wollte eigentlich verkünden, welche Reformen er nach dem Ende seiner Bürgerdebatte plant. Mit diesem Format wollte er das soziale Klima im Land beruhigen - konkrete Massnahmen waren fest versprochen. Macrons Auftritt wurde mit Spannung erwartet, die Erwartungen waren gross, der Druck auf den einstigen politischen Senkrechtstarter enorm. Dann kam die Nachricht vom Brand - Ansprache abgesagt. Notre-Dame: Kunsthistorische Katastrophe mit politischer Dimension Im Laufe des Dienstags kursierten einige der möglichen Pläne des Präsidenten in den Medien: Steuersenkungen für die Mittelklasse, Entlastung von Rentnern, Abschaffung der Kaderschmiede Ena - also der Hochschule der politischen Elite des Landes. Der Präsidentenpalast kommentierte das nicht. Und so richtig interessierte es in Frankreich auch nicht mehr - omnipräsent waren die Bilder der zerstörten Kathedrale im Herzen der Hauptstadt. Statt Menschen in gelben Westen zeigten die französischen Nachrichtensender heldenhafte Feuerwehrleute. Macron verschob die Verkündung seiner Pläne daher erstmal auf unbestimmte Zeit. Der Brand von Notre-Dame - er ist in Frankreich eine kunsthistorische Katastrophe. Aber er hat auch eine politische Dimension. Die Kathedrale selbst war immer mehr als nur ein religiöser Ort. Dies sei ein Gebäude mit politischer Bedeutung, sagte Markus Castor vom Deutschen Forum für Kunstgeschichte in Paris. "Es war eigentlich immer der Ort, wo wichtige politische Ereignisse stattfanden oder Entscheidungen gefällt wurden." © dpa Bildergalerie starten Inferno von Notre-Dame: Flammen und Zerstörung "Wir werden Notre-Dame wieder aufbauen", sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am späten Montag. Die Pariser Kathedrale Notre-Dame, das Wahrzeichen des Landes, stand am Abend lichterloh in Flammen, die Feuerwehr kämpfte stundenlang gegen die Gewalt des Feuers. Das genaue Ausmass des Schadens ist derzeit noch nicht abzusehen. (thp/pak/hau) Teaserbild: © imago images / IP3press

17. April 2019: Der Brand von Notre Dame: Architektur-Experte im Interview | GMX.CH

Nach dem Brand von Notre Dame. © imago images / Kyodo News Der Brand von Notre Dame: Architektur-Experte im Interview Ein Interview von Adrian Arab Aktualisiert am 17. April 2019, 12:12 Uhr Weite Teile der Pariser Kathedrale Notre-Dame sind durch einen Brand zerstört worden. Im Interview mit unserer Redaktion erklärt Wolfgang Sonne, stellvertetender Direktor des Deutschen Instituts für Stadtbaukunst, wie Brandschutz historische Gebäude gefährden kann und warum der Kölner Dom bereits heute besser geschützt ist als die Pariser Kathedrale. Mehr Panoramathemen finden Sie hier Nach dem Brand in der Pariser Notre-Dame hat Präsident Macron den vollständigen Wiederaufbau zugesagt. Von welchem Zeitraum spricht er? Wolfgang Sonne: Die Zusage von Präsident Macron ist richtig und selbstverständlich. Vor den Bauarbeiten wird die Planungsphase ihre Zeit brauchen. Insgesamt kann ich mir vorstellen, dass der Wiederaufbau nicht unter 10 Jahren dauert. Auf welche Dokumente bezieht man sich bei einem Wiederaufbau? Werden historische Gebäude üblicherweise vermessen? Nur wenige Denkmale sind tatsächlich durch Bauaufmasse dokumentiert. Sicherlich wurden aber der Turm und der Dachstuhl im Zuge der Renovierung aufgenommen. Darauf kann man sich beim Wiederaufbau stützen. Die Bäume, deren Holz im Dachstuhl verbaut sind, wurden in den Jahren 1160 und 1170 gefällt, ein Teil ist nun völlig zerstört. Lässt sich der emotionale Wert dieses Gebäudes wiederherstellen, oder zumindest annähern? Das alte Material ist zerstört, das kann man nicht wiederbringen. Der Wert eines Denkmals ist aber nicht nur das Material selbst, sondern auch die Form der Materialien. Und die wird man nachbilden können. Wenn hier detailgetreu gearbeitet wird, und davon gehe ich aus, behält das Gebäude seinen emotionalen Wert. Notre-Dame: Was das Feuer übrig liess Flammen zerstören Teile der weltberühmten Kathedrale. Ein Blick ins Innere. Beim Dachstuhl, den man ja nicht sieht, wird allerdings zu entscheiden sein, ob Notre-Dame wieder eine Konstruktion aus Holz bekommt oder eine aus feuersicherem Stahl, wie das etwa beim Kölner Dom der Fall ist. Das heisst, ein solcher Brand hätte im Kölner Dom nicht ausbrechen können. In dieser Art sicherlich nicht, denn Stahl brennt nicht. Allerdings hat jedes Material seine Tücken. Sollte es in einem anderen Teil des Doms brennen, kann der Stahl schmelzen und ebenfalls Schäden verursachen. Offenbar hat auch das alte Holz in der Kirche zum Brand beigetragen. Kann man bei der Instandhaltung von historischen Gebäuden einen Kompromiss zwischen Erhaltung und Brandschutz finden? Bei historischen Gebäuden hat der Denkmalschutz grundsätzlich Vorrang. Man zerstört nicht das, was man erhalten will, wegen irgendwelcher Vorschriften. Ein Beispiel ist das Freiburger Münster, bei dem der mittelalterliche Dachstuhl aus Holz noch heute vorhanden und somit feueranfällig ist. Man wird alles tun, dass sich dort nichts entzündet. Aber ersetzen wird man den Dachstuhl aus Gründen des Brandschutzes nicht. Präsident Donald Trump hat kurz nach dem Unglück empfohlen, die Notre-Dame aus der Luft zu löschen. Der französische Zivilschutz wies den Vorschlag mit Verweis auf die Wassermassen zurück. Was schadet der Bausubstanz mehr– das Wasser, das in die obersten Gewölbe eindringt, oder das Feuer? Die Mischung ist das Gefährlichste. Dem Stein setzt aber sicherlich die Hitze des Feuers mehr zu als das Wasser, sofern es denn abfliessen kann und sich nicht festsetzt. Wie ist es um den Brandschutz in deutschen historischen Gebäuden bestellt? Gibt es Sprinkleranlagen? Sprinkleranlagen klingen erst mal gut, können aber selbst eine grosse Gefahr für das Denkmal sein. Stellen Sie sich vor, die Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar wäre mit einer Sprinkleranlage ausgestattet gewesen: Das hätte eine programmierte Zerstörung der Bücher bedeutet. Gerade vor zwei Wochen ist beispielsweise die Sprinkleranlage im denkmalgeschützten Theater Duisburg bei Reparaturarbeiten losgegangen - seitdem ist der Bau unbespielbar. Gibt es Beispiele aus der Vergangenheit, in denen ein Wiederaufbau geglückt ist und das Gebäude seinen intrinsischen Wert behalten hat? Ein berühmtes Unglück war 1902 der Zusammensturz der Campanile am Markusplatz in Venedig. Den Wiederaufbau hat man nach dem Prinzip dov'era e com'era gemacht, also den Turm aufgebaut, wo er war und wie er war - und für kaum jemanden schmälert das heute seinen Wert. In Deutschland sind nach dem Zweiten Weltkrieg viele zerstörte Kirchen wiederaufgebaut worden und haben ihre alte Rolle als stadtbildprägende Identifikationsbauten wieder übernommen. Doch anders als bei den zufälligen Unglücken von San Marco oder Notre-Dame lag den Kriegszerstörungen schuldhaftes Verhalten zu Grunde, weshalb aus einer zerstörten Kirche bisweilen auch ein Mahnmal an die Grausamkeit des Krieges und die Verbrechen des Nationalsozialismus wie etwa bei der Gedächtniskirche in Berlin oder der lange in Trümmern gelassenen Frauenkirche in Dresden werden konnte. "Die grössten Werke der Architektur sind weniger individuelle als soziale Werke, sie sind die Niederkunft von Völkern durch die Arbeit", schreibt Victor Hugo über die Notre-Dame. Welchen emotionalen Wert messen die Franzosen ihrer Kathedrale bei? Dass sich die Menschen gestern in den Armen lagen, zeigt diese fast aktive identitätsstiftende Wirkung des Gebäudes - so wie es Hugo ja auch zum eigentlichen Hauptakteur seines Buches gemacht hat. Welche Kraft von historischen Monumenten ausgeht, wird für viele leider erst im Fall des Verlusts offenbar. Wir hatten letztes Jahr das europäische Denkmalschutzjahr, aber das hat wenige Leute interessiert, weil historisch prägende Bauwerke für die meisten einfach selbstverständlich da sind. Aber wenn Unglücke passieren, wie im Fall der Notre-Dame, dann zeigt sich, dass bedeutende historische Architektur ein emotionales Anliegen der Menschen ist und ein verbindendes Identifikationsmerkmal für Europa sein kann. Der SPD-Politiker Ralf Stegner schrieb kurz nach dem Unglück, dass die Notre-Dame "wie ein verstörendes Menetekel in einem Europa wirkt, dessen Frieden und Wohlstand in diesen Zeiten von vielen Seiten bedroht wird." Eignet sich Architektur in besonderem Masse für politische Instrumentalisierung? Ja, dazu eignet sich Architektur wunderbar. Grosse öffentliche Bauwerke sind immer auch Projektionsflächen für politische Ansichten. Gerade Notre-Dame ist dafür ein faszinierend-widersprüchliches Beispiel, denn hier prallen zwei Mythen Frankreichs aufeinander. Da ist zum einen der Mythos der Republik, der in der französischen Revolution gründet, während der die Fassade der Kirche zum Teil zerstört wurde. Da ist zum anderen der Mythos der Nation, der im mittelalterlichen französischen Königtum gründet und für den Victor Hugo die Kirche Notre-Dame zum scheinbar ewigen steinernen Sinnbild stilisierte. Heute wird die Zerstörung von beiden betrauert, der Nation und der Republik. Grosse Architektur steht stets bereit für grosse Sinnzuschreibungen. Wolfgang Sonne ist Professor für Geschichte und Theorie der Architektur an der Technischen Universität (TU) Dortmund. Nach Stationen an der ETH Zürich, der Pariser Sorbonne-Universität und der Harvard University, forscht er heute zu Architektur und Städtebau vom 19. bis zum 21. Jahrhundert. Passende Suchen

16. April 2019: Kontroverse nach Brand: «Notre-Dame ist doch nur ein Gebäude»

pic.twitter.com/Vhv09Du4L6 15. April 2019 Auch die britische Premierministerin Theresa May ist Ťmit ihren Gedanken bei den Menschen in Frankreichť. My thoughts are with the people of France tonight and with the emergency services who are fighting the terrible blaze at Notre-Dame cathedral. 15. April 2019 Der deutsche Aussenminister Heiko Maas sicherte Frankreich Deutschlands Bereitschaft zur Hilfe beim Wiederaufbau von Notre-Dame zu. Präsident @EmmanuelMacron hat zu Hilfe für den Wiederaufbau von #NotreDame weit über Frankreich hinaus aufgerufen. Deutschland steht dazu in engster Freundschaft bereit. Wir sind in Trauer vereint. Notre Dame ist kulturelles Erbe der Menschheit und Symbol für Europa. pic.twitter.com/vQMXa4M8e7 16. April 2019 Viele 20-Minuten-Leser trifft das Inferno. Manche sprechen von einem Ťrabenschwarzen Tagť für Frankreich. Leute beachten Notre-Dame nur wenn es ihm schlecht geht. Genau wie den rasenmähenden Nachbarn, den nach 1 Herzinfarkt plötzlich alle kennen und lieben. Quasimodos Grillparty war anscheinend Lit. #notredame 15. April 2019 Mit solchen Kommentaren kann Claudia Zey, Professorin für Allgemeine Geschichte des Mittelalters an der Universität Zürich, wenig anfangen. ŤMan sollte Menschenleben nicht mit Schäden an historischen Gebäuden in einen Topf werfenť, sagt Zey. Es sei jedem überlassen, ob er sich dieser Bestürzung und Trauer anschliessen wolle. Laut Zey ist es zudem nicht so, dass etwa Opfer einer Hungersnot diese Trauernden kaltlassen würden. Um einzelne Menschen oder Gruppen, die wir nicht kannten, würden wir vielleicht eher abstrakt trauern. Aber auch diese Trauer könne sehr tief sein. ŤAnders ist es bei Dingen, die zur Menschheitsgeschichte gehören: Zu einem Bau wie der Kathedrale haben unendlich viele Leute eine Verbindung, und dazu noch eine positive.ť Vergänglichkeit von vermeintlich Ewigem mache Angst Für Zey liegt die grosse Bestürzung auf der Hand. Die Kathedrale Notre-Dame, deren Grundstein 1163 gelegt wurde, sei nicht nur ein Gebäude, sondern im Laufe der Zeit zu einem Ort des kulturellen Gedächtnisses von Frankreich geworden. Der Bischofssitz befinde sich dort und symbolisiere daher auch das Zentrum geistlicher Macht. Dass der Brand ausgerechnet in der Osterwoche passierte, treffe die gläubigen Menschen besonders stark. ŤEs ist für viele Menschen unbegreiflich, dass ein elektrisches Gerät im 21. Jahrhundert den riesigen Kulturraum in Schutt und Asche legen konnte.ť Zey macht darauf aufmerksam, dass Paris von vielen Kriegen, Umbrüchen und Zerstörungen durchgeschüttelt wurde. ŤVon all dem blieb Notre-Dame schliesslich aber immer verschont.ť Immer wieder würden aber vermeintlich ewige Gebäude zerstört. ŤDass vermeintlich ewige Gebäude eben doch auch vergänglich sind, macht Angst.ť Es sei völlig normal, dass dem Konstanten erst besondere Aufmerksamkeit zu schenken, wenn etwas passiert sei. ŤAnsonsten gäbe es in den Zeitungen auch Schlagzeilen wie: ‹Heute ist niemand auf der Strasse ums Leben gekommen›.ť Humor sei fehl am Platz Kommentarfunktion vorübergehend geschlossen Aktuell warten über 80 Kommentare zu diesem Thema auf Freischaltung. Wir werden diese schnellstmöglich sichten und freigeben. Bis wir so weit sind, wird die Kommentarfunktion aus Kapazitätsgründen vorübergehend deaktiviert. Sie wollen aber jetzt kommentieren? Dann loggen Sie sich ein! Meinungsbeiträge von angemeldeten Lesern werden vorrangig behandelt. Hier gehts zum Login chrilly112 am 17.04.2019 04:22 via Tragisch aber via Diesen Beitrag melden via Diesen Beitrag melden

16. April 2019: Brand in Notre-Dame: Auch ohne Feuer kann es für Basler Kirchen brenzlig werden

Brand in Notre-Dame: Auch ohne Feuer kann es für Basler Kirchen brenzlig werden von Jocelyn Daloz - bz Basel Zuletzt aktualisiert am 16.4.2019 um 20:08 Uhr Dachstuhl des Basler Münsters Eine Stahlkonstruktion hat 1888 die mittelalterliche Holzkonstruktion des Basler Münster ersetzt. Daher hat die Brandlast stark abgenommen. © bz Basel Nach dem verheerenden Feuer in der Notre-Dame stellt sich die Frage: Wie sicher sind hiesige Gotteshäuser? Um 12 Uhr läuteten am Dienstag die Glocken von 130 Kathedralen überall in Europa. Aus Betroffenheit und Solidarität mit einer der bedeutendsten und ältesten Kathedralen des Christentums, die am Montagabend in Flammen aufging. Notre-Dame brannte, die christliche Welt bebte. Auch das Basler Münster folgte dem Aufruf der Vereinigung der europäischen Dombaumeister: Zur Mittagsstunde hin erklang das Geläut aus dem Glockenstuhl des Basler Wahrzeichens. Gerade in dem Jahr, in dem das Münsterjubiläum gefeiert wird, stellt sich die bange Frage: Könnte das auch hier passieren? Nullrisiko gibt es nicht Münsterbaumeister Andreas Hindemann relativiert die Befürchtungen auf Anfrage der bz: Der Dachstuhl des Basler Münsters bestehe seit dem 19. Jahrhundert nicht mehr aus Holz, wie es bei der Pariser Kathedrale der Fall gewesen war. «Der mittelalterliche hölzerne Dachstuhl wurde während den Renovationsarbeiten zwischen 1880 und 1890 durch eine Eisenkonstruktion ersetzt. Daher sind wir viel weniger exponiert als Paris.» Zudem bestehe im Brandfall ein Sicherheitskonzept. Im Münster ist eine moderne Brandmeldeanlage installiert, die bei Bewegungen und kleinsten Rauchschwaden die Feuerwehr direkt alarmiert. Diese wiederum sei informiert, wo sich Eingänge und Wasserstellen befinden. 1 / 62 Die Pariser Kathedrale Notre Dame am Morgen nach dem verheerenden Brand. © Christophe Ena Die Pariser Kathedrale Notre Dame am Morgen nach dem verheerenden Brand. © IAN LANGSDON Die Pariser Kathedrale Notre Dame am Morgen nach dem verheerenden Brand. © IAN LANGSDON Die Pariser Kathedrale Notre Dame am Morgen nach dem verheerenden Brand. © Christophe Ena Die Pariser Kathedrale Notre Dame am Morgen nach dem verheerenden Brand. © IAN LANGSDON Ganz frei von Sorgen ist Hindemann dennoch nicht. «Solche Unfälle kann man nie völlig ausschliessen.» Gerade während Bauarbeiten, wie sie in Paris und momentan auch am Münster stattfinden, seien die Risiken erhöht. Der kantonale Denkmalpfleger Daniel Schneller schildert mögliche Szenarien: «Die gefährlichste Situation ist immer während den Renovationsarbeiten. Da muss nur ein Schweissbrenner Funken sprühen oder Leinöl in einem Baumwolllappen sich spontan entzünden.» Beim Münster wurde 1888 der mittelalterliche Dachstuhl präventiv zerstört, um einen Brand zu verhindern – und trotzdem sei das Dach nicht komplett sicher: «Wenn sich unten ein Feuer entfacht, kann die Hitze die dünnen Stahlträger sehr schnell zum Durchbiegen und Schmelzen und das Dach zum Einsturz bringen.» Notre-Dame: So sieht sie nach dem Brand aus Nach dem verheerenden Brand in der Pariser Kathedrale Notre-Dame konzentrieren sich die Arbeiten der Feuerwehr auf den Kampf gegen letzte Brandherde. Zudem geht es darum, neue Feuer zu verhindern. © sda-Video Als Denkmalschützer des Kantons nennt Schneller weitere mittelalterliche Basler Kirchen mit wertvollen originalen Dachstühlen aus Holz: die ehemalige Klingentalkirche (heute Teil der Kaserne), die Clarakirche oder die Leonhardskirche. Brandgefahr ist aber nicht das einzige Risiko, das den Kirchen droht. Generell bedauert Daniel Schneller, wie schwierig es sei, genügend Mittel für den Unterhalt von Kirchen zu finden. «Bei Notre-Dame scheint offenbar nach dem Brand auf Anhieb viel Geld zusammengekommen zu sein», sagt er und meint damit zum Beispiel die 100 Millionen Euro, die ein Milliardär bereits für die Rekonstruktion der Kathedrale versprochen hat . «Dabei ist eine Renovation der Notre-Dame offenbar schon länger aufgeschoben worden, weil das Geld fehlte. Eigentlich müssten wertvolle Baudenkmäler vorbeugend und nachhaltig renoviert werden – es sollte nicht erst die Katastrophe abgewartet werden.» 1185 hat das 1019 eingeweihte Basler Münster zum letzten Mal gebrannt. Ob dies der Anlass für einen neuen Grossbau war, ist unklar. Ein zweites Mal wurde das Münster nicht durch Feuer, sondern beim Erdbeben von 1356 verwüstet. Dabei sind die Gewölbe und Teile des Chors eingestürzt. In Basel harrt beispielsweise der Turmhelm der Elisabethenkirche dringend einer Renovation. Dort drohen Sandsteinelemente vom 72 Meter hohen Glockenturm herunterzufallen. Notfallsmässig mussten Gerüste im Inneren des Turmhelms angebracht werden. Die evangelisch-reformierte Kirche sucht 13,2 Millionen Franken , um eine komplette Sanierung des Gebäudes vornehmen zu können. Münsterbaumeister Andreas Hindemann bestätigt, dass die Frage der Finanzierung schwierig ist. «Die reformierte Kirche Basel-Stadt trägt mit dem baulichen Unterhalt ihrer Kirchen eine grosse Last. In Zeiten des schwindenden Steuersubstrats ist es ungewiss, wie lang sie das noch kann.»

1000 Jahre ;Basler ;Münster

Wie gut kennen Sie sich mit dem Basler Münster aus? Finden Sie es im bz-Wochenquiz heraus!

Welcher der beiden Türme ist höher?

Wie viele Türme hatte das Basler Münster ursprünglich?

Wie heisst der Drachentöter, welcher auf dem Bild zu sehen ist?

Welcher berühmte Humanist hat ein Grabmal im Baslermünster?

Aus wie vielen Pfeifen besteht die Orgel?

Welche mittelalterliche Königin wurde im Basler Münster begraben?

Wie viele Glocken hängen im Baslermünster

Wie viele Stufen steigt der Besucher entweder zum Georgs- oder Martinsturm des Basler Münsters und geniesst von dort eine spektakuläre Aussicht auf die Stadt Basel und ihre Umgebung?


Woher stammt das Wort «Pfalz» für den Vorplatz des Basler Münsters ab?

Woher stammt die Redewendung «arm wie eine Kirchenmaus»?

Seit wann gehört das Basler Münster der evangelisch-reformierten Kirche?

Das war wohl nichts! Da musst du nochmals über die Bücher. :joy:

Könnte besser sein, da hatte wohl jemand in der Schulzeit einen Fensterplatz.:thinking_face:

Gratulation:clap::+1:

Vorsicht besser als Nachsicht Für die katholische Kirche in Basel ist die Restaurierung von Altbauten dagegen kein grosses Thema. Bernhard Glanzmann vom katholischen Kirchenrat Basel-Stadt sagt: «Die allermeisten historischen Kirchen im Kanton gehören den Reformierten. Eine der wichtigsten Kirchen ist die Antoniuskirche im St. Johann-Quartier, die 1925 aber aus Beton erbaut wurde.» Die einzige mittelalterliche katholische Kirche sei die Clarakirche, die dem Kanton gehöre. Andreas Hindemann bevorzugt rechtzeitige Restaurierungsarbeiten, um die historische Bausubstanz bewahren zu können. Eine Rekonstruktion sei niemals dasselbe. «Mittelalterliche Bauten strahlen einen authentischen Charakter aus», sagt er und stellt mit Kummer fest: «Notre-Dame wird wohl nie mehr die Gleiche sein.» Verwandtes Thema:

16. April 2019: Diese Schätze überlebten den Brand der Notre Dame – und diese gingen verloren

Diese Kunstwerke überstanden den Brand der Notre Dame Unbezahlbare Kunstwerke: Der Kirchenschatz der Kathedrale. Bild: notredamedeparis.fr Diese Schätze überlebten den Brand der Notre Dame – und diese gingen verloren Fotograf schiesst DAS Foto der Notre-Dame und muss sich nun gegen Fake-Vorwürfe … Entsetzt mussten die Pariser am Abend des 15. April zusehen, wie immer höhere Flammen aus dem Dach der Notre Dame schlugen. Die berühmte Kathedrale, noch vor dem Eiffelturm die meistbesuchte Sehenswürdigkeit der französischen Hauptstadt, wurde vom Feuer schwer beschädigt. Immerhin konnten die Fassaden und die beiden Glockentürme gerettet werden; die Hauptstruktur des Bauwerks blieb weitgehend intakt. Liveticker zum Brand der Notre Dame: Link zum Artikel Wie indes die Bilanz bei den unbezahlbaren Kunstgegenständen aussieht, die Teil der Kathedrale sind oder in ihr aufbewahrt werden, wird sich wohl erst in den nächsten Tagen genauer zeigen. Soviel ist aber derzeit sicher: Der Kirchenschatz der Notre Dame hat das Inferno unversehrt überstanden. Gerettete Objekte Une bonne nouvelle : toutes les œuvres d’art ont été sauvées. Le trésor de la cathédrale est intact, la couronne d’épines, les saints sacrements. #NOTRE_DAME — Nicolas Delesalle (@KoliaDelesalle) 15. April 2019 Es waren Mitglieder des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem, die die wertvollen Objekte aus dem Anbau der Kirche holten. Ohnehin erreichte das Feuer diesen Anbau offenbar nicht. Der ursprüngliche Kirchenschatz, dessen älteste Bestände aus dem Jahr 1343 stammten, war einer der reichsten in ganz Frankreich , bevor er während der Französischen Revolution 1789 zerstört wurde. Kein einziges Objekt aus diesem alten Schatz überstand die Wirren der Revolution. Mehrere Reliquien, die angeblich von der Passion Christi stammen, waren jedoch in der Sainte Chapelle aufbewahrt worden und entgingen der Vernichtung. Sie wurden 1804 in die Notre Dame gebracht und bildeten die Grundlage für den neuen Kirchenschatz. Dies sind die bedeutendsten Objekte aus dem Kirchenschatz: • Christi Dornenkrone Die wichtigste Reliquie des Kirchenschatzes ist die Couronne d’épines (Dornenkrone), die Jesus angeblich kurz vor seiner Kreuzigung aufgesetzt wurde. König Louis IX. (1214-1270) erwarb sie 1237 vom Kaiser in Konstantinopel und brachte sie 1239 nach Paris, wo sie zunächst in der Notre Dame aufbewahrt wurde, bevor sie in die eigens errichtete Sainte Chapelle kam. Nach der Revolution kam die Reliquie zurück in die Kathedrale. Seit 1896 wird die Dornenkrone in einer kostbaren Hülle aus Kristall und Gold aufbewahrt. Die Dornenkrone in ihrer Hülle. Die Reliquie ist übrigens nur eine von mehreren, die den Anspruch erheben, das Haupt Christi gekrönt zu haben. Bild: notredamedeparis.fr Der Schrein, in dem die Reliquie aufbewahrt wird. Bild: notredamedeparis.fr • Das Büssergewand von Louis IX. Der französische König, der später heiliggesprochen wurde, brachte die Dornenkrone barfuss und im Büssergewand nach Paris. Dieses Kleidungsstück gehört ebenfalls zu den Schätzen, die in der Notre Dame aufbewahrt wurden. Das Gewand wurde kurz nach dem Ausbruch des Brands aus der Kirche geholt. Bild: templier-sud-ouest.over-blog.com • Holz und Nagel vom Heiligen Kreuz Ein Splitter vom Kreuz, an dem Jesus Christus starb, und ein Nagel, der angeblich den göttlichen Leib durchbohrt hatte, sind ebenfalls Teil des Kirchenschatzes . Das Reliquiar mit dem Nagel und dem Stück Holz vom Heiligen Kreuz. Solche Reliquien gibt es allerdings zuhauf. Bild: Wikimedia • Monstranz von Sainte Geneviève Die Monstranz stammt aus der ehemaligen Kirche Saint Geneviève , die kurz nach ihrer Fertigstellung während der Revolution profanisiert wurde und heute als Panthéon bekannt ist. Seit 1894 befindet sie sich im Kirchenschatz. Ursprünglich befand sich die Monstranz im heutigen Panthéon. Bild: Wikimedia Neben dem eigentlichen Kirchenschatz sind auch weitere wertvolle Kunstgegenstände unversehrt geblieben oder konnten rechtzeitig gerettet werden: • 16 Kupferstatuen Ein glücklicher Zufall rettete die 16 Kupferstatuen bei der Turmspitze. Sie wurden nur vier Tage vor dem Brand in einer aufwändigen Aktion von der Turmspitze geholt, um sie in Südfrankreich restaurieren zu lassen. Die Statuen stammen aus dem Jahr 1860 und stellen die zwölf Apostel und die vier Evangelisten dar. Kurz vor dem Brand von der Turmspitze geholt: Die Kupferstatuen der Apostel und Evangelisten. Bild: la-croix.com • Altarverzierung Die Altarverzierung konnte in Sicherheit gebracht werden. Sie umfasst unter anderem ein Kreuz mit sechs Kerzenleuchtern, und zwei grosse Kerzenhalter. Die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, twitterte ein Bild, auf dem einige der geretteten Gegenstände zu sehen sind: Merci aux @PompiersParis , aux policiers et aux agents municipaux qui ont réalisé ce soir une formidable chaîne humaine pour sauver les œuvres de #NotreDame . La couronne d'épines, la tunique de Saint Louis et plusieurs autres œuvres majeures sont à présent en lieu sûr. pic.twitter.com/cbrGWCbL2N — Anne Hidalgo (@Anne_Hidalgo) 15. April 2019 • Gemälde Zu den geretteten Kunstwerken zählen einige Gemälde, darunter «La Vierge de Piété» von Lubin Baugin, «Vierge à l’enfant» und «La Vierge noire de Czestochowa». • Glocken Die Glocken der Kathedrale befinden sich in den beiden vom Feuer verschonten Glockentürmen und nahmen daher keinen Schaden. Bekannt ist vor allem die Glocke «Emmanuel» , die den Ruf geniesst, die wohlklingendste Glocke Frankreichs zu sein. 1944 läutete sie, um das Ende der deutschen Besetzung zu verkünden. Sie ist mit ihrem Gewicht von 23 Tonnen zugleich die grösste der zehn Glocken der Kathedrale. Die grösste Glocke der Notre Dame bringt 23 Tonnen auf die Waage. Bild: Wikimedia/Tristan Nitot • Sakristei Die Sakristei, in der wertvolle Goldschmiedearbeiten aufbewahrt werden, blieb vom Feuer verschont. Die Feuerwehrleute liessen diese Kunstgegenstände deshalb an ihrem Ort.

16. April 2019: Nach dem Brand in Paris: So werden die Luzerner Hofkirche und die Peterskapelle geschützt

Nach dem Brand in Paris: So werden die Luzerner Hofkirche und die Peterskapelle geschützt Denkmalgeschützte Kirchen sind auch in Luzern nicht vor Bränden gefeit. Vor knapp 400 Jahren brannte die Hofkirche fast bis auf die Grundmauern nieder. Heute sollen Brandmeldeanlagen und regelmässige Übungen vor einer Katastrophe schützen. Hugo Bischof 16.4.2019, 18:59 Uhr Die ist eines der Wahrzeichen der Stadt Luzern: Die Hofkirche, links im Bild. (Bild: Boris Bürgisser, 27. März 2019) Meistgelesen in der Rubrik

16. April 2019: Nach Brand von Notre-Dame: ARTE stellt sein Programm um

Abonnieren Sie alle Meldungen von ARTE G.E.I.E. 16.04.2019 – 18:29 Nach Brand von Notre-Dame: ARTE stellt sein Programm um Bild-Infos Strasbourg (ots) Nach dem gestrigen Brand in Paris stellt ARTE heute und morgen Abend sein Programm um für eine Hommage an die Kathedrale Notre-Dame de Paris. Die für die beiden Abende ursprünglich eingeplanten Beiträge werden zu einem späteren Zeitpunkt ausgestrahlt, den ARTE rechtzeitig kommunizieren wird. DIENSTAG 16. APRIL 20.15 Uhr | The Clock Is Ticking - Das Brexit-Drama Bereits online auf http://ots.de/EGlGlK 21.45 Uhr | Gespräch mit Michel Barnier 22.05 Uhr | Kathedralen - Wunderwerke der Gotik Dokumentarfilm von Christine Le Goff und Gary Glassman Die sich dem Himmel entgegenstreckenden Bauwerke der Gotik, allen voran die Kathedralen im Norden Frankreichs, bergen immer noch Rätsel der Architektur. Archäologen machen sich neueste Techniken zu eigen, um den Geheimnissen der Baudenkmäler des Mittelalters auf die Spur zu kommen. ARTE wiederholt die Sendung anlässlich der dramatischen Ereignisse um Notre-Dame de Paris. 23.25 Uhr | Hector Berlioz: Requiem Gustavo Dudamel dirigiert die Vertonung des traditionellen Requiems von Hector Berlioz. Es spielt eine Formation von Meisterklasse, bestehend aus "seinem" Jugendsymphonieorchester Simón Bolívar aus Venezuela, dem Philharmonieorchester von Radio France sowie dem Chor unter Leitung von Celso Antunes und dem Chor von Notre-Dame unter der Leitung von Lionel Sow. Bereits online auf ARTE Concert www.arte.tv/de/videos/051471-000-A/hector-berlioz-requiem/ MITTWOCH 17. APRIL 20.15 Uhr | Der Glöckner von Notre-Dame Film von William Dieterle Quasimodo (Charles Laughton), der Glöckner der Pariser Kathedrale Notre Dame, fristet ein sehr einsames Dasein. Grund dafür ist ein riesiger Buckel, der den jungen Mann seit seiner Geburt entstellt. In der Zigeunerin Esmeralda (Maureen O'Hara) entdeckt Quasimodo seine große Liebe. Doch finden auch andere Männer Gefallen an deren Schönheit. Bei einem Versuch im Auftrage eines Verehrers, Esmeralda zu entführen, gerät Quasimodo in Gefangenschaft. 22.10 Uhr | Die Orgel von Notre-Dame de Paris Dokumentation von Isabelle Julien Die Orgel der Kathedrale Notre-Dame de Paris ist eine der kostbarsten und komplexesten Orgeln der Welt. Im 19. Jahrhundert wurde sie von dem berühmten Orgelbauer Aristide Cavaillé-Coll restauriert - und er machte daraus sein Meisterstück. In der Sendung führt Olivier Latry, einer der vier amtierenden Organisten der Notre-Dame de Paris tief hinein in das Innerste der Orgel. Bereits online auf ARTE.TV www.arte.tv/de/videos/057383-000-A/die-orgel-von-notre-dame-de-paris/ Kontakt:

16. April 2019: Notre-Dame vor und nach dem Brand: Eine visueller Rundgang

Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten. Vielen Dank für Ihre Anmeldung. Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen. Notre-Dame vor und nach dem Brand: Ein visueller Rundgang Falls Sie die Kathedrale Notre-Dame in Paris nie von Innen bestaunen konnten, es aber gerne getan hätten: Diese 360-Grad-Ansicht der intakten Dame bietet Ihnen eine letzte Gelegenheit, ihr frühgotisches Innenleben zu bewundern. Linda Leuenberger 16.4.2019, 17:59 Uhr Sie ist eine der frühesten gotischen Kirchenbauten Frankreichs. Mit ihrem Errichtungsjahr 1345 hat die Cathédrale Notre-Dame de Paris in über 600 Jahren unter anderem beide Weltkriege überstanden. Insofern ist der Grossbrand vom Montagabend umso tragischer. Diese 360-Grad-Ansicht des Innenraums der Pariser Emporenkirche zeigt, wie die Dame vor dem Feuer ausgesehen hat. Meistgelesen in der Rubrik Daniel Huber / Watson und Gabriela Jordan 17.4.2019, 05:00 Uhr

16. April 2019: Serbische Medien nennen Brand «göttliche Strafe»

Sport Serbische Medien nennen Brand «göttliche Strafe» Das Feuer sei eine Vergeltung für das Hissen der kosovarischen Flagge in der Notre-Dame während einer Gedenkfeier vom letzten November. 2019-04-16 16:47 Zwei serbische Boulevardblätter haben den Grossbrand in der Pariser Kathedrale Notre-Dame als göttliche Strafe für das Hissen der kosovarischen Flagge vor einem Jahr bezeichnet. «Der Zorn Gottes hat sie eingeholt», war am Montag nach Beginn des Feuers auf den Webseiten von «Alo» und «Informer» zu lesen. Während einer Gedenkfeier zum 100. Jahrestag des Endes des Ersten Weltkriegs waren im vergangenen November in der Pariser Kathedrale die Flaggen der Heimatländer aller geladenen Gäste gehisst worden, darunter auch die des Kosovo. Serbien, das die Unabhängigkeit seiner ehemaligen Provinz nicht anerkennt, hatte sich bereits damals über den «Skandal» beschwert. Screenshot des Artikels im «Informer». Bild: https: radiosarajevo.ba Belastend für die serbisch-französischen Beziehungen war zudem, dass Kosovos Präsident Hashim Thaci auf der Ehrentribüne sass, während sein serbischer Kollege Aleksandar Vucic einen weniger prestigeträchtigen Platz zugewiesen bekommen hatte. «Alo» befand nun, der Grossbrand von Notre-Dame sei die Vergeltung dafür, dass im November auf die «Gräber der serbischen Opfer im Kosovo-Krieg gespuckt» worden sei. Präsident Vucic sprach Frankreich nach dem Unglück allerdings seine Unterstützung aus. «Alle Serben sind traurig», erklärte er. Sein Land stehe bereit, «beim Wiederaufbau dieses Symbols der französischen Zivilisation und der Welt zu helfen». Die beiden regierungsnahen Zeitungen «Alo» und «Informer» nahmen die Artikel noch am Montagabend wieder von ihren Seiten. nag/sda

16. April 2019: St.Galler Feuerwehrkommandant nach dem Inferno in der Notre-Dame: «Bei einem Brand im Kloster gibt es nur eins: Mit Vollgas auf das Feuer los!»

Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten. Vielen Dank für Ihre Anmeldung. Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen. St.Galler Feuerwehrkommandant nach dem Inferno in der Notre-Dame: «Bei einem Brand im Kloster gibt es nur eins: Mit Vollgas auf das Feuer los!» Die erschreckenden Bilder von der brennenden Kirche Notre-Dame in Paris haben auch bei den Verantwortlichen der Feuerwehr St.Gallen und des Stiftsbezirks für Entsetzen gesorgt. Auf einem Rundgang erklären sie, wie für den bestmöglichen Schutz der Kulturgüter gesorgt wird und wie im schlimmsten Fall vorzugehen wäre. Raphael Rohner 16.4.2019, 16:28 Uhr Der St.Galler Feuerwehrkommandant Christian Isler (links) und Thomas Franck, Verwaltungsdirektor des Bistums St.Gallen, im Dachstock der St.Galler Kathedrale. (Bild: Raphael Rohner) Meistgelesen in der Rubrik

16. April 2019: Grosser Sachschaden bei Brand eines Bauernhofs in Moosleerau AG

In Moosleerau AG im Suhrental ist am Mittwoch in einem als Wohnhaus genutzten Bauernhof ein Brand ausgebrochen. Menschen wurden nicht verletzt. Die Brandursache ist noch unklar. Vom Brand betroffen war ein älteres Einfamilienhaus am Juchweg. Eine Anwohnerin hatte gegen elf Uhr den Brand im älteren Gebäude bemerkt, wie die Aargauer Kantonspolizei mitteilte. Dichter Qualm und Flammen schlugen aus dem Dach. Die alarmierte Feuerwehr rückte mit einem Grossaufgebot an und brachte den Brand rasch unter Kontrolle. Der Feuerwehr gelang es, das Feuer zu löschen und einen Übergriff auf die Nachbargebäude zu verhindern. Der alleinige Bewohner des Hauses blieb unverletzt. Die Höhe des Schadens am Gebäude kann die Kantonspolizei derzeit nicht beziffern. Sie nahm Ermittlungen auf, um die Brandursache zu klären. Die Bevölkerung war via Alertswiss aufgefordert worden, Türen und zu Fenster zu schliessen. Der Brand führe zu einem starken, unangenehmen Geruch. Es bestehe jedoch keine Gefahr, hiess es. Auch am späten Mittwochnachmittag war die Warnung auf der Website von Alertswiss noch immer aufgeschaltet.

16. April 2019: Brand: Einfamilienhaus in Grabserberg in Vollbrand

Einfamilienhaus in Grabserberg in Vollbrand 13:47 Uhr 16.04.2019 13:48 Uhr 16.04.2019 Am frühen Dienstagmorgen ist in Grabserberg SG ein unbewohntes Einfamilienhaus in Brand geraten. Es entstand hoher Sachschaden Mehrere Anwohner hätten kurz vor 5.15 Uhr gemeldet, dass am Grabserberg ein Feuer sichtbar sei, teilte die St. Galler Polizei mit. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand das Einfamilienhaus bereits im Vollbrand. Das Feuer konnte unter Kontrolle gebracht werden. Das Haus brannte aber vollständig aus. Nach ersten Erkenntnissen war das Gebäude unbewohnt. Es wurde niemand verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hunderttausend Franken. Die Brandursache wird noch abgeklärt. (SDA) Blick.ch – das Schweizer Portal für Nachrichten aus den Bereichen News, Politik, Wirtschaft, Sport, People, Unterhaltung, Lifestyle und Auto. © 2019 Blick.ch

16. April 2019: Serbische Medien nennen Brand eine «göttliche Strafe»

Sport Serbische Medien nennen Brand eine «göttliche Strafe» Zwei regierungsnahe Blätter missbrauchten den Grossbrand der Notre-Dame, um zusätzlich Öl ins Feuer der Spannungen zwischen Serbien und Kosovo zu giessen. 2019-04-16 16:25 Zwei serbische Boulevardblätter haben den Grossbrand in der Pariser Kathedrale Notre-Dame als göttliche Strafe für das Hissen der kosovarischen Flagge vor einem Jahr bezeichnet. «Der Zorn Gottes hat sie eingeholt», war am Montag nach Beginn des Feuers auf den Webseiten von «Alo» und «Informer» zu lesen. Während einer Gedenkfeier zum 100. Jahrestag des Endes des Ersten Weltkriegs waren im vergangenen November in der Pariser Kathedrale die Flaggen der Heimatländer aller geladenen Gäste gehisst worden, darunter auch die des Kosovo. Serbien, das die Unabhängigkeit seiner ehemaligen Provinz nicht anerkennt, hatte sich bereits damals über den «Skandal» beschwert. Screenshot des Artikels im «Informer». Bild: https: radiosarajevo.ba Belastend für die serbisch-französischen Beziehungen war zudem, dass Kosovos Präsident Hashim Thaci auf der Ehrentribüne sass, während sein serbischer Kollege Aleksandar Vucic einen weniger prestigeträchtigen Platz zugewiesen bekommen hatte. «Alo» befand nun, der Grossbrand von Notre-Dame sei die Vergeltung dafür, dass im November auf die «Gräber der serbischen Opfer im Kosovo-Krieg gespuckt» worden sei. Präsident Vucic sprach Frankreich nach dem Unglück allerdings seine Unterstützung aus. «Alle Serben sind traurig», erklärte er. Sein Land stehe bereit, «beim Wiederaufbau dieses Symbols der französischen Zivilisation und der Welt zu helfen». Die beiden regierungsnahen Zeitungen «Alo» und «Informer» nahmen die Artikel noch am Montagabend wieder von ihren Seiten. nag/sda

16. April 2019: Moosleerau AG – Beträchtlicher Schaden nach Brand in Einfamilienhaus

SUCHE Moosleerau AG – Beträchtlicher Schaden nach Brand in Einfamilienhaus In einem Einfamilienhaus in Moosleerau brach heute Morgen ein Brand aus. Dieser richtete beträchtlichen Schaden an. Verletzt wurde niemand. Vom Brand betroffen war ein älteres Einfamilienhaus am Juchweg in Moosleerau. Bildstrecke Eine Anwohnerin bemerkte am Dienstag, 16. April 2019, gegen elf Uhr dichten Qualm und Flammen, die aus dem Dach schlugen. Die alarmierte Feuerwehr rückte mit einem Grossaufgebot an und brachte den Brand rasch unter Kontrolle. Schliesslich gelang es, das Feuer zu löschen und einen Übergriff auf die Nachbarsgebäude zu verhindern. Der alleinige Bewohner des Hauses blieb unverletzt. Der Brand zog dieses stark in Mitleidenschaft. Die Höhe des Schadens lässt sich derzeit noch nicht beziffern. Die Brandursache ist noch unklar. Die Kantonspolizei Aargau hat ihre Ermittlungen aufgenommen. Kapo AG

16. April 2019: Moosleerau: Brand in Einfamilienhaus

Moosleerau: Brand in Einfamilienhaus April 16, 2019 In einem Einfamilienhaus in Moosleerau brach heute Morgen ein Brand aus. Dieser richtete beträchtlichen Schaden an. Verletzt wurde niemand. Source: Aargau Feed KAPO

16. April 2019: So instrumentalisieren rechte Ideologen den Brand von Notre-Dame für ihre Zwecke

Diese 13 Bilder zeigen, wie stark Notre-Dame beschädigt wurde Notre-Dame konnte vor der völligen Zerstörung gerettet, einige Kunstwerke und Reliquien konnten in Sicherheit gebracht werden. Doch während das Dach der Kathedrale am Montagabend noch in Flammen stand, begannen Rechtspopulisten und Rechtsextreme bereits, Falschinformationen und Verschwörungstheorien über den Brand zu verbreiten. Auch Teile der AfD beteiligen sich daran. Verbreitet wird dabei, was in das eigene Weltbild passt und als Werbung für das eigene politische Anliegen dient. Verschwörungstheorien aus der AfD Gegen 18:50 Uhr brach das Feuer im Dachstuhl von Notre-Dame aus. Knapp eine Stunde später veröffentlichte der AfD-Stadtverband Solingen auf Facebook einen Post: «Würde wohl niemanden verwundern, wenn es ein Anschlag mit islamistischen [sic!] Hintergrund wäre. Doch noch weiss man nichts genaues [sic!], aber ob man später wirklich die Wahrheit preisgibt? Die Antwort könnte ja die Bürger verunsichern. [...]» AfD Solingen bild: screenshot Am Tag nach dem Brand von Notre-Dame ist die Facebook-Seite der Solinger AfD von der Partei selbst auf unsichtbar geschaltet, der Post geistert nur noch als Screenshot durchs Netz. Verschiedene Verschwörungstheorien und Falschmeldungen über den Brand werden jedoch weiter verbreitet – von rechten Ideologen aus mehreren Ländern. Das Verschwörungstheorie-Medium #1 aus den USA Das US-Portal Infowars gehört zu den international bekanntesten Verbreitern von Falschmeldungen und Verschwörungstheorien. Sein Gründer Alex Jones behauptete in der Vergangenheit etwa, dass Amokläufe an US-Schulen mit Schauspielern inszeniert seien, und dass Chemikalien ins Trinkwasser gemischt würden, die Frösche homosexuell machen. bild:screenshot In einem Artikel berichtete der Infowars-Autor Paul Joseph Watson, die Kathedrale sei absichtlich in Brand gesetzt worden. Die Quelle dafür war der Tweet eines US-Journalisten, der behauptete, einen Notre-Dame-Angestellten zu kennen. Der Tweet wurde schon nach kurzer Zeit wieder gelöscht, Belege für die Behauptung gibt es keine. Im Gegenteil: Die französischen Behörden erklärten schnell, es gebe keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung. Anonyme Falschmeldungen in den Sozialen Medien Schnell wurden auch Falschmeldungen von anonymen und gefälschten Accounts in den Sozialen Medien verbreitet. Rechte Trolle unterlegten etwa Aufnahmen des Brandes mit «Allahu Akbar»-Rufen. Fake-Accounts, die sich als amerikanische Nachrichtensender ausgaben, berichteten von einem angeblichen Terroranschlag auf Notre-Dame. Auch nach Terroranschlägen und Amokläufen werden immer wieder Falschmeldungen verbreitet. Was dahinter steckt und wie du sie erkennst. Der Mikrokosmos der rechten Telegram-Channel Rechte Verschwörungsideologen sind mit ihren Posts in den Sozialen Medien oft für ein grosses Publikum sichtbar und erreichen so auch viele Menschen, die noch nicht zur «Szene» gehören. Auf Facebook und YouTube aber laufen die Rechten Gefahr, gesperrt zu werden, wenn ihre Beiträge gegen die Nutzerrichtlinien oder gegen Gesetze verstossen. Sie haben sich deshalb alternative Kanäle geschaffen. Manche betreiben Seiten auf dem russischen Facebook-Klon VK, andere verbreiten ihre Inhalte über die Messenger-App Telegram. Dort lassen sich mit wenigen Klicks Kanäle einrichten, die von anderen abonniert werden können. Ein Betreiber eines solchen Channels ist Oliver Janich. Janich ist nicht irgendwer. Der ehemalige Journalist gehört zu den Grössen der rechten Verschwörungstheorien-Szene in Deutschland . Auf Facebook folgen ihm allein auf seiner Haupt-Seite fast 20'000 Menschen. Seine Posts werden regelmässig von AfD-Verbänden geteilt. Zum Brand in Notre-Dame veröffentlichte Janich auf Facebook und Twitter jedoch nur wenige unverfängliche Posts. Anders als in seinem Telegram-Channel. Dort erreicht er ebenfalls mehr als 20'000 Abonnenten. Und dort ist Notre-Dame seit Montagabend das bestimmende Thema. Janich ist offenbar davon überzeugt, dass der Brand eine «False Flag»-Aktion war, also eine Inszenierung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Ausserdem glaubt er, dass US-Präsident Donald Trump bereits im Vorfeld von dem bevorstehenden Brand gewusst und die Welt in einem Tweet davor gewarnt habe. Der vermeintliche Beleg dafür: eine alte hebräische Zahlenmystik namens Gematrie. In der Gematrie werden Buchstaben bestimmte Zahlenwerte zugeordnet. Und laut Oliver Janich lassen sich dadurch versteckte Hinweise in diesem Trump-Tweet finden, der mehrere Stunden vor dem Ausbruch des Brandes in Paris veröffentlicht wurde: What do I know about branding, maybe nothing (but I did become President!), but if I were Boeing, I would FIX the Boeing 737 MAX, add some additional great features, & REBRAND the plane with a new name.No product has suffered like this one. But again, what the hell do I know? — Donald J. Trump (@realDonaldTrump) 15. April 2019 bild: screenshot/hervorhebung: watson Geteilt wurde diese Nachricht von Oliver Janich auch in dem rechten Verschwörungstheorie-Kanal «Qlobal-Change». Das «Q» ist eine Anleihe aus den USA, unter dem Pseudonym «QAnon» werden dort seit 2017 oftmals sehr absurde Verschwörungstheorien verbreitet. Diese Verschwörungstheorien haben in den USA einige Wirksamkeit entfaltet und bereits zu bewaffneten Zwischenfällen geführt. In Deutschland eifern rechte Kreise «QAnon» nach. Der oder die Betreiber des deutschen «Qlobal-Change»-Telegram-Channels hielten den Brand von Notre-Dame nicht nur für eine «False Flag»-Aktion, sondern bejubelten die Katastrophe in einer weiteren Nachricht auch noch. Auch die Abonnenten des Kanals glauben die Verschwörungstheorie offenbar: bild: screenshot In dieser Nachricht bezeichnete «Qlobal-Change» die brennende Kathedrale als "wunderschöne[n] Anblick": bild: screenshot Teil einer christenfeindlichen Angriffsserie? Mehrere rechte Medien und Politiker versuchen ausserdem, einen Zusammenhang zwischen dem Brand von Notre-Dame und einer Reihe von Vandalismus-Fällen in katholischen Kirchen in Frankreich in den vergangenen Monaten herzustellen. An mehreren Orten im Land kam es zu Sachbeschädigungen an Kirchen, teilweise wurden Altare verwüstet und Beichtstühle zerschlagen. Premierminister Edouard Philippe verurteilte die Angriffe im März. In einem Facebook-Post brachte etwa die AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel diese Taten in einen Zusammenhang mit dem Brand von Notre-Dame. Sie teilte einen Artikel eines katholischen Onlinemagazins über die Sachbeschädigungen und den Brand der Pariser Kirche Saint-Sulpice vom 25. März. Dazu schrieb sie: Weidel wies nicht daraufhin, dass die Behörden keinen Hinweis auf eine vorsätzliche Brandstiftung sehen. Brand in der Notre-Dame So immens sind die Schäden des Grossbrands von Notre-Dame Das könnte dich auch interessieren: Fotograf schiesst DAS Foto der Notre-Dame und muss sich nun gegen Fake-Vorwürfe wehren

16. April 2019: Beträchtlicher Schaden nach Brand in einem Einfamilienhaus

Beträchtlicher Schaden nach Brand in einem Einfamilienhaus AZ Zuletzt aktualisiert am 17.4.2019 um 10:30 Uhr 1 / 2 In einem Einfamilienhaus am Juchweg in Moosleerau ist am Dienstagvormittag ein Feuer ausgebrochen. © Kapo Aargau Die Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen. Verletzt wurde niemand. © Daniel Arnold/Tele M1 In Moosleerau ist in einem Einfamilienhaus kurz vor Dienstagmittag ein Feuer ausgebrochen. Der Brand richtete beträchtlichen Schaden an. Verletzt wurde niemand. In Dachstock eines Einfamilienhauses am Juchweg in Moosleerau ist am Dienstagvormittag ein Feuer ausgebrochen. Das schreibt die Kantonspolizei Aargau in einer Mitteilung. Eine Anwohnerin bemerkte gegen 11 Uhr dichten Qualm und Flammen, die aus dem Dach schlugen. Die alarmierte Feuerwehr rückte mit einem Grossaufgebot an und brachte den Brand rasch unter Kontrolle. Schliesslich gelang es, das Feuer zu löschen und einen Übergriff auf die Nachbarsgebäude zu verhindern. Feuerwehreinsatz am Dienstag in Moosleerau. © Tele M1 Der alleinige Bewohner des Hauses blieb unverletzt. Der Brand zog dieses stark in Mitleidenschaft. Die Höhe des Schadens lässt sich derzeit noch nicht beziffern. Zu Brandursache oder Höhe des Schadens ist bis jetzt nichts bekannt. Die Kapo Aargau hat ihre Ermittlungen aufgenommen. 1 / 27 Vollbild Grenchen SO, 17.April: Eine 59-jährige Schweizerin fuhr beim Kreisel bei der Autobahneinfahrt über zwei Inselleitpfosten und prallte frontal in die Leiteinrichtung der Autobahneinfahrt. Sie verletzte sich leicht. © Kapo SO Balsthal SO, 14. April: Ein 18-Jähriger verliert die Kontrolle. Er kollidiert mit der Böschung am Strassenrand, sein Fahrzeug überschlägt sich und landet auf dem Dach. © Kapo SO Villigen AG, 12.April: Ein 19-Jähriger war mit überhöhter Geschwindigkeit vom Villigerfeld Richtung Villigen unterwegs, verlor die Kontrolle und landete mit seinem Auto im Gemüsefeld. © Kapo AG Schlieren ZH, 9. April: Ein 19-jähriger Autolenker ist am Dienstagabend in Schlieren in ein stehendes Auto gekracht. Der am Rotlicht wartende Fahrer zog sich dabei leichte Verletzungen zu und musste ins Spital gebracht werden. © Kapo Zürich Brugg AG, 9. April: Eine 57-jährige Autofahrerin verursachte im Casino-Tunnel eine Auffahrkollision. Sie hatte mehr als ein Promille Alkohol im Blut. Auch die Lenkerin des vor ihr fahrenden Autos war laut Polizei in nicht fahrfähigem Zustand unterwegs. Beide mussten den Führerausweis abgeben. © Kapo AG

16. April 2019: Notre-Dame-Brand: Landeskirchen wollen Glocken läuten lassen

Notre-Dame-Brand: Landeskirchen wollen Glocken läuten lassen Nach dem verheerenden Feuer in Paris ist die internationale Solidarität gross. 2019-04-16 23:00 Höchsteinsatz: Der Pariser Feuerwehrbefehlshaber Jean-Claude Gallet stellt sich den Medien zur Vefügung. (16. April 2019) (Bild: Keystone Ludovic Marin (AP)) In der Kathedrale von Strassburg läutete am Dienstagmorgen die Heiliggeist-Glocke, die nur bei besonderen Anlässen erklingt. Auch mehrere deutsche Kirchen, darunter der Kölner und der Mainzer Dom, liessen am Mittag als Zeichen der Solidarität ihre Glocken läuten. Auch in der Schweiz ist eine solche Aktion geplant. Allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt. «Die Landeskirchen planen eine koordinierte Gedenkaktion», sagt Patrick Hess, Betriebsleiter des Grossen Münsters in Zürich. «Ich kann mir vorstellen, dass wir etwas am Karfreitag machen oder am Ostermontag, eine Woche nach dem Brand», sagt Hess. Die Aktion werde auch mit der katholischen Kirche geplant. Diese bestätigte dies auf Anfrage jedoch nicht. Video: Überblick zum Grossbrand in der Notre-Dame Das Video gibt einen Überblick der Ereignisse rund um den Brand in der gotischen Kathedrale Notre-Dame in Paris. (Video: AFP/Twitter/Tamedia) Basler Münster liess die Glocken läuten Aus Betroffenheit über den Vollbrand im Herzen von Paris liess man im Basler Münster am Dienstag um 12 Uhr die Glocken bereits läuten. Der Grund: Die Dombaumeister nahmen am Vormittag untereinander Kontakt auf. Der Vorstand der Vereinigung der europäischen Dombaumeister, Münsterbaumeister und Hüttenbaumeister erliess anschliessend einen Aufruf an 130 Dombaumeister in ganz Europa, aus Betroffenheit und Solidarität um Mittag die Glocken läuten zu lassen. Aus zahlreichen Ländern trafen am Dienstag weitere Botschaften der Anteilnahme ein. Der Vatikan twitterte, Papst Franziskus bete «für Frankreichs Katholiken und für die Bevölkerung von Paris». Queen Elizabeth II erklärte, sie sei «tiefbetrübt». Heute vereinen wir uns im Gebet mit der Bevölkerung Frankreichs, während wir hoffen, dass der Schmerz über den schweren Schaden sich mit dem Wiederaufbau in Hoffnung verwandelt. Heilige Maria, Unsere Liebe Frau, bitte für uns. #NotreDame — Papst Franziskus (@Pontifex_de) 16. April 2019 In vielen deutschen Gotteshäusern kamen Menschen zu gemeinsamen Gebeten zusammen. Die Deutsche Bischofskonferenz sprach dem Erzbischof von Paris, Michel Aupteit, ihre «tief empfundene Anteilnahme» aus. Berlins Erzbischof Heiner Koch zeigte sich zutiefst erschüttert. Die Bilder der brennenden Kathedrale schmerzten ihn, erklärte Koch. Er fühle sich Paris und seinem Erzbischof «in diesen Stunden im Gebet verbunden». Berlin und Paris verbindet eine jahrzehntelange Städtepartnerschaft. Auch die Evangelische Kirche in Deutschland äusserte sich entsetzt über die Brandkatastrophe von Paris. Die Kathedrale Notre-Dame sei «die Seele von Paris», erklärte der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm. Grosszügige Spenden Auf die weltweite Anteilnahme nach dem Grossbrand in der Pariser Kathedrale Notre-Dame folgen grosszügige Spendenangebote für den Wiederaufbau: Der Brand war am Dienstagmorgen gerade gelöscht, da beliefen sie sich die Offerten bereits auf hunderte Millionen Euro. Das ganze Ausmass der Schäden wird erst nach und nach deutlich. Die Staatsanwaltschaft schloss unterdessen Brandstiftung weitgehend aus. «Die ganze Nacht lang habe ich hier Menschen mit Tränen in den Augen gesehen», sagte Generalvikar Philippe Marsset. Zwar herrsche «totales Chaos», man dürfe sich davon aber nicht niederschmettern lassen. Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron sagte einen Wiederaufbau der Kathedrale zu, die Regierung in Paris beriet am Dienstagvormittag über das Vorgehen. Mehrere französische Parteien setzten kurzzeitig ihren Europawahlkampf aus. Der Brand war am Montagabend im Dachstuhl ausgebrochen und hatte sich nach Angaben eines Feuerwehrsprechers rasend schnell über das gesamte Dach ausgebreitet. Rund 400 Feuerwehrleute kämpften die gesamte Nacht über gegen die Flammen, am Dienstag kurz vor zehn Uhr waren sie dann vollständig gelöscht. Das Dach und ein Spitzturm wurden zerstört, mehrere kostbare Reliquien und das Hauptkreuz der Kirche aber konnten gerettet werden. Auch die beiden Glockentürme seien gerettet worden, berichtete der Feuerwehrsprecher. Allerdings sei «ein Teil des Gewölbes in das Mittelschiff gestürzt». Den Dienstag über sollten demnach rund 100 Feuerwehrleute im Einsatz bleiben, um nach Brandnestern zu suchen und die Baustruktur zu überwachen. Brandursache noch unklar Unklar war zunächst die Brandursache. Der Brand könnte nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft mit Arbeiten am Dach der Kathedrale im Zusammenhang stehen, wo Baugerüste installiert waren. Sie leitete Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung ein und befragte noch in der Nacht Bauarbeiter. Die beiden grössten Luxusgüterkonzerne des Landes kündigten wenige Stunden nach dem Brand Millionenspenden an: LVHM (Moët Hennessy - Louis Vuitton) will demnach 200 Millionen Euro zur Verfügung stellen, der Luxusmodekonzern Kering (Gucci, Saint Laurent, Balenciaga) will 100 Millionen Euro spenden. Auch der Zusammenschluss der französischen Profifussballclubs versprach finanzielle Unterstützung. oli/fal/afp

16. April 2019: Inferno in Notre-Dame: Schwachstellen entdeckt + Brand komplett gelöscht + So arbeitet die Feuerwehr im Inneren

Die Pariser Kathedrale Notre Dame am Morgen nach dem verheerenden Brand. © Christophe Ena Die Pariser Kathedrale Notre Dame am Morgen nach dem verheerenden Brand. © IAN LANGSDON Die Pariser Kathedrale Notre Dame am Morgen nach dem verheerenden Brand. © IAN LANGSDON Die Pariser Kathedrale Notre Dame am Morgen nach dem verheerenden Brand. © Christophe Ena Die Pariser Kathedrale Notre Dame am Morgen nach dem verheerenden Brand. © IAN LANGSDON Das Feuer in der Kathedrale von Notre-Dame konnte in der Nacht auf Dienstag gelöscht werden. Bausubstanz und Fassade konnten gerettet werden. Präsident Macron verspricht den Wiederaufbau des Wahrzeichens. Alle News und Reaktionen im Newsticker. Der Livestream von France 24 Zusammenfassung von Dienstag, 11 Uhr: Brand von Notre-Dame komplett gelöscht - Spender für Wiederaufbau Nach dem verheerenden Brand in der Pariser Kathedrale Notre-Dame sind die Flammen komplett gelöscht. "Das ganze Feuer ist aus", sagte der Sprecher der Feuerwehr, Gabriel Plus, am Dienstag. Nun beginne die Phase der Begutachtung. Man habe die ganze Nacht über sichergestellt, dass das Feuer nicht wieder ausbricht und die Gebäudestrukturen überwacht. Der Brand auf dem Dach habe sich am Montagabend sehr schnell auf rund 1000 Quadratmeter ausgebreitet, so Plus weiter. Bei dem Brand sind nach ersten Erkenntnissen drei Menschen leicht verletzt worden. Dabei handle es sich um zwei Polizisten und einen Feuerwehrmann, teilte die Feuerwehr mit. Experten und Architekten wollen darüber beraten, wie die Feuerwehr ihre Arbeit fortsetzen kann und ob die Kathedrale stabil ist, wie der Staatssekretär im Innenministerium, Laurent Nuñez, im Sender BFM TV sagte. Rund hundert Feuerwehrwehrleute seien noch im Einsatz, am Montagabend waren es 400. Bürgermeisterin plant Geberkonferenz Eine internationale Geberkonferenz soll nach dem Brand Geld für den angestrebten Wiederaufbau sammeln. Einen entsprechenden Vorschlag verkündete die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, über ihren Twitter-Account. Sie wolle die Spenderkonferenz im Rathaus von Paris veranstalten, um die notwendigen Mittel für den Wiederaufbau der Kathedrale zusammenzubekommen. Frankreich will das berühmte Wahrzeichen wieder instandsetzen. "Wir werden Notre-Dame wieder aufbauen", sagte Staatschef Emmanuel Macron am späten Montagabend. "Denn das ist es, was die Franzosen erwarten." Erste Grossspender können Hidalgo und Macron bereits auf der Haben-Seite buchen: Die Familie des französischen Unternehmers und Milliardärs Bernard Arnault kündigte über Arnaults Luxuslabel LVMH an, sich mit 200 Millionen Euro an der Rekonstruktion beteiligen zu wollen. Zuvor hatte bereits die französische Milliardärsfamilie Pinault 100 Millionen Euro für den Wiederaufbau versprochen. Die superreichen Franzosen Arnault und Pinault sind als Kunstliebhaber, Mäzene und Konkurrenten bekannt. Sorge um Türme Das Feuer war am Montagabend in der weltberühmten Kathedrale im Herzen von Paris ausgebrochen. Die Flammen verwüsteten den Sakralbau, der Dachstuhl stand lichterloh in Flammen. Das genaue Ausmass der Zerstörungen war noch nicht bekannt. Macron hatte am Abend erklärt, das Schlimmste sei verhindert worden. Die Feuerwehr war während des Brandes in grosser Sorge um die beiden Türme des massiven Baus. Priorität der Arbeiten sei es gewesen, die Struktur der beiden Türme zu schützen, sagte Sprecher Plus. Die Befürchtung sei gewesen, dass die Konstruktion der Türme geschwächt würde und die tonnenschweren Glocken von Notre-Dame abstürzen könnten. Zu Beginn der Löscharbeiten sei es nicht übereilt gewesen, einen Zusammenbruch der Strukturen zu bedenken. "Man kann annehmen, dass die Struktur von Notre-Dame gerettet und in ihrer Gesamtheit bewahrt ist", sagte Feuerwehrchef Jean-Claude Gallet am Dienstag. Dies soll nun auch mit Lasertechnik untersucht werden. Kunstschätze mit Roboter gerettet Eine grosse Herausforderung für die Arbeiten sei die Sicherung der Kunstschätze gewesen, sagte Plus. Nach dem Einsturz des Spitzturms, der sich im Zentrum des Mittelschiffs befand, seien Leute aus dem Inneren der Kirche zurückgezogen worden. Dort sei dann ein Roboter eingesetzt worden. Eine der wichtigsten Reliquien wurde aus der brennenden Kathedrale gerettet. Es handle sich dabei um die Dornenkrone, die Jesus Christus bei seiner Kreuzigung getragen haben soll, sagte Patrick Chauvet, der Direktor des Gotteshauses. Die Flammen hätten den Kirchenschatz nicht erreicht. Sicherheitsmängel beim Brandschutz sieht Chauvet nicht. Es gebe etwa Brandaufseher, die drei Mal täglich den Dachstuhl prüfen, sagte er dem Sender France Inter. "Ich denke, dass man nicht mehr machen kann." Aber es gebe natürlich immer Vorfälle, die man so nicht habe vorhersagen könne. Man müsse nun prüfen was passiert sei - er wisse noch nicht. Brandursache unklar Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung wegen unbeabsichtigter Zerstörung durch Feuer ein, von Brandstiftung ist bislang nicht die Rede. Der Brand könnte mit Bauarbeiten auf dem Dach der Kirche zusammenhängen. Die Staatsanwaltschaft nahm dazu zunächst keine Stellung. Die Ermittler begannen in der Nacht, die Arbeiter der Baustelle zu befragen. Notre-Dame ist eine der wichtigsten Pariser Touristenattraktionen und wird jährlich von Millionen Menschen besucht. Die Kathedrale steht im Herzen der Stadt auf der Seine-Insel Île de la Cité. Verwandte Themen:

16. April 2019: Inferno in Notre-Dame: Brand komplett gelöscht + So arbeitet die Feuerwehr im Inneren + Glocken läuten in ganz Frankreich

Pariser Wahrzeichen Inferno in Notre-Dame: Brand komplett gelöscht + So arbeitet die Feuerwehr im Inneren + Glocken läuten in ganz Frankreich CH Media Zuletzt aktualisiert am 16.4.2019 um 17:19 Uhr 1 / 62 Die Pariser Kathedrale Notre Dame am Morgen nach dem verheerenden Brand. © Christophe Ena Die Pariser Kathedrale Notre Dame am Morgen nach dem verheerenden Brand. © IAN LANGSDON Die Pariser Kathedrale Notre Dame am Morgen nach dem verheerenden Brand. © IAN LANGSDON Die Pariser Kathedrale Notre Dame am Morgen nach dem verheerenden Brand. © Christophe Ena Die Pariser Kathedrale Notre Dame am Morgen nach dem verheerenden Brand. © IAN LANGSDON Das Feuer in der Kathedrale von Notre-Dame konnte in der Nacht auf Dienstag gelöscht werden. Bausubstanz und Fassade konnten gerettet werden. Präsident Macron verspricht den Wiederaufbau des Wahrzeichens. Alle News und Reaktionen im Newsticker. Zusammenfassung von Dienstag, 11 Uhr: Brand von Notre-Dame komplett gelöscht - Spender für Wiederaufbau Nach dem verheerenden Brand in der Pariser Kathedrale Notre-Dame sind die Flammen komplett gelöscht. "Das ganze Feuer ist aus", sagte der Sprecher der Feuerwehr, Gabriel Plus, am Dienstag. Nun beginne die Phase der Begutachtung. Man habe die ganze Nacht über sichergestellt, dass das Feuer nicht wieder ausbricht und die Gebäudestrukturen überwacht. Der Brand auf dem Dach habe sich am Montagabend sehr schnell auf rund 1000 Quadratmeter ausgebreitet, so Plus weiter. Bei dem Brand sind nach ersten Erkenntnissen drei Menschen leicht verletzt worden. Dabei handle es sich um zwei Polizisten und einen Feuerwehrmann, teilte die Feuerwehr mit. Experten und Architekten wollen darüber beraten, wie die Feuerwehr ihre Arbeit fortsetzen kann und ob die Kathedrale stabil ist, wie der Staatssekretär im Innenministerium, Laurent Nuñez, im Sender BFM TV sagte. Rund hundert Feuerwehrwehrleute seien noch im Einsatz, am Montagabend waren es 400. Bürgermeisterin plant Geberkonferenz Eine internationale Geberkonferenz soll nach dem Brand Geld für den angestrebten Wiederaufbau sammeln. Einen entsprechenden Vorschlag verkündete die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, über ihren Twitter-Account. Sie wolle die Spenderkonferenz im Rathaus von Paris veranstalten, um die notwendigen Mittel für den Wiederaufbau der Kathedrale zusammenzubekommen. Frankreich will das berühmte Wahrzeichen wieder instandsetzen. "Wir werden Notre-Dame wieder aufbauen", sagte Staatschef Emmanuel Macron am späten Montagabend. "Denn das ist es, was die Franzosen erwarten." Erste Grossspender können Hidalgo und Macron bereits auf der Haben-Seite buchen: Die Familie des französischen Unternehmers und Milliardärs Bernard Arnault kündigte über Arnaults Luxuslabel LVMH an, sich mit 200 Millionen Euro an der Rekonstruktion beteiligen zu wollen. Zuvor hatte bereits die französische Milliardärsfamilie Pinault 100 Millionen Euro für den Wiederaufbau versprochen. Die superreichen Franzosen Arnault und Pinault sind als Kunstliebhaber, Mäzene und Konkurrenten bekannt. Sorge um Türme Das Feuer war am Montagabend in der weltberühmten Kathedrale im Herzen von Paris ausgebrochen. Die Flammen verwüsteten den Sakralbau, der Dachstuhl stand lichterloh in Flammen. Das genaue Ausmass der Zerstörungen war noch nicht bekannt. Macron hatte am Abend erklärt, das Schlimmste sei verhindert worden. Die Feuerwehr war während des Brandes in grosser Sorge um die beiden Türme des massiven Baus. Priorität der Arbeiten sei es gewesen, die Struktur der beiden Türme zu schützen, sagte Sprecher Plus. Die Befürchtung sei gewesen, dass die Konstruktion der Türme geschwächt würde und die tonnenschweren Glocken von Notre-Dame abstürzen könnten. Zu Beginn der Löscharbeiten sei es nicht übereilt gewesen, einen Zusammenbruch der Strukturen zu bedenken. "Man kann annehmen, dass die Struktur von Notre-Dame gerettet und in ihrer Gesamtheit bewahrt ist", sagte Feuerwehrchef Jean-Claude Gallet am Dienstag. Dies soll nun auch mit Lasertechnik untersucht werden. Kunstschätze mit Roboter gerettet Eine grosse Herausforderung für die Arbeiten sei die Sicherung der Kunstschätze gewesen, sagte Plus. Nach dem Einsturz des Spitzturms, der sich im Zentrum des Mittelschiffs befand, seien Leute aus dem Inneren der Kirche zurückgezogen worden. Dort sei dann ein Roboter eingesetzt worden. Eine der wichtigsten Reliquien wurde aus der brennenden Kathedrale gerettet. Es handle sich dabei um die Dornenkrone, die Jesus Christus bei seiner Kreuzigung getragen haben soll, sagte Patrick Chauvet, der Direktor des Gotteshauses. Die Flammen hätten den Kirchenschatz nicht erreicht. Sicherheitsmängel beim Brandschutz sieht Chauvet nicht. Es gebe etwa Brandaufseher, die drei Mal täglich den Dachstuhl prüfen, sagte er dem Sender France Inter. "Ich denke, dass man nicht mehr machen kann." Aber es gebe natürlich immer Vorfälle, die man so nicht habe vorhersagen könne. Man müsse nun prüfen was passiert sei - er wisse noch nicht. Brandursache unklar Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung wegen unbeabsichtigter Zerstörung durch Feuer ein, von Brandstiftung ist bislang nicht die Rede. Der Brand könnte mit Bauarbeiten auf dem Dach der Kirche zusammenhängen. Die Staatsanwaltschaft nahm dazu zunächst keine Stellung. Die Ermittler begannen in der Nacht, die Arbeiter der Baustelle zu befragen. Notre-Dame ist eine der wichtigsten Pariser Touristenattraktionen und wird jährlich von Millionen Menschen besucht. Die Kathedrale steht im Herzen der Stadt auf der Seine-Insel Île de la Cité. Verwandte Themen:

16. April 2019: Brand beim Churer Bahnhof

In der Nacht auf Dienstag hat in Chur auf einem Anhänger Karton gebrannt. Die ausgerückte Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen. Südostschweiz 11:19 Uhr Karton in Flammen Der Anhänger und der Karton stand in Flammen. KANTONSPOLIZEI CHUR Um 3:13 Uhr sei die Stadtpolizei Chur über einen Brand am Bahnhof Chur informiert worden, schreibt die Kantonspolizei Graubünden in einer Mitteilung. Eine Patrouille der Stadtpolizei fand einen Anhänger mit in Brand geratenem Karton vor. Das Feuer konnte jedoch durch die mit rund zwanzig Einsatzkräften ausgerückte Feuerwehr Chur rasch gelöscht werden. Es entstand geringfügiger Sachschaden am Anhänger.

16. April 2019: Weshalb machte SRF keine Sondersendung zum Brand von Notre Dame?

So antwortet Gregor Meier – Nachrichtenchef: «SRF hat im Bereich Fernsehen in der ‘Tagesschau’-Hauptausgabe erste Bilder des Brandes gezeigt. In ‘10vor10’ haben wir den Brand zum Schwerpunktthema gemacht und dann statt des geplanten, unmoderierten ‘Newsflashes’ kurz vor Mitternacht noch einmal eine ‘Tagesschau Spezial’ produziert. Moderiert von ‘10vor10’-Moderatorin Andrea Vetsch mit den neusten Entwicklungen und einer weiteren Live-Schaltung nach Paris. Vor allem aber haben wir Online schon kurz nach 20 Uhr einen Live-Stream und einen Ticker aufgeschaltet, wo wir lückenlos über das Ereignis berichtet haben. Eine kurze ‘Tagesschau’-Sendung zwischen den Sendungen ‘1 gegen 100’ und ‘Puls’ wäre möglich gewesen – allerdings zum Preis eines verspäteten Sendestarts von ‘10vor10’. Da haben wir uns dagegen entschieden. Zentral für uns ist, dass wir unser Publikum optimal auf unseren verschiedenen Kanälen bedienen können und das haben wir mit dieser Lösung (Strukturprogramm im TV, Sonderleistung Online) getan. Auch ARD und ZDF haben gestern auf eine Sondersendung im Hauptabend verzichtet.» Haben auch Sie eine Frage an SRF? Oder diskutieren Sie mit uns auf Twitter ( #hallosrf) , Link öffnet in einem neuen Fenster . Natürlich können Sie auch in allen bisherigen Publikumsfragen des Tages stöbern. Und was hat «Hallo SRF!» noch zu bieten? Veranstaltungen und Sendungen , in denen Ihre Meinung gefragt ist, kostenlose Besucherführungen in unseren Studios, persönliche Backstage-Berichte von SRF-Mitarbeitenden, exklusive Angebote für Abonnenten unseres Newsletters . Alles im Überblick finden Sie auf der Startseite: srf.ch/hallosrf . SRF

16. April 2019: Brand von Notre-Dame komplett gelöscht - Spender für Wiederaufbau

Nach dem verheerenden Brand in der Pariser Kathedrale Notre-Dame sind die Flammen komplett gelöscht. «Das ganze Feuer ist aus», sagte der Sprecher der Feuerwehr, Gabriel Plus, am Dienstag. Nun beginne die Phase der Begutachtung. Agentur 11:10 Uhr Paris Beim Brand stürzte ein mittlerer Turm auf dem Dach der Kathedrale ein. KEYSTONE/AP/DIANA AYANNA Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron und seine Frau Brigitte besuchten den Brandort und sprachen mit Feuerwehrleuten. KEYSTONE/EPA/YOAN VALAT Rauch, Trümmer und Löschwasser im Innern der Kathedrale. KEYSTONE/AP Pool Reuters/PHILIPPE WOJAZER Die weltberühmte Kathedrale Notre-Dame in Paris brennt. Graue Rauchwolken stiegen in die Höhe und waren kilometerweit zu sehen. KEYSTONE/AP/LORI HINANT Der Feuerwehr gelang es nach mehreren Stunden in der Nacht, die Flammen unter Kontrolle zu bringen. KEYSTONE/EPA/JULIEN DE ROSA Nach dem verheerenden Brand in der Pariser Kathedrale Notre-Dame konzentrieren sich die Arbeiten der Feuerwehr auf den Kampf gegen letzte Brandherde. Zudem geht es darum, neue Feuer zu verhindern. Keystone/AP/Kamil Zihnioglu / Man habe die ganze Nacht über sichergestellt, dass das Feuer nicht wieder ausbricht und die Gebäudestrukturen überwacht. Der Brand auf dem Dach habe sich am Montagabend sehr schnell auf rund 1000 Quadratmeter ausgebreitet, so Plus weiter. Bei dem Brand sind nach ersten Erkenntnissen drei Menschen leicht verletzt worden. Dabei handle es sich um zwei Polizisten und einen Feuerwehrmann, teilte die Feuerwehr mit. Experten und Architekten wollen darüber beraten, wie die Feuerwehr ihre Arbeit fortsetzen kann und ob die Kathedrale stabil ist, wie der Staatssekretär im Innenministerium, Laurent Nuñez, im Sender BFM TV sagte. Rund hundert Feuerwehrwehrleute seien noch im Einsatz, am Montagabend waren es 400. Bürgermeisterin plant Geberkonferenz Eine internationale Geberkonferenz soll nach dem Brand Geld für den angestrebten Wiederaufbau sammeln. Einen entsprechenden Vorschlag verkündete die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, über ihren Twitter-Account. Sie wolle die Spenderkonferenz im Rathaus von Paris veranstalten, um die notwendigen Mittel für den Wiederaufbau der Kathedrale zusammenzubekommen. Frankreich will das berühmte Wahrzeichen wieder instandsetzen. «Wir werden Notre-Dame wieder aufbauen», sagte Staatschef Emmanuel Macron am späten Montagabend. «Denn das ist es, was die Franzosen erwarten.» Erste Grossspender können Hidalgo und Macron bereits auf der Haben-Seite buchen: Die Familie des französischen Unternehmers und Milliardärs Bernard Arnault kündigte über Arnaults Luxuslabel LVMH an, sich mit 200 Millionen Euro an der Rekonstruktion beteiligen zu wollen. Zuvor hatte bereits die französische Milliardärsfamilie Pinault 100 Millionen Euro für den Wiederaufbau versprochen. Die superreichen Franzosen Arnault und Pinault sind als Kunstliebhaber, Mäzene und Konkurrenten bekannt. Sorge um Türme Das Feuer war am Montagabend in der weltberühmten Kathedrale im Herzen von Paris ausgebrochen. Die Flammen verwüsteten den Sakralbau, der Dachstuhl stand lichterloh in Flammen. Das genaue Ausmass der Zerstörungen war noch nicht bekannt. Macron hatte am Abend erklärt, das Schlimmste sei verhindert worden. Die Feuerwehr war während des Brandes in grosser Sorge um die beiden Türme des massiven Baus. Priorität der Arbeiten sei es gewesen, die Struktur der beiden Türme zu schützen, sagte Sprecher Plus. Die Befürchtung sei gewesen, dass die Konstruktion der Türme geschwächt würde und die tonnenschweren Glocken von Notre-Dame abstürzen könnten. Zu Beginn der Löscharbeiten sei es nicht übereilt gewesen, einen Zusammenbruch der Strukturen zu bedenken. «Man kann annehmen, dass die Struktur von Notre-Dame gerettet und in ihrer Gesamtheit bewahrt ist», sagte Feuerwehrchef Jean-Claude Gallet am Dienstag. Dies soll nun auch mit Lasertechnik untersucht werden. Kunstschätze mit Roboter gerettet Eine grosse Herausforderung für die Arbeiten sei die Sicherung der Kunstschätze gewesen, sagte Plus. Nach dem Einsturz des Spitzturms, der sich im Zentrum des Mittelschiffs befand, seien Leute aus dem Inneren der Kirche zurückgezogen worden. Dort sei dann ein Roboter eingesetzt worden. Eine der wichtigsten Reliquien wurde aus der brennenden Kathedrale gerettet. Es handle sich dabei um die Dornenkrone, die Jesus Christus bei seiner Kreuzigung getragen haben soll, sagte Patrick Chauvet, der Direktor des Gotteshauses. Die Flammen hätten den Kirchenschatz nicht erreicht. Sicherheitsmängel beim Brandschutz sieht Chauvet nicht. Es gebe etwa Brandaufseher, die drei Mal täglich den Dachstuhl prüfen, sagte er dem Sender France Inter. «Ich denke, dass man nicht mehr machen kann.» Aber es gebe natürlich immer Vorfälle, die man so nicht habe vorhersagen könne. Man müsse nun prüfen was passiert sei - er wisse noch nicht. Brandursache unklar Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung wegen unbeabsichtigter Zerstörung durch Feuer ein, von Brandstiftung ist bislang nicht die Rede. Der Brand könnte mit Bauarbeiten auf dem Dach der Kirche zusammenhängen. Die Staatsanwaltschaft nahm dazu zunächst keine Stellung. Die Ermittler begannen in der Nacht, die Arbeiter der Baustelle zu befragen. Notre-Dame ist eine der wichtigsten Pariser Touristenattraktionen und wird jährlich von Millionen Menschen besucht. Die Kathedrale steht im Herzen der Stadt auf der Seine-Insel Île de la Cité.

16. April 2019: Brand: In Einsiedeln kämen im Ernstfall auch Priester zum Einsatz

Kloster Einsiedeln für Brandfall gerüstet Brand In Einsiedeln kämen im Ernstfall auch Priester zum Einsatz 11:07 Uhr 16.04.2019 vor 10 Minuten 16.04.2019 Sollte in der Klosterkirche Einsiedeln SZ ein Brand ausbrechen, kämen auch Priester und Arbeiter der Werkstätte zum Einsatz. Denn sie verfügen über die besten Ortskenntnisse. Doch auch die Feuerwehr ist für den Ernstfall vorbereitet. Die Stützpunktfeuerwehr Einsiedeln verfügt über ein sogenanntes Schutzgutinventar für die barocke Stiftskirche und das Kloster, wie Kommandant Marcel Zehnder gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA erklärte. Auf Papier und einem Webportal seien alle schützenswerten Güter, Bilder und Bücher aufgelistet, aber auch die Zugangsmöglichkeiten für Löschfahrzeuge und die möglichen Gefahren für die Einsatzkräfte im Brandfall. Natürlich müssten die schützenswerten Güter - zu der auch die Stiftsbibliothek aus dem Jahr 934 mit ihren 230'000 Bücher gehört - in erster Linie vor dem Feuer geschützt werden. Bei einem Löscheinsatz sei aber auch das Wasser ein potenzielles Problem. Die gefährdeten Objekte würden zuerst mit Plastik abgedeckt und später eventuell evakuiert. Die Klosteranlage und die Kirche selber seien für einen Ernstfall ausgerüstet - wie zum Beispiel mit einem Brandmeldesystem für die Früherkennung von Rauch- und Flammenentwicklung oder sogenannten Trockensteigleitern, um Wasser in die Türme zu bringen. Herausforderungen bei einem Einsatz wären gemäss Zehnder die Orientierung in den Gebäuden und die Erreichbarkeit mit Wasser. Das höchste Hubrettungsfahrzeug der Feuerwehr reicht bis auf eine Höhe von 32 Meter, die höchsten Türme der Kathedrale, die 60 Meter in die Höhe ragen, können damit nicht erreicht werden. Auch im hohen Kirchenschiff selber könne mit der Leiter nicht jeder Punkt angefahren werden. Dazu kommen Probleme beim Zugang für die grossen Löschfahrzeuge: Die Frontseite der Kirche biete kein Problem, die könne abgedeckt werden, sagte Zehnder. Doch im hinteren Teil des Gebäudes wären sie bei Löscharbeiten zum Teil eingeschränkt. Bei einem Brand der Dimension wie bei der Pariser Kathedrale Nôtre Dame müssten auch andere Aspekte beachtet werden, wie die Statik, die Bauweise und in diesem Zusammenhang die Sicherheit der Einsatzkräfte und der Atemschutz. Denn gemäss Zehnder wäre ein Angriff im Inneren der Kirche die erste Option, die Alternative Aussenangriff sei im Vergleich dazu viel weniger effizient. Zusammen mit der Interventionstruppe im Kloster führe die Feuerwehr einmal pro Jahr Übungen durch. Der Austausch sei rege, denn im Ernstfall wäre die Priester oder Arbeiter mit grosser Wahrscheinlichkeit als Erste vor Ort. Ausserdem seien sie mit den Örtlichkeiten, den Zugängen und den Schliessverhältnissen am besten vertraut. (SDA) Blick.ch – das Schweizer Portal für Nachrichten aus den Bereichen News, Politik, Wirtschaft, Sport, People, Unterhaltung, Lifestyle und Auto. © 2019 Blick.ch

16. April 2019: Brand von Notre-Dame: So sieht es im Innern der Kirche aus

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16. April 2019: Inferno in der Notre-Dame: Brand komplett gelöscht ++ So arbeitet die Feuerwehr im Innern ++ Totale Zerstörung verhindert

Live Inferno in der Notre-Dame: Brand komplett gelöscht ++ So arbeitet die Feuerwehr im Innern ++ Totale Zerstörung verhindert Das Feuer in der Kathedrale von Notre-Dame konnte in der Nacht auf Dienstag gelöscht werden. Bausubstanz und Fassade konnten gerettet werden. Präsident Macron verspricht den Wiederaufbau des Wahrzeichens. Alle News und Reaktionen im Newsticker. 16.4.2019, 12:08 Uhr

16. April 2019: Inferno in der Notre-Dame: Brand komplett gelöscht ++ So arbeitet Feuerwehr im Inneren

Inferno in der Notre-Dame: Brand komplett gelöscht ++ So arbeitet Feuerwehr im Inneren CH Media Zuletzt aktualisiert am 16.4.2019 um 12:08 Uhr 1 / 62 Die Pariser Kathedrale Notre Dame am Morgen nach dem verheerenden Brand. © Christophe Ena Die Pariser Kathedrale Notre Dame am Morgen nach dem verheerenden Brand. © IAN LANGSDON Die Pariser Kathedrale Notre Dame am Morgen nach dem verheerenden Brand. © IAN LANGSDON Die Pariser Kathedrale Notre Dame am Morgen nach dem verheerenden Brand. © Christophe Ena Die Pariser Kathedrale Notre Dame am Morgen nach dem verheerenden Brand. © IAN LANGSDON Das Feuer in der Kathedrale von Notre-Dame konnte in der Nacht auf Dienstag gelöscht werden. Bausubstanz und Fassade konnten gerettet werden. Präsident Macron verspricht den Wiederaufbau des Wahrzeichens. Alle News und Reaktionen im Newsticker. Der Livestream von France 24 Zusammenfassung von Dienstag, 11 Uhr: Brand von Notre-Dame komplett gelöscht - Spender für Wiederaufbau Nach dem verheerenden Brand in der Pariser Kathedrale Notre-Dame sind die Flammen komplett gelöscht. "Das ganze Feuer ist aus", sagte der Sprecher der Feuerwehr, Gabriel Plus, am Dienstag. Nun beginne die Phase der Begutachtung. Man habe die ganze Nacht über sichergestellt, dass das Feuer nicht wieder ausbricht und die Gebäudestrukturen überwacht. Der Brand auf dem Dach habe sich am Montagabend sehr schnell auf rund 1000 Quadratmeter ausgebreitet, so Plus weiter. Bei dem Brand sind nach ersten Erkenntnissen drei Menschen leicht verletzt worden. Dabei handle es sich um zwei Polizisten und einen Feuerwehrmann, teilte die Feuerwehr mit. Experten und Architekten wollen darüber beraten, wie die Feuerwehr ihre Arbeit fortsetzen kann und ob die Kathedrale stabil ist, wie der Staatssekretär im Innenministerium, Laurent Nuñez, im Sender BFM TV sagte. Rund hundert Feuerwehrwehrleute seien noch im Einsatz, am Montagabend waren es 400. Bürgermeisterin plant Geberkonferenz Eine internationale Geberkonferenz soll nach dem Brand Geld für den angestrebten Wiederaufbau sammeln. Einen entsprechenden Vorschlag verkündete die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, über ihren Twitter-Account. Sie wolle die Spenderkonferenz im Rathaus von Paris veranstalten, um die notwendigen Mittel für den Wiederaufbau der Kathedrale zusammenzubekommen. Frankreich will das berühmte Wahrzeichen wieder instandsetzen. "Wir werden Notre-Dame wieder aufbauen", sagte Staatschef Emmanuel Macron am späten Montagabend. "Denn das ist es, was die Franzosen erwarten." Erste Grossspender können Hidalgo und Macron bereits auf der Haben-Seite buchen: Die Familie des französischen Unternehmers und Milliardärs Bernard Arnault kündigte über Arnaults Luxuslabel LVMH an, sich mit 200 Millionen Euro an der Rekonstruktion beteiligen zu wollen. Zuvor hatte bereits die französische Milliardärsfamilie Pinault 100 Millionen Euro für den Wiederaufbau versprochen. Die superreichen Franzosen Arnault und Pinault sind als Kunstliebhaber, Mäzene und Konkurrenten bekannt. Sorge um Türme Das Feuer war am Montagabend in der weltberühmten Kathedrale im Herzen von Paris ausgebrochen. Die Flammen verwüsteten den Sakralbau, der Dachstuhl stand lichterloh in Flammen. Das genaue Ausmass der Zerstörungen war noch nicht bekannt. Macron hatte am Abend erklärt, das Schlimmste sei verhindert worden. Die Feuerwehr war während des Brandes in grosser Sorge um die beiden Türme des massiven Baus. Priorität der Arbeiten sei es gewesen, die Struktur der beiden Türme zu schützen, sagte Sprecher Plus. Die Befürchtung sei gewesen, dass die Konstruktion der Türme geschwächt würde und die tonnenschweren Glocken von Notre-Dame abstürzen könnten. Zu Beginn der Löscharbeiten sei es nicht übereilt gewesen, einen Zusammenbruch der Strukturen zu bedenken. "Man kann annehmen, dass die Struktur von Notre-Dame gerettet und in ihrer Gesamtheit bewahrt ist", sagte Feuerwehrchef Jean-Claude Gallet am Dienstag. Dies soll nun auch mit Lasertechnik untersucht werden. Kunstschätze mit Roboter gerettet Eine grosse Herausforderung für die Arbeiten sei die Sicherung der Kunstschätze gewesen, sagte Plus. Nach dem Einsturz des Spitzturms, der sich im Zentrum des Mittelschiffs befand, seien Leute aus dem Inneren der Kirche zurückgezogen worden. Dort sei dann ein Roboter eingesetzt worden. Eine der wichtigsten Reliquien wurde aus der brennenden Kathedrale gerettet. Es handle sich dabei um die Dornenkrone, die Jesus Christus bei seiner Kreuzigung getragen haben soll, sagte Patrick Chauvet, der Direktor des Gotteshauses. Die Flammen hätten den Kirchenschatz nicht erreicht. Sicherheitsmängel beim Brandschutz sieht Chauvet nicht. Es gebe etwa Brandaufseher, die drei Mal täglich den Dachstuhl prüfen, sagte er dem Sender France Inter. "Ich denke, dass man nicht mehr machen kann." Aber es gebe natürlich immer Vorfälle, die man so nicht habe vorhersagen könne. Man müsse nun prüfen was passiert sei - er wisse noch nicht. Brandursache unklar Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung wegen unbeabsichtigter Zerstörung durch Feuer ein, von Brandstiftung ist bislang nicht die Rede. Der Brand könnte mit Bauarbeiten auf dem Dach der Kirche zusammenhängen. Die Staatsanwaltschaft nahm dazu zunächst keine Stellung. Die Ermittler begannen in der Nacht, die Arbeiter der Baustelle zu befragen. Notre-Dame ist eine der wichtigsten Pariser Touristenattraktionen und wird jährlich von Millionen Menschen besucht. Die Kathedrale steht im Herzen der Stadt auf der Seine-Insel Île de la Cité. Verwandte Themen:

16. April 2019: Inferno in der Notre-Dame: Brand komplett gelöscht ++ So arbeitet die Feuerwehr im Inneren

Inferno in der Notre-Dame: Brand komplett gelöscht ++ So arbeitet die Feuerwehr im Inneren CH Media Zuletzt aktualisiert am 16.4.2019 um 12:38 Uhr 1 / 62 Die Pariser Kathedrale Notre Dame am Morgen nach dem verheerenden Brand. © Christophe Ena Die Pariser Kathedrale Notre Dame am Morgen nach dem verheerenden Brand. © IAN LANGSDON Die Pariser Kathedrale Notre Dame am Morgen nach dem verheerenden Brand. © IAN LANGSDON Die Pariser Kathedrale Notre Dame am Morgen nach dem verheerenden Brand. © Christophe Ena Die Pariser Kathedrale Notre Dame am Morgen nach dem verheerenden Brand. © IAN LANGSDON Das Feuer in der Kathedrale von Notre-Dame konnte in der Nacht auf Dienstag gelöscht werden. Bausubstanz und Fassade konnten gerettet werden. Präsident Macron verspricht den Wiederaufbau des Wahrzeichens. Alle News und Reaktionen im Newsticker. Der Livestream von France 24 Zusammenfassung von Dienstag, 11 Uhr: Brand von Notre-Dame komplett gelöscht - Spender für Wiederaufbau Nach dem verheerenden Brand in der Pariser Kathedrale Notre-Dame sind die Flammen komplett gelöscht. "Das ganze Feuer ist aus", sagte der Sprecher der Feuerwehr, Gabriel Plus, am Dienstag. Nun beginne die Phase der Begutachtung. Man habe die ganze Nacht über sichergestellt, dass das Feuer nicht wieder ausbricht und die Gebäudestrukturen überwacht. Der Brand auf dem Dach habe sich am Montagabend sehr schnell auf rund 1000 Quadratmeter ausgebreitet, so Plus weiter. Bei dem Brand sind nach ersten Erkenntnissen drei Menschen leicht verletzt worden. Dabei handle es sich um zwei Polizisten und einen Feuerwehrmann, teilte die Feuerwehr mit. Experten und Architekten wollen darüber beraten, wie die Feuerwehr ihre Arbeit fortsetzen kann und ob die Kathedrale stabil ist, wie der Staatssekretär im Innenministerium, Laurent Nuñez, im Sender BFM TV sagte. Rund hundert Feuerwehrwehrleute seien noch im Einsatz, am Montagabend waren es 400. Bürgermeisterin plant Geberkonferenz Eine internationale Geberkonferenz soll nach dem Brand Geld für den angestrebten Wiederaufbau sammeln. Einen entsprechenden Vorschlag verkündete die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, über ihren Twitter-Account. Sie wolle die Spenderkonferenz im Rathaus von Paris veranstalten, um die notwendigen Mittel für den Wiederaufbau der Kathedrale zusammenzubekommen. Frankreich will das berühmte Wahrzeichen wieder instandsetzen. "Wir werden Notre-Dame wieder aufbauen", sagte Staatschef Emmanuel Macron am späten Montagabend. "Denn das ist es, was die Franzosen erwarten." Erste Grossspender können Hidalgo und Macron bereits auf der Haben-Seite buchen: Die Familie des französischen Unternehmers und Milliardärs Bernard Arnault kündigte über Arnaults Luxuslabel LVMH an, sich mit 200 Millionen Euro an der Rekonstruktion beteiligen zu wollen. Zuvor hatte bereits die französische Milliardärsfamilie Pinault 100 Millionen Euro für den Wiederaufbau versprochen. Die superreichen Franzosen Arnault und Pinault sind als Kunstliebhaber, Mäzene und Konkurrenten bekannt. Sorge um Türme Das Feuer war am Montagabend in der weltberühmten Kathedrale im Herzen von Paris ausgebrochen. Die Flammen verwüsteten den Sakralbau, der Dachstuhl stand lichterloh in Flammen. Das genaue Ausmass der Zerstörungen war noch nicht bekannt. Macron hatte am Abend erklärt, das Schlimmste sei verhindert worden. Die Feuerwehr war während des Brandes in grosser Sorge um die beiden Türme des massiven Baus. Priorität der Arbeiten sei es gewesen, die Struktur der beiden Türme zu schützen, sagte Sprecher Plus. Die Befürchtung sei gewesen, dass die Konstruktion der Türme geschwächt würde und die tonnenschweren Glocken von Notre-Dame abstürzen könnten. Zu Beginn der Löscharbeiten sei es nicht übereilt gewesen, einen Zusammenbruch der Strukturen zu bedenken. "Man kann annehmen, dass die Struktur von Notre-Dame gerettet und in ihrer Gesamtheit bewahrt ist", sagte Feuerwehrchef Jean-Claude Gallet am Dienstag. Dies soll nun auch mit Lasertechnik untersucht werden. Kunstschätze mit Roboter gerettet Eine grosse Herausforderung für die Arbeiten sei die Sicherung der Kunstschätze gewesen, sagte Plus. Nach dem Einsturz des Spitzturms, der sich im Zentrum des Mittelschiffs befand, seien Leute aus dem Inneren der Kirche zurückgezogen worden. Dort sei dann ein Roboter eingesetzt worden. Eine der wichtigsten Reliquien wurde aus der brennenden Kathedrale gerettet. Es handle sich dabei um die Dornenkrone, die Jesus Christus bei seiner Kreuzigung getragen haben soll, sagte Patrick Chauvet, der Direktor des Gotteshauses. Die Flammen hätten den Kirchenschatz nicht erreicht. Sicherheitsmängel beim Brandschutz sieht Chauvet nicht. Es gebe etwa Brandaufseher, die drei Mal täglich den Dachstuhl prüfen, sagte er dem Sender France Inter. "Ich denke, dass man nicht mehr machen kann." Aber es gebe natürlich immer Vorfälle, die man so nicht habe vorhersagen könne. Man müsse nun prüfen was passiert sei - er wisse noch nicht. Brandursache unklar Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung wegen unbeabsichtigter Zerstörung durch Feuer ein, von Brandstiftung ist bislang nicht die Rede. Der Brand könnte mit Bauarbeiten auf dem Dach der Kirche zusammenhängen. Die Staatsanwaltschaft nahm dazu zunächst keine Stellung. Die Ermittler begannen in der Nacht, die Arbeiter der Baustelle zu befragen. Notre-Dame ist eine der wichtigsten Pariser Touristenattraktionen und wird jährlich von Millionen Menschen besucht. Die Kathedrale steht im Herzen der Stadt auf der Seine-Insel Île de la Cité. Verwandte Themen:

16. April 2019: «Es wurden Erinnerungen an die Terroranschläge geweckt»: Wie ein St.Galler den Brand der Notre-Dame erlebt hat

«Es wurden Erinnerungen an die Terroranschläge geweckt»: Wie ein St.Galler den Brand der Notre-Dame erlebt hat Fassungslos blickt die Welt nach Paris. Auch Stunden nach dem Brand in der Notre-Dame steht die Stadt nicht still. Einer, der das Inferno beobachtet hat, ist Erich Gmünder. Der St.Galler war auf dem Montmartre-Hügel, als das Feuer in der Kathedrale ausbrach. Auch bei ihm stand sie auf dem Ferienprogramm. Laura Widmer Die Rauchsäulen waren von Montmartre aus zu sehen. (Bild: Erich Gmünder) Meistgelesen in der Rubrik Olaf Kühne 16.4.2019, 18:35 Uhr Raphael Rohner 16.4.2019, 16:28 Uhr

16. April 2019: Von Betroffenheit bis Spott: So reagiert die Welt auf den Brand der Notre-Dame

Brand in Notre-Dame Kathedrale löst weltweit Reaktionen aus 01:47 So sieht es im Inneren der Kathedrale aus Von Betroffenheit bis Spott So reagiert die Welt auf den Brand der Notre-Dame Georg Nopper und Ramona Bieri 09:22 Uhr 16.04.2019 vor 9 Minuten 16.04.2019 Die Nachricht vom Feuer in der berühmten Kathedrale Notre-Dame in Paris hat weltweit Bestürzung ausgelöst – auch unter Staats- und Regierungschefs. Ebenso in der Sportwelt. Im Internet gibt es vereinzelt bitterböse Kommentare. 1/12 Schockiert: der Französische Präsident Emmanuel Marcon mit seiner Frau Brigitte am Brandort in Paris. 2/12 «Ideal für Barbeques und Grill-Ausflüge»: Einige Rezensenten machen sich auf Google über das Drama lustig. 3/12 Für den Wiederaufbau wurde eine Spendensammlung ins Leben gerufen. 11/12 Feuer im Dach: Das Gebälk der Kathedrale wurde fast vollständig zerstört. 12/12 AFP «Wir werden Notre-Dame wieder aufbauen», sagt Staatschef Macron. Die Franzosen reagieren mit Entsetzen auf die Zerstörung eines der wichtigsten Wahrzeichen ihrer Hauptstadt. Für viele Pariser ist es, als wäre ihnen mit dem Brand der Notre-Dame-Kathedrale das Herz herausgewissen worden. Bei Zeitungen vom Dienstag dominiert das Feuer-Drama die Titelseiten: «Das Herz in Asche», schreibt die katholische Tageszeitung «La Croix». «Unsere Dame der Tränen», steht auf der Front von «Le Parisien». Staats- und Regierungschefs und Prominente aus aller Welt äussern sich bestürzt. Der frühere US-Präsident Barack Obama veröffentlichte ein Erinnerungsfoto auf Twitter, das ihn bei einem Besuch der Notre-Dame mit seiner Familie zeigt. «Notre-Dame ist einer der grossen Schätze der Welt, und wir sind in Gedanken beim französischen Volk in eurer Zeit der Trauer. Es liegt in unserer Natur, dass wir beim Verlust von Geschichte trauern – aber es liegt auch in unserer Natur, möglichst stark zu sein und für morgen neu aufzubauen.» Auch Obamas Nachfolger Donald Trump äusserte sich zum Feuer: «Es ist schrecklich, dem gewaltigen Brand in der Kathedrale Notre-Dame in Paris zuzusehen. Vielleicht sollten Löschflugzeuge eingesetzt werden, um ihn zu löschen. Es muss schnell gehandelt werden!» Der Schweizer Bundespräsident Ueli Maurer erklärt im Namen des Gesamtbundesrates und der Schweiz, er «möchte unsere tiefste Trauer darüber ausdrücken, dass wir ein so geliebtes Denkmal im Herzen von Paris sehen, das allen so lieb ist und von den Flammen zerstört wurde.» Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel drückte angesichts der Nachrichten aus Paris ihren Schmerz aus. «Es tut weh, diese schrecklichen Bilder der brennenden Notre-Dame zu sehen. Notre-Dame ist ein Symbol Frankreichs und unserer europäischen Kultur. Mit unseren Gedanken sind wir bei den französischen Freunden.» «Einzigartiges Welterbe-Juwel» Uno-Generalsekretär Antonio Guterres ist «entsetzt» über das Feuer, das die Kathedrale erfasst hat. Notre-Dame sei «ein einzigartiges Welterbe-Juwel, das Paris seit dem 14. Jahrhundert prägt». Ähnlich äussert sich die Generaldirektorin der Unesco, Audrey Azoulay. Die Unesco ist innerhalb der Uno für die Bewahrung des Weltkulturerbes zuständig. «Die Unesco steht an der Seite Frankreichs, um dieses unbezahlbare Kulturerbe zu retten und wieder aufzubauen», sagt Azouley. Tausende Menschen drängten am Montagabend in die Strassen rund um die Kathedrahle und verfolgten die Arbeit der Feuerwehr. Zahlreiche Menschen sanken auf die Knie, sangen «Ave Maria» und andere Kirchenlieder, einige mit Rosenkränzen in der Hand. Nach dem anfänglichen Schock richtet sich Frankreich inzwischen wieder auf und schaut nach vorne. «Wir werden Notre-Dame wieder aufbauen», sagt Staatschef Emmanuel Macron schon am späten Montagabend. «Denn das ist es, was die Franzosen erwarten.» Mit Hilfe einer nationalen Spendensammlung soll die Rekonstruktion finanziert werden. Die französische Kulturerbe-Stiftung Fondation du Patrimoine schaltete auf ihrer Internetseite bereits eine Spendenaktion frei. «Damit Notre-Dame aus der Asche wiedergeboren werden kann, starten wir einen internationalen Aufruf.» Während Karikaturisten den Menschen trotz des Dramas ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern versuchen, macht sich im Internet nach dem Drama teilweise bitterböser Spott bemerkbar. Unter den Rezensionen auf Google mehren sich in den letzten Stunden Bemerkungen wie «ideal für Barbeques und Grill-Ausflüge», «bestes Feuerwerk, das ich je gesehen habe» oder «Ich bin enttäuscht ... überall Feuer und Rauch, ich konnte gar nichts sehen». Auch die Fusswelt nimmt Anteil am Höllenfeuer von Paris. Ein weinendes Smiley und die Flagge Frankreichs, dazu ein Foto der brennenden Notre-Dame. Damit drückt der französische Fussballer Kylian Mbappé seine Bestürzung aus. Neymar, der gemeinsam mit Mbappé bei Paris Saint-Germain kickt, fordert seine Follower dazu auf, für Paris zu beten. Dazu postet er ein emotionales Bild von Disneys Glöckner von Notre-Dame. Auch der französische Skifahrer Alexis Pinturault ist bestürzt. Er braucht nur wenig Worte, um dies auszudrücken. Fussballer Paul Pogba braucht keine Worte, ein zerbrochenes Herz reicht ihm, um seine Anteilnahme auszudrücken. «Welch Trauer», twittert Ribéry. Nicht nur französische Sportler oder solche, die in Paris beschäftigt sind, trauern um das Weltkulturerbe. Den elffachen French-Open-Champion Rafael Nadal haben die Bilder ebenfalls schockiert. Tennisspieler Milos Raonic kann kaum glauben, was passiert ist. «Es ist so traurig zu sehen, wie eines der historischsten Gebäude in Flammen aufgeht.» «Herzzerbrechende Nachrichten aus Paris», twittert US-Ski-Girl Mikaela Shiffrin. Auch Fussballer Ivan Rakitic ist bestürzt, dass es an einem so einzigartigen Ort zu einem zerstörerischen Brand gekommen ist. «Grosse Trauer heute Morgen, aber Notre-Dame wird wieder auferstehen», twittern die Organisatoren der French Open. Auch bei den Tour-de-France-Organisatoren ist man schockiert: «Grosse Trauer für Notre-Dame, ein ikonisches Denkmal für Paris und Frankreich, das die Radfahrer so oft begeistert hat.» Timea Bacsinszky zeigt ihre Bestürzung auf Instagram.

16. April 2019: Nach einer schockierenden Nacht: Das sagt die Pariser Bevölkerung zum Brand der Notre-Dame

Das sagt die Pariser Bevölkerung zum Brand der Notre-Dame 09:17 Uhr 16.04.2019 10:00 Uhr 16.04.2019 In der weltberühmten Pariser Kathedrale Notre-Dame ist am Montagabend ein Feuer ausgebrochen. Viele Menschen trauern um das historische Gebäude. BLICK hat die Pariser Bevölkerung zum Grossbrand interviewt. Blick.ch – das Schweizer Portal für Nachrichten aus den Bereichen News, Politik, Wirtschaft, Sport, People, Unterhaltung, Lifestyle und Auto. © 2019 Blick.ch

16. April 2019: Brand von Notre-Dame komplett gelöscht – Spender für Wiederaufbau

Brand von Notre-Dame komplett gelöscht – Spender für Wiederaufbau 16. April 2019 Nach dem verheerenden Brand in der Pariser Kathedrale Notre-Dame sind die Flammen komplett gelöscht. «Das ganze Feuer ist aus», sagte der Sprecher der Feuerwehr, Gabriel Plus, am Dienstag. Nun beginne die Phase der Begutachtung. Man habe die ganze Nacht über sichergestellt, dass das Feuer nicht wieder ausbricht und die Gebäudestrukturen überwacht. Der Brand auf dem Dach habe sich am Montagabend sehr schnell auf rund 1000 Quadratmeter ausgebreitet, so Plus weiter. Bei dem Brand sind nach ersten Erkenntnissen drei Menschen leicht verletzt worden. Dabei handle es sich um zwei Polizisten und einen Feuerwehrmann, teilte die Feuerwehr mit. Experten und Architekten wollen darüber beraten, wie die Feuerwehr ihre Arbeit fortsetzen kann und ob die Kathedrale stabil ist, wie der Staatssekretär im Innenministerium, Laurent Nuñez, im Sender BFM TV sagte. Rund hundert Feuerwehrwehrleute seien noch im Einsatz, am Montagabend waren es 400. Bürgermeisterin plant Geberkonferenz Eine internationale Geberkonferenz soll nach dem Brand Geld für den angestrebten Wiederaufbau sammeln. Einen entsprechenden Vorschlag verkündete die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, über ihren Twitter-Account. Sie wolle die Spenderkonferenz im Rathaus von Paris veranstalten, um die notwendigen Mittel für den Wiederaufbau der Kathedrale zusammenzubekommen. Frankreich will das berühmte Wahrzeichen wieder instandsetzen. «Wir werden Notre-Dame wieder aufbauen», sagte Staatschef Emmanuel Macron am späten Montagabend. «Denn das ist es, was die Franzosen erwarten.» Erste Grossspender können Hidalgo und Macron bereits auf der Haben-Seite buchen: Die Familie des französischen Unternehmers und Milliardärs Bernard Arnault kündigte über Arnaults Luxuslabel LVMH an, sich mit 200 Millionen Euro an der Rekonstruktion beteiligen zu wollen. Zuvor hatte bereits die französische Milliardärsfamilie Pinault 100 Millionen Euro für den Wiederaufbau versprochen. Die superreichen Franzosen Arnault und Pinault sind als Kunstliebhaber, Mäzene und Konkurrenten bekannt. Sorge um Türme Das Feuer war am Montagabend in der weltberühmten Kathedrale im Herzen von Paris ausgebrochen. Die Flammen verwüsteten den Sakralbau, der Dachstuhl stand lichterloh in Flammen. Das genaue Ausmass der Zerstörungen war noch nicht bekannt. Macron hatte am Abend erklärt, das Schlimmste sei verhindert worden. Die Feuerwehr war während des Brandes in grosser Sorge um die beiden Türme des massiven Baus. Priorität der Arbeiten sei es gewesen, die Struktur der beiden Türme zu schützen, sagte Sprecher Plus. Die Befürchtung sei gewesen, dass die Konstruktion der Türme geschwächt würde und die tonnenschweren Glocken von Notre-Dame abstürzen könnten. Zu Beginn der Löscharbeiten sei es nicht übereilt gewesen, einen Zusammenbruch der Strukturen zu bedenken. «Man kann annehmen, dass die Struktur von Notre-Dame gerettet und in ihrer Gesamtheit bewahrt ist», sagte Feuerwehrchef Jean-Claude Gallet am Dienstag. Dies soll nun auch mit Lasertechnik untersucht werden. Kunstschätze mit Roboter gerettet Eine grosse Herausforderung für die Arbeiten sei die Sicherung der Kunstschätze gewesen, sagte Plus. Nach dem Einsturz des Spitzturms, der sich im Zentrum des Mittelschiffs befand, seien Leute aus dem Inneren der Kirche zurückgezogen worden. Dort sei dann ein Roboter eingesetzt worden. Eine der wichtigsten Reliquien wurde aus der brennenden Kathedrale gerettet. Es handle sich dabei um die Dornenkrone, die Jesus Christus bei seiner Kreuzigung getragen haben soll, sagte Patrick Chauvet, der Direktor des Gotteshauses. Die Flammen hätten den Kirchenschatz nicht erreicht. Sicherheitsmängel beim Brandschutz sieht Chauvet nicht. Es gebe etwa Brandaufseher, die drei Mal täglich den Dachstuhl prüfen, sagte er dem Sender France Inter. «Ich denke, dass man nicht mehr machen kann.» Aber es gebe natürlich immer Vorfälle, die man so nicht habe vorhersagen könne. Man müsse nun prüfen was passiert sei – er wisse noch nicht. Brandursache unklar Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung wegen unbeabsichtigter Zerstörung durch Feuer ein, von Brandstiftung ist bislang nicht die Rede. Der Brand könnte mit Bauarbeiten auf dem Dach der Kirche zusammenhängen. Die Staatsanwaltschaft nahm dazu zunächst keine Stellung. Die Ermittler begannen in der Nacht, die Arbeiter der Baustelle zu befragen. Notre-Dame ist eine der wichtigsten Pariser Touristenattraktionen und wird jährlich von Millionen Menschen besucht. Die Kathedrale steht im Herzen der Stadt auf der Seine-Insel Île de la Cité. TEILEN

16. April 2019: Szenario Grossmünster-Brand: Die Leiter würde nicht reichen

Szenario Grossmünster-Brand: Die Leiter würde nicht reichen Wie unglaublich schwierig eine Löschaktion in der Zürcher Altstadt wäre, sagt der Stv. Kommandant im Interview. 2019-04-16 15:59 Tina Fassbind @tagesanzeiger In Paris brannte die Notre-Dame lichterloh. Könnten Sie das Zürcher Grossmünster retten, wenn es in Vollbrand stehen würde? Löschen könnten wird den Brand, aber der Schaden wäre auch bei uns immens. Wenn ein sogenannter Innenangriff vorliegen würde, sich der Brandherd also im Innern der Kirche befände, wäre es einfacher, die Flammen in den Griff zu bekommen. Von aussen ist die Löschwirkung kleiner. Jan Bauke, Stv. Kommandant Feuerwehr Stadt Zürich. (Bild: zvg)

16. April 2019: Notre-Dame: So sieht sie nach dem Brand aus

Notre-Dame: So sieht sie nach dem Brand aus 16. April 2019 Notre-Dame: So sieht sie nach dem Brand aus Nach dem verheerenden Brand in der Pariser Kathedrale Notre-Dame konzentrieren sich die Arbeiten der Feuerwehr auf den Kampf gegen letzte Brandherde. Zudem geht es darum, neue Feuer zu verhindern. TEILEN

16. April 2019: Notre-Dame: So sieht sie nach dem Brand aus

Notre-Dame: So sieht sie nach dem Brand aus 16. April 2019 Notre-Dame: So sieht sie nach dem Brand aus Nach dem verheerenden Brand in der Pariser Kathedrale Notre-Dame konzentrieren sich die Arbeiten der Feuerwehr auf den Kampf gegen letzte Brandherde. Zudem geht es darum, neue Feuer zu verhindern. TEILEN

16. April 2019: Der Brand von Notre-Dame – Bilder zeigen das Ausmass der Zerstörung

Der Brand von Notre-Dame – Bilder zeigen das Ausmass der Zerstörung CH Media Zuletzt aktualisiert am 16.4.2019 um 09:51 Uhr 1 / 26 In der weltberühmten Kathedrale Notre-Dame in Paris ist am frühen Abend ein Feuer ausgebrochen. © Pariser Polizei Laut diversen Nachrichtenagenturen entzündete sich das Feuer gegen 18.50 Uhr auf dem Dachboden der Kathedrale. Zur Verfügung gestellt Innerhalb kürzester Zeit hatten sich die Flammen im Dachstuhl ausgebreitet. © Keystone Um circa 21 Uhr stürzte das Dach und ein Spitzenturm ein. © Keystone Bis zu 500 Feuerwehrleute standen die ganze Nacht im Einsatz und versuchten das Feuer unter Kontrolle zu bringen. © Keystone

16. April 2019: «Ein Stich ins Herz»: Die Reaktionen nach dem Brand von Notre Dame

«Ein Stich ins Herz»: Die Reaktionen nach dem Brand von Notre Dame Das Feuer in der berühmten Kathedrale Note-Dame in Paris hat weltweit für Bestürzung gesorgt. Politiker äusserten ihr Bedauern und bekundeten ihre Solidarität mit Frankreich. Die Reaktionen in der Übersicht. 16.4.2019, 10:15 Uhr

16. April 2019: «Wir bauen sie wieder auf!»: Der Brand und die Rekonstruktion der Luzerner Kapellbrücke sorgte weltweit für Aufsehen

«Wir bauen sie wieder auf!»– Der Brand und die Rekonstruktion der Luzerner Kapellbrücke sorgten weltweit für Aufsehen Fast auf den Tag genau vor 25 Jahren wurde die restaurierte Luzerner Kapellbrücke eingeweiht, nachdem sie im Sommer 1993 ein Raub der Flammen geworden war. Die Diskussionen um den Wiederaufbau zeigen, dass Wahrzeichen wie die Kathedrale Notre-Dame nicht einfach wiederhergestellt werden können. Erich Aschwanden 16.4.2019, 09:40 Uhr In der Nacht auf den 18. August 1993 fiel die Kapellbrücke einer Feuersbrunst zum Opfer. (Bild: Ruth Tischler / Tischler) Wie der Brand der Kathedrale Notre-Dame schickte die Zerstörung der Kapellbrücke am 18. August 1993 eine Schockwelle rund um die Welt. Twitter und Instagram gab es damals noch nicht, doch TV-Stationen, Radiosender und Zeitungen berichteten ausführlich über den Brand eines der bekanntesten Wahrzeichen der Schweiz. Die Reaktion der unmittelbar Betroffenen in Paris und Luzern war identisch. Wie für Präsident Macron gab es für die Luzerner Stadtregierung nie einen Zweifel: Unmittelbar nach der Brandnacht lautete der Beschluss: «Wir bauen sie wieder auf!» Sofort machte man sich in der Innerschweiz an die Rekonstruktion der ältesten Holzbrücke Europas, die auf rund drei Vierteln ihrer Länge zerstört worden war. Nur die beiden Brückenköpfe an den Ufern der Reuss waren mehr oder weniger unbeschädigt. Die Ursache für das Feuer konnte nie zweifelsfrei ermittelt werden. Die wahrscheinlichste Theorie lautet, dass ein weggeworfener Zigarettenstummel ein unter der Brücke vertäutes Boot in Brand gesetzt hat. Die verkohlten Balken der aus dem 14. Jahrhundert stammenden Brücke boten einen jämmerlichen Anblick, doch die Grundkonstruktion hatte das Flammeninferno erstaunlich gut überstanden. Nur noch wenig Originalteile Ganz unumstritten war der Wiederaufbau nicht, kritisierten doch einige, mit den neuen Balken werde der Originalzustand nicht wiederhergestellt. Doch der Begriff «original» war im Fall der Kapellbrücke ohnehin relativ. Das Bauwerk war im Laufe seines über 500-jährigen Bestehens immer wieder renoviert worden, so dass schon vor 1993 nur noch wenige Teile im ursprünglichen Zustand verblieben waren. Die letzte solche Renovation lag 1993 nur rund 25 Jahre zurück. Vor 25 Jahren stand die berühmte Luzerner Kapellbrücke in Flammen. Die Bilder der brennenden 660 Jahre alten Holzbrücke gingen um die Welt. (Bild: Ruth Tischler / Keystone) Am 18. August, kurz nach Mitternacht, bricht das Feuer südlich des Wasserturms aus. Bald stehen zwei Drittel der 205 Meter langen überdachten Brücke in Flammen. (Bild: Keystone) Die 160 Feuerwehrleute können die Brückenköpfe und an den beiden Brückenenden ein 25 Meter und ein 40 Meter langes Stück Brücke retten. Der Rest des Wahrzeichens wird bis auf die Stützmauern zerstört. Lediglich der Wasserturm bleibt unversehrt. (Bild: Keystone) Am darauffolgenden Tag werden die schweren Schäden sichtbar, die das Feuer verursacht hat. (Bild: Keystone) Beim Brand wird der grosse Teil der 111 Giebelgemälde zerstört. Heute hängen in der Brücke noch 63 Bilder – darunter 30 unversehrte und 7 brandgeschädigte Originale. (Bild: Urs Flüeler / Keystone) Anderntags zieht es zahlreiche Schaulustige zu den verkohlten Resten der Brücke, für einmal sind mehr Einheimische als Touristen anzutreffen. (Bild: Keystone) Brandursache soll eine Zigarette gewesen sein, die ein unter der Brücke vertäutes Boot entzündet hat. (Bild: Keystone / Str) Noch am selben Tag wird der Wiederaufbau beschlossen. (Bild: Keystone / Str) Die Fussgängerbrücke, die im 14. Jahrhundert als Wehranlage erstellt worden war, war nur acht Monate nach dem Brand wieder passierbar, 23. November 2017. (Bild: Arnd Wiegmann / Reuters) Nach dem Wiederaufbau ist die Holzbrücke weiterhin das Postkartensujet Nummer eins von Luzern. (Bild: Urs Flüeler / Keystone) 10 Bilder Als die Kapellbrücke in Flammen stand Am 14. April 1994, nur knapp acht Monate nach dem verheerenden Feuer, konnte die Kapellbrücke mit einem grossen Fest wiedereröffnet werden, an dem rund 15 000 Menschen teilnahmen. Der legendäre Luzerner Verkehrsdirektor Kurt H. Illi, der unter anderem die Japaner-Hochzeiten erfand, hatte alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit das Spektakel in alle Welt übertragen wurde. Die helle Farbe des frischen Holzes, das für die Rekonstruktion verwendet worden war, dunkelte rasch nach. Alle waren froh, dass sie ihre Kapellbrücke wieder hatten. Kontroverse um Kopien Die Diskussionen um den Wiederaufbau beschäftigten die Stadtluzerner noch über zwanzig Jahre. Von den ursprünglich 111 originalen Bildern aus dem 17. Jahrhundert, welche die Brücke im Giebeldach schmückten, überstanden nur 63 das Flammeninferno unbeschadet. Der Anwalt und Mäzen Jost Schumacher, dessen Vorfahren zu den Spendern der Bilderzyklen gehört hatten, liess für zwei Millionen Franken Kopien dieser Gemälde anfertigen und wollte sie der Stadt Luzern gratis zur Verfügung stellen. Die Stadtregierung lehnte das Geschenk ab. Sie berief sich dabei auf die Charta von Venedig über die Konservierung und Restaurierung von Denkmälern, die gegen eine Installation der Kopien spreche. Ausserdem bemängelte die Regierung die ungenügende Qualität der Kopien. Mittels einer Volksinitiative sollte die Stadtregierung dazu gezwungen werden, das von ihr verschmähte Geschenk anzunehmen. Im November 2014 lehnten die Luzerner die Initiative ab, womit der Bilderstreit entschieden war.

16. April 2019: Nach dem dramatischen Brand: Teilen Sie Ihre Erinnerung an die Notre-Dame mit uns

BLICK-Leser erinnern sich an ihre Notre-Dame-Erlebnisse Nach dem dramatischen Brand Teilen Sie Ihre Erinnerung an die Notre-Dame mit uns Community-Team vor 54 Minuten 16.04.2019 vor 34 Minuten 16.04.2019 Gestern kam es zu einem verheerenden Brand in der Pariser Kathedrale Notre-Dame. Haben Sie das bedeutende Bauwerk besucht, vielleicht etwas Spezielles erlebt? Teilen Sie Ihre Erinnerungen mit BLICK. 1/5 Die Kathedrale Notre-Dame de Paris gehört zu den Wahrzeichen der französischen Hauptstadt. 2/5 Über 200 Jahre wurde an der Kathedrale gebaut. 3/5 Jedes Jahr zieht das gotische Bauwerk tausende Touristen an. 4/5 Am Abend des 15. April 2019 brach ein verheerendes Feuer aus. 5/5 Dukas Den Flammen zerstörten einen Grossteil des Dachstocks und den Mittelturm. Am Montagabend brach in der berühmten Notre-Dame de Paris ein verheerendes Feuer aus. Vermutlich lösten Renovationsarbeiten in der Kathedrale den Brand aus. Die Flammen zerstörten den Mittelturm. Die Feuerwehr konnte den Brand am Dienstag um vier Uhr morgens löschen. Die Grundstruktur des historischen Baus blieb erhalten. Im Live-Ticker halten wir Sie auf dem Laufenden . Teilen Sie Ihre Erinnerungen an die Notre-Dame Die Kathedrale gehört neben dem Eiffelturm, dem Louvre oder der Basilika Sacré-Cœur zu den Hauptattraktionen von Paris. Jedes Jahr zieht die Notre-Dame zehntausende Besucherinnen und Besucher an. Haben Sie die Notre-Dame auch schon besucht? Teilen Sie Ihre persönliche Notre-Dame-Erinnerung mit BLICK. Erzählen Sie uns via Mail an oder in einem Kommentar von Ihrem Erlebnis. Sie können uns auch ein Foto von Ihrem Besuch schicken: Nutzen Sie dafür die Leserreporter-Funktion in unserer App. Schicken Sie Ihre Fotos und Videos direkt in der BLICK-App! Seit dem neusten Update befindet sich unten in der Taskleiste einen direkten Zugang um Blick-Lesereporter zu werden! Ihre Videos und Fotos können Sie uns so total unkompliziert zukommen lassen. Alles was Sie dafür tun müssen, ist die gewünschte Datei auswählen, eine kurze Beschreibung hinzufügen, Ihre Telefonnummer angeben und absenden! Falls Sie Schwierigkeiten haben, können Sie sich per Mail an melden. Blick.ch – das Schweizer Portal für Nachrichten aus den Bereichen News, Politik, Wirtschaft, Sport, People, Unterhaltung, Lifestyle und Auto. © 2019 Blick.ch

16. April 2019: Brand in Paris: Inferno in Notre-Dame – das müssen Sie wissen

Was ist passiert? In der Notre-Dame in Paris hat ein Grossbrand gewütet. Dieser war am Montagabend auf dem Dachboden der Kathedrale ausgebrochen und gegen 18.50 Uhr entdeckt worden. Wie ist der aktuelle Stand? n und Architekten sollen seinen Angaben zufolge in Kürze darüber beraten, ob die Kathedrale Ťstabilť sei und die Feuerwehr ihre Arbeit im Innern fortsetzen könne. Wie gross war das Löschaufgebot? Gab es Verletzte? Wie hoch ist der Schaden? Eine genaue Summe wurde nicht beziffert. Beobachter gehen von einem Ťimmensen Schadenť aus. Der Schaden ist aber auch immaterieller Natur, schliesslich hat die Kathedrale eine mehr als 850-jährige Gesc Kennt man die Brandursache? Wird die Notre-Dame wieder aufgebaut? Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat versichert, dass die verwüstete Pariser Kathedrale wieder aufgebaut wird. ŤWir werden Notre-Dame wieder aufbauenť, sagte Macron am späten Montagabend am Ort des Geschehens. Die französische Milliardärsfamilie Pinault verspricht 100 Millionen Euro für den Wiederaufbau. Die französische Kulturerbe-Stiftung Fondation du Patrimoine hat eine Spendensammlung für den Wiederaufbau gestartet. Die Region Ile-de-France spendet 10 Millionen Euro als Soforthilfe.

16. April 2019: Im Video: die Notre-Dame am Morgen nach dem verheerenden Brand

Im Video: die Notre-Dame am Morgen nach dem verheerenden Brand CH Media Video Unit Zuletzt aktualisiert am 16.4.2019 um 11:28 Uhr © CH Media Video Unit © CH Media Video Unit Experten und Architekten wollten am Dienstagmorgen darüber beraten, wie die Feuerwehr ihre Arbeit fortsetzen kann und ob die Kathedrale stabil ist. Rund hundert Feuerwehrwehrleute seien noch im Einsatz, am Montagabend waren es 400. Am frühen Montagabend ist im Dachstock der weltberühmten Pariser Kathedrale ein Brand ausgebrochen. So wütete das Feuer am Montagabend und in der Nacht: 15. April 2019: Notre-Dame in Flammen Der verheerende Brand in der Pariser Kathedrale ist am frühen Dienstagmorgen unter Kontrolle. Frankreich will das berühmte Wahrzeichen wieder instand setzen, wie Staatspräsident Emmanuel Macron bereits am Montagabend vor Ort sagte. © CH Media Video Unit

16. April 2019: «Ein Stich ins Herz» – das sagen Maurer, Merkel, Trump und Co. zum Brand der Notre-Dame

«Ein Stich ins Herz» – das sagen Maurer, Merkel, Trump und Co. zum Brand der Notre-Dame sda Zuletzt aktualisiert am 16.4.2019 um 07:26 Uhr 1 / 62 Die Pariser Kathedrale Notre Dame am Morgen nach dem verheerenden Brand. © Christophe Ena Die Pariser Kathedrale Notre Dame am Morgen nach dem verheerenden Brand. © IAN LANGSDON Die Pariser Kathedrale Notre Dame am Morgen nach dem verheerenden Brand. © IAN LANGSDON Die Pariser Kathedrale Notre Dame am Morgen nach dem verheerenden Brand. © Christophe Ena Die Pariser Kathedrale Notre Dame am Morgen nach dem verheerenden Brand. © IAN LANGSDON Der Grossbrand in der Pariser Kathedrale Notre-Dame hat international Bestürzung hervorgerufen. Politiker weltweit äusserten ihr Bedauern und bekundeten ihre Solidarität mit Frankreich: Schweizer Bundespräsident Ueli Maurer: "Ich möchte unsere tiefste Trauer darüber ausdrücken, dass wir ein so geliebtes Denkmal im Herzen von Paris sehen, dass allen so lieb ist und von den Flammen zerstört wurde." — André Simonazzi (@BR_Sprecher) 15. April 2019 Deutsche Kanzlerin Angela Merkel: "Es tut weh, diese schrecklichen Bilder der brennenden Notre-Dame zu sehen. Notre-Dame ist ein Symbol Frankreichs und unserer europäischen Kultur. Mit unseren Gedanken sind wir bei den französischen Freunden." Es tut weh, diese schrecklichen Bilder der brennenden #NotreDame zu sehen. #NotreDame ist ein Symbol Frankreichs und unserer europäischen Kultur. Mit unseren Gedanken sind wir bei den französischen Freunden. #Paris — Steffen Seibert (@RegSprecher) 15. April 2019 Uno-Generalsekretär Antonio Guterres: "Ich bin entsetzt über die Bilder des Feuers aus Paris, das die Kathedrale Notre-Dame erfasst hat - ein einzigartiges Welterbe-Juwel, das Paris seit dem 14. Jahrhundert prägt." Horrifié par les images de l'incendie qui dévaste la cathédrale Notre-Dame - un joyau unique du patrimoine mondial qui règne sur Paris depuis le 14ème siècle. Mes pensées vont au peuple et au gouvernement français. — António Guterres (@antonioguterres) 15. April 2019 US-Präsident Donald Trump: "Es ist schrecklich, dem gewaltigen Brand in der Kathedrale Notre-Dame in Paris zuzusehen. Vielleicht sollten Löschflugzeuge eingesetzt werden, um ihn zu löschen. Es muss schnell gehandelt werden!" So horrible to watch the massive fire at Notre Dame Cathedral in Paris. Perhaps flying water tankers could be used to put it out. Must act quickly! — Donald J. Trump (@realDonaldTrump) 15. April 2019 Britische Premierministerin Theresa May: "Meine Gedanken sind bei den Franzosen und den Einsatzkräften, die das schreckliche Feuer in der Kathedrale Notre-Dame bekämpfen." My thoughts are with the people of France tonight and with the emergency services who are fighting the terrible blaze at Notre-Dame cathedral. — Theresa May (@theresa_may) 15. April 2019 EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker: "Notre-Dame gehört der gesamten Menschheit. Sie hat Schriftsteller, Maler, Philosophen und Besucher aus aller Welt inspiriert." Je suis minute par minute l'incendie dont Notre-Dame de Paris est la proie. Notre-Dame de Paris appartient à l'humanité toute entière.Quelle triste spectacle. Quelle horreur. Je partage l'émotion de la nation française qui est aussi la nôtre. https://t.co/CyBYBJZ9Q0 — Jean-Claude Juncker (@JunckerEU) 15. April 2019 Vatikan-Sprecher Alessandro Gisotti: "Der Heilige Stuhl ist schockiert und traurig über die Nachricht des schrecklichen Feuers, das die Kathedrale von Notre-Dame, Symbol des Christentums in Frankreich und in der Welt, verwüstet hat." Nous exprimons notre proximité avec les catholiques français et avec la population parisienne. Nous prions pour les pompiers et pour tous ceux qui font leur possible pour faire face à cette situation dramatique. — Alessandro Gisotti (@AGisotti) 15. April 2019 Unesco-Generaldirektorin Audrey Azoulay: "Die Unesco steht an der Seite Frankreichs, um dieses unbezahlbare Kulturerbe zu retten und wieder aufzubauen" Immense émotion devant le dramatique incendie à la cathédrale #NotreDamedeParis , inscrite au #Patrimoine mondial depuis 1991. L’ #UNESCO suit de près la situation et se tient aux côtés de la France pour sauvegarder et réhabiliter ce patrimoine inestimable. — Audrey Azoulay (@AAzoulay) 15. April 2019 Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez: "Traurige Nachrichten für unsere Geschichte und das universelle kulturelle Erbe." El incendio de Notre Dame es una catástrofe para Francia. Y lo es para España y para Europa. Las llamas arrasan 850 años de historia, de arquitectura, de pintura, de escultura. Será difícil olvidarlo. Francia puede contar con nosotros para recuperar la grandeza de su patrimonio. — Pedro Sánchez (@sanchezcastejon) 15. April 2019 Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte: "Ein Stich ins Herz der Franzosen und aller Europäer." Un coup au coeur pour les Français et pour nous tous les Européens #NotreDame pic.twitter.com/W1kXifPvmo — GiuseppeConte (@GiuseppeConteIT) 15. April 2019 Österreichs Kanzler Sebastian Kurz: "Schockierende Bilder aus Paris. Ein Wahrzeichen, Weltkulturerbe und eines der schönsten Bauwerke der französischen Geschichte, Notre-Dame, steht in Flammen. Wir hoffen, dass kein Mensch verletzt ist. Unsere Gedanken sind in Paris." Schockierende Bilder aus #Paris . Ein Wahrzeichen, Weltkulturerbe und eines der schönsten Bauwerke der französischen Geschichte #NotreDame steht in Flammen. Wir hoffen, dass kein Mensch verletzt ist. Unsere Gedanken sind in Paris. https://t.co/VJShkwLIAq — Sebastian Kurz (@sebastiankurz) 15. April 2019 Notre-Dame in Flammen

16. April 2019: Brand in der Notre-Dame: Luzerner erinnern sich an die Kappellbrücke

Brand in der Notre-Dame: Luzerner erinnern sich an die Kappellbrücke Nach dem Brand in der Kathedrale Notre-Dame ist eines der wichtigsten Wahrzeichen von Paris weitgehend zerstört. Brand in der Notre-Dame am 15. April 2019 | (c) LeLaisserPasserA38/Wikipedia 16.04.2019 Nach dem Brand in der Kathedrale Notre-Dame ist eines der wichtigsten Wahrzeichen von Paris weitgehend zerstört. Nach dem Brand in der Kathedrale Notre-Dame ist eines der wichtigsten Wahrzeichen von Paris weitgehend zerstört. Wie eine riesige Brandwunde versehrt die Ruine nicht nur das Stadtbild. Experten erklären: Der Stadt sei auch ein Stück Identität verloren gegangen. Wie geht Paris damit um? Antworten könnten ausgerechnet Leidensgenossen aus der Schweiz liefern. Im Beitrag zu hören sind Heinz Horat (ehemaliger Direktor des Historischen Museums Luzern) und Annemarie Kurzmeyer (Frau des ehemaligen Luzerner Stadtpräsidenten). ( © Online-Redaktion ERF Medien)

16. April 2019: Feuer in Notre-Dame in Paris: Die Reaktionen auf den Brand | GMX.CH

Feuer in Notre-Dame: Die Reaktionen zum Brand in Paris Aktualisiert am 16. April 2019, 07:55 Uhr Bei einem Brand ist die Kathedrale Notre-Dame in Paris schwer beschädigt worden. Zahlreiche Politiker und Menschen weltweit haben sich über die Zerstörung des historischen Bauwerks betroffen gezeigt. Die Reaktionen zum Feuer in Notre-Dame im Überblick. Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte: "Ein Stich ins Herz für die Franzosen und für uns Europäer." © picture alliance / ZUMAPRESS.com EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker: "Ich verfolge minütlich den Brand, der Notre-Dame in Paris gepackt hat. Notre-Dame gehört der ganzen Menschheit. Welch trauriger Anblick. Ich teile die Gefühle der französischen Nation, die auch unsere sind." © picture alliance/dpa Sadiq Kahn, Bürgermeister von London: "Herzzerreissende Szenen der Notre-Dame-Kathedrale in Flammen. London steht heute im Schmerz an der Seite von Paris, in ewiger Freundschaft." © picture alliance / empics US-Präsident Donald Trump hatte eine Idee: "Schrecklich, das verheerende Feuer in der Notre-Dame-Kathedrale in Paris zu sehen. Vielleicht könnte man fliegende Wassertanks nutzen, um es zu löschen. Man muss schnell handeln." Der französische Zivilschutz schrieb auf Twitter: "Hunderte Feuerwehrleute tun alles, was sie können, um das schreckliche Feuer unter Kontrolle zu bringen. Alles, was geht, wird genutzt, ausser Flugzeugen, die Wasserbomben abwerfen. Das könnte dazu führen, dass die komplette Kathedrale einstürzt." © imago images / ZUMA Press EU-Ratspräsident Donald Tusk: "Notre-Dame von Paris ist Notre-Dame von ganz Europa. Wir stehen heute alle an der Seite von Paris." © picture alliance / NurPhoto Norwegens Regierungschefin Erna Solberg: "Herzzerreissend, Notre-Dame in meiner Lieblingsstadt Paris in Flammen zu sehen. Hoffe, so viel wie möglich kann gerettet werden." © picture alliance/dpa Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier: "Wir hoffen, dass möglichst viele Teile des reichen kulturellen Erbes erhalten werden können und denken an alle Einsatzkräfte, die hoffentlich bei ihrer wichtigen und selbstlosen Arbeit unverletzt bleiben." © picture alliance / AA Kanadas Ministerpräsident Justin Trudeau: "Absolut herzzerreissend, die Kathedrale Notre-Dame in Flammen zu sehen. Kanadier denken an unsere Freunde in Frankreich, während ihr dieses verheerende Feuer bekämpft." © picture alliance / empics Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg: "Es bricht einem das Herz, Notre-Dame in Brand zu sehen. Wir denken an alle, die daran arbeiten, dieses grosse Symbol der europäischen Kultur zu retten, und an das französische Volk." © picture alliance / newscom Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz: "Schockierende Bilder aus Paris. Ein Wahrzeichen, Weltkulturerbe und eines der schönsten Bauwerke der französischen Geschichte. Notre-Dame steht in Flammen. Wir hoffen, dass kein Mensch verletzt ist. Unsere Gedanken sind in Paris." © picture alliance / AA Österreichs Präsident Alexander Van der Bellen: "Schreckliche, verstörende Bilder aus Paris: Die grossartige Kathedrale Notre-Dame brennt. Wir sind heute in Gedanken in Paris." © picture alliance / Pacific Press "Wir werden Notre-Dame wieder aufbauen", sagte Staatschef Emmanuel Macron am späten Montagabend. "Denn das ist es, was die Franzosen erwarten. Notre-Dame von Paris, das ist unsere Geschichte." © imago images / Le Pictorium UN-Generalsekretär Antonio Guterres: "Entsetzt über die Bilder aus Paris mit dem Feuer, das die Kathedrale Notre-Dame verschlingt - ein einzigartiges Beispiel des Welterbes, das seit dem 14. Jahrhundert steht. Meine Gedanken sind bei den Menschen und der Regierung in Frankreich." © picture alliance/dpa Der frühere US-Präsident Barack Obama: "Es liegt in unserer Natur zu trauern, wenn wir sehen, wie Geschichte verloren geht - aber es liegt auch in unserer Natur, für morgen wieder aufzubauen, so stark wir können." © picture alliance / mpi10/MediaPu Der Vatikan reagierte bestürzt. "Der Heilige Stuhl hat die Nachricht des entsetzlichen Brandes, der die Kathedrale von Notre-Dame, Symbol der Christenheit in Frankreich und der Welt, verwüstet hat, mit Schock und Trauer aufgenommen", erklärte Papst-Sprecher Alessandro Gisotti. © imago images / ZUMA Press Der deutsche Regierungssprecher Steffen Seibert twitterte im Namen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU): "Es tut weh, diese schrecklichen Bilder der brennenden Notre-Dame zu sehen. Notre-Dame ist ein Symbol Frankreichs und unserer europäischen Kultur. Mit unseren Gedanken sind wir bei den französischen Freunden." © imago images / photothek Die Chefin der UN-Kulturorganisation Unesco, Audrey Azoulay, sagte zu Reportern: "Notre-Dame ist ein Symbol für die ganze Welt." Die Unesco sei schon mit dem Kulturministerium und der Kirche in Kontakt. "Wir brauchen eine sehr schnelle Beurteilung der Schäden." Es müssten rasch "strategisch wichtige Entscheidungen getroffen werden". © imago/ZUMA Press Der französische Premierminister Édouard Philippe (l., hier mit Präsident Emmanuel Macron) schrieb: "Unsere Traurigkeit ist unbeschreiblich, aber wir kämpfen immer noch. An diesem Abend kämpfen die Feuerwehrleute heldenhaft gegen das Feuer." © imago/E-PRESS PHOTO.com Die französische Milliardärs-Familie Pinault versprach 100 Millionen Euro für den Wiederaufbau. Das kündigte der Geschäftsmann François-Henri Pinault, Chef des Luxuskonzerns Kering, in einer Mitteilung an. Hier auf dem Foto ist er mit seiner Frau, der Schauspielerin Salma Hayek, zu sehen. © imago/E-PRESS PHOTO.com

16. April 2019: Brand in Kathedrale Notre-Dame: Die wichtigsten Fragen und Antworten | GMX.CH

Brand in Kathedrale Notre-Dame: Die wichtigsten Fragen und Antworten Kommentare 199 Thomas Pillgruber Aktualisiert am 16. April 2019, 15:00 Uhr Stundenlang schlugen Flammen aus der Pariser Kathedrale Notre-Dame. Inzwischen ist der Brand in dem historischen Gebäude gelöscht. Doch viel Fragen sind noch offen. Ein Überblick über die wichtigsten Fragen und Antworten. Der Rauch über Paris hat sich gelegt. Über mehrere Stunden hinweg kämpfte die Feuerwehr in der französischen Hauptstadt mit dem verheerenden Brand in der Kathedrale Notre-Dame. Nach Angaben der Feuerwehr war das Feuer am Montag gegen 18:50 Uhr ausgebrochen. Das Feuer-Inferno in der Pariser Kathedrale Notre-Dame vom 15. April 2019 in der Grafik. © Google Earth/dpa/J. Schneider Lange Zeit war ungewiss, ob das weltberühmte Gotteshaus überhaupt vor dem Brand gerettet werden könnte. Gegen Null Uhr verkündete die Feuerwehr dann, dass die Struktur von Notre-Dame erfolgreich gerettet worden sei. Demnach könne das Gebäude in seiner "Gesamtheit" erhalten bleiben. Trotzdem gingen die Löscharbeiten noch bis zum frühen Dienstagmorgen weiter. Einem Sprecher der Feuerwehr zufolge konnten die letzten Brandherde gegen 10:00 Uhr gelöscht werden. Und auch wenn die Flammen inzwischen besiegt sind, bleiben doch auch am Tag nach dem Feuer viele Fragen. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Brand in Notre-Dame. Was hat den Brand ausgelöst? Das ist bislang nicht klar. Die Pariser Staatsanwaltschaft hat inzwischen Ermittlungen zur Brandursache eingeleitet. Wie ein Sprecher der Behörde mitteilte, gehe man aktuell nicht davon aus, dass das Feuer absichtlich gelegt worden sei. Die Polizei sieht derzeit auch keinen terroristischen Hintergrund. Möglicherweise steht das Feuer in Zusammenhang mit Bauarbeiten an der Kathedrale. Seit einiger Zeit wird die Fassade von Notre-Dame renoviert. Der Feuerwehr zufolge könnte der Brand bedingt durch diese ausgelöst worden sein. Was wurde bei dem Feuer zerstört? Vor allem das Dach wurde bei dem Brand in Mitteleidenschaft gezogen. So wurden grosse Teil des Dachstuhls zerstört und der kleine Spitzturm in der Mitte von Notre-Dame stürzte am Montag ein. Auch im Inneren der Kathedrale richtete das Feuer Schäden an. Laut Angaben des französischen Innenministeriums besteht aktuell Einsturzgefahr für die Notre-Dame. Das genaue Ausmass der Verwüstung ist bislang aber nicht bekannt. Wie Gabriel Plus, Sprecher der Pariser Feuerwehr, am Dienstag sagte, müsse der Umfang der Schäden durch Experten geprüft werden. Wie steht es um die Schätze der Kathedrale? Der grösste Teil der religiösen und künstlerischen Schätze konnte aus dem Inneren von Notre-Dame gerettet werden. Darunter befinden sich unter anderem das Altarkreuz und einige Gemälde. Zudem sei laut Patrick Chauvet, Dekan der Kathedrale, auch die Dornenkrone in Sicherheit gebracht worden. Das Relikt soll Jesus Christus während seiner Kreuzigung getragen haben. Wie der stellvertretende Bürgermeister von Paris Emmanuel Gregoire mitteilte, hat auch die Orgel der Kathedrale das Feuer überstanden. Wurden bei dem Brand Menschen verletzt? Ja. Nach ersten Erkenntnissen wurden drei Personen durch das Feuer leicht verletzt. Wie die Pariser Feuerwehr mitteilte, handelt es sich dabei um zwei Polizisten und einen Feuerwehrmann. Genauere Angaben zu den Verletzungen gab es zunächst nicht. Den aktuellen Informationen zufolge, wurden keine Zivilisten durch den Brand verletzt. Wie geht es jetzt weiter? Der französische Präsident kündigte noch am Montagabend an, dass man Notre-Dame wieder aufbauen wolle. Frankreichs Premierminister Édouard Philippe rief am Dienstag eine Ministerrunde zusammen, um über entsprechende Pläne zu beraten. Eine internationale Geberkonferenz soll nach dem Brand Geld für den angestrebten Wiederaufbau sammeln. Einen entsprechenden Vorschlag verkündete die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, über ihren Twitter-Account. Sie wolle die Spenderkonferenz im Rathaus von Paris veranstalten, um die notwendigen Mittel für den Wiederaufbau der Kathedrale zusammenzubekommen. Hidalgo kündigte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP zudem an, dass die Stadt Paris sich mit 50 Millionen am Wiederaufbau beteiligen werde. Die Region Ile-de-France, die grösstenteils dem Grossraum Paris entspricht, kündigte eine Soforthilfe von zehn Millionen Euro an. Zudem können Hidalgo und Macron bereits zwei Grossspenden auf der Haben-Seite buchen: Die Familie des französischen Unternehmers und Milliardärs Bernard Arnault kündigte über Arnaults Luxuslabel LVMH an, sich mit 200 Millionen Euro an der Rekonstruktion beteiligen zu wollen. Zuvor hatte bereits die französische Milliardärsfamilie Pinault 100 Millionen Euro für den Wiederaufbau versprochen. Die superreichen Franzosen Arnault und Pinault sind als Kunstliebhaber, Mäzene und Konkurrenten bekannt. Mehrere Politiker warben ausserdem um internationale Unterstützung für den Wiederaufbau der Kathedrale. Darunter der EU-Ratspräsident Donald Tusk und der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Bildergalerie starten Inferno von Notre-Dame: Flammen und Zerstörung "Wir werden Notre-Dame wieder aufbauen", sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am späten Montag. Die Pariser Kathedrale Notre-Dame, das Wahrzeichen des Landes, stand am Abend lichterloh in Flammen, die Feuerwehr kämpfte stundenlang gegen die Gewalt des Feuers. Das genaue Ausmass des Schadens ist derzeit noch nicht abzusehen. (thp/pak/hau) Verwendete Quellen:

16. April 2019: Youtube hält Brand von Notre-Dame für Anschlag auf World Trade Center | GMX.CH

Auf Youtube wurden viele Momente des Brandes in Notre Dame geteilt. © imago images / PanoramiC Youtube hält Brand von Notre-Dame für Anschlag auf World Trade Center Aktualisiert am 16. April 2019, 22:33 Uhr Der Videodienst YouTube hat den Brand der Pariser Notre-Dame am Montag fälschlicherweise als Terroranschlag vom 11. September in den USA eingestuft. Wie konnte das passieren? Mehr Panoramathemen finden Sie hier Der Brand in Notre-Dame hielt am Montag die Welt in Atem: In der weltberühmten Kathedrale in Paris brach ein verheerendes Feuer aus . Zehntausende Pariser versammelten sich in den Strassen und sahen dabei zu, wie das Wahrzeichen ihrer Stadt brannte. Innerhalb kürzester Zeit kursierten Hunderte Videos in den sozialen Netzwerken und auf YouTube , die von Millionen Menschen im Netz in Echtzeit verfolgt wurden. Wer die Livestreams auf YouTube in den USA oder in Südkorea verfolgte, bemerkte unter den Aufnahmen jedoch einen irritierenden Hinweis. Es wurden weiterführende Informationen zum Terroranschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001 eingeblendet. In einem auffälligen grauen Streifen hiess es dort: "Die Anschläge des 11. September waren (...) der tödlichste Terroranschlag auf amerikanischem Boden in der Geschichte der USA." Darunter folgt ein Link auf den Eintrag über 9/11 in der Encyclopedia Britannica. Doch aus welchem Grund verknüpfte die Videoplattform die Terroranschläge auf das World Trade Center mit dem Brand in Paris ? Nichts deutete zu dem Zeitpunkt auf einen terroristischen Hintergrund hin. Der Grund: Für den Hinweis sind wohl Youtubes Algorithmen verantwortlich. Sie hatten die Rauchsäule über Paris offenbar für ein Archiv-Video vom Anschlag 2001 gehalten - und deshalb automatisch die graue Infobox angezeigt. Zur Verhinderung von Falschmeldungen Die Infotafeln mit weiterführenden Informationen zu einem Thema testet Youtube seit einiger Zeit in einem begrenzten Gebiet, bevor sie weltweit verfügbar gemacht werden sollen. Eigentlich wollte YouTube durch die Hinweise die Verbreitung von Falschmeldungen auf ihrer Seite verhindern . Nutzer sollten so die Möglichkeit haben, einen unabhängigen Faktencheck zu machen – wie beispielsweise bei Encyclopedia Britannica oder Wikipedia. Doch in diesem Fall lag der Algorithmus weit daneben und sorgte wohl eher für zusätzliche Verwirrung bei den Zuschauern. Wie amerikanische Medien berichten , hat Youtube die Infoboxen für Livestreams zum Brand von Notre-Dame mittlerweile deaktiviert. (kad) Bildergalerie starten Inferno von Notre-Dame: Flammen und Zerstörung "Wir werden Notre-Dame wieder aufbauen", sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am späten Montag. Die Pariser Kathedrale Notre-Dame, das Wahrzeichen des Landes, stand am Abend lichterloh in Flammen, die Feuerwehr kämpfte stundenlang gegen die Gewalt des Feuers. Das genaue Ausmass des Schadens ist derzeit noch nicht abzusehen. (thp/pak/hau) Passende Suchen

15. April 2019: Brand im Notre-Dame: Die Bilder des Infernos

Notre-Dame steht in Flammen: Die Bilder der Katastrophe Brand im Notre-Dame 19:21 Uhr 15.04.2019 vor 2 Minuten 16.04.2019 Am Montagabend ist ein Feuer in der weltberühmten Kathedrale Notre-Dame in Paris ausgebrochen. Die Turmspitze ist eingebrochen, die Flammen greifen auf den Haupttrakt über. Ein Sprecher der Kathedrale ist pessimistisch: «Von der Substanz wird nicht viel übrig bleiben.» 1/42 Noch 100 Feuerwehrleute stehen am Dienstagmorgen im Einsatz. 2/42 Das Ziel war es, die Haupttürme zu retten. 3/42 Um 8 Uhr sollen Experten vor Ort eintreffen, um die Lage zu beurteilen. 41/42 Auch weit nach MItternacht waren die Löschungsarbeiten im Gange. 42/42

15. April 2019: Schweizer Augenzeugen erleben den Brand von Notre-Dame: «Es regnete Glut und Asche vom Himmel»

Notre-Dame in Flammen: So erleben Touristen den Brand in Paris 01:05 Feuer in Notre-Dame ist gelöscht Schweizer Augenzeugen erleben den Brand von Notre-Dame «Es regnete Glut und Asche vom Himmel» 18:58 Uhr 15.04.2019 vor 3 Minuten 16.04.2019 Kurz vor Ostern sind zahlreiche Touristen in Paris – darunter viele Schweizer. Dem BLICK erzählen sie, wie sie das zerstörerische Feuer erleben. 1/2 Jan Meier (22) befindet sich momentan in Paris. 2/2 zVg Michélle Roth (22) aus Zürich sah, wie Asche und Glut vom Himmel regnete. Es sind dramatische Szenen, die Schweizer Touristen in Paris mitbekommen. Jan Meier (22) aus dem Kanton Zürich, war nur etwa zwei Kilometer von Notre-Dame entfernt, als er dichten Rauch bemerkte: «Plötzlich waren überall Feuerwehrautos, ein Riesen-Chaos!» Das Leben in der Metropole stehe momentan still, meint der Zürcher, der sich seit fünf Tagen in Paris aufhält: «Alle drängen sich auf die Brücken, weil man von dort aus das Feuer am besten sieht. Es ist extrem schade um dieses wunderschöne historische Gebäude.» Alle aktuellen Informationen rund um den Brand im Notre-Dame gibt es im Ticker. «Die Stadtbewohner weinten» Auch Michèlle Roth (22) aus Zürich ist mit ihrem Freund in Paris. Sie erzählt: «Als wir das Hotel verliessen, sahen wir eine riesige Rauchwolke. Als wir uns der Kathedrale näherten, regnete es Glut und Asche vom Himmel.» 1/41 Noch 100 Feuerwehrleute stehen am Dienstagmorgen im Einsatz. 2/41 Das Ziel war es, die Haupttürme zu retten. 3/41 Das bleibt von der Notre-Dame übrig. 40/41 Auch weit nach MItternacht waren die Löschungsarbeiten im Gange. 41/41 Eine Frau beobachtet die Löscharbeiten. Die Zürcherin befand sich zu diesem Zeitpunkt nur einige hundert Meter vom Brandort entfernt: «Sehr viele Leute hatten Tränen in den Augen, der Schock bei den Einwohnern war spürbar.» Irgendwann seien den Schweizern dann panisch wirkende Menschen entgegengerannt. «Weil wir zu diesem Zeitpunkt einen Terroranschlag nicht ausschliessen konnten, sind wir aus dem Stadtzentrum geflüchtet.» «Wir mussten flüchten!» Auch Touristin Ursula Rösler befindet sich gerade auf dem Weg aus der Innenstadt und meldet sich bei BLICK: «Es ist sehr unruhig und fühlt sich bedrohlich an», meint sie. «Wir sind vom Feuer weg, weil dort zu viele Menschen sind. Es ist viel zu gefährlich.» Sandra Cortesi (46) aus dem Kanton Aargau besichtigte mit ihrer Familie die Kathedrale Notre-Dame unmittelbar vor dem Ausbruch des Feuers: «Das war keine Stunde vor dem Ausbruch des Feuers», sagt sie. Nach der Besichtigung suchte sich die Familie ein gemütliches Restaurant in der Nähe: «Irgendwann sagte dann der Kellner, dass es brenne.» Eltern und Kinder treten vor die Tür – und werden sofort von einem Glutregen eingedeckt: «Das waren brennende Stücke, etwa so gross wie ein Einfränkler. Wir mussten flüchten!» Trotz Glutregens: Von Familie Cortesi wurde glücklicherweise niemand verletzt. «Aber es war ein grosser Schock», so die Familienmutter. (sac) Blick.ch – das Schweizer Portal für Nachrichten aus den Bereichen News, Politik, Wirtschaft, Sport, People, Unterhaltung, Lifestyle und Auto. © 2019 Blick.ch

15. April 2019: Trump rät: Notre-Dame-Brand mit Wasserflugzeugen löschen

Beschreibung des Fehlers* gültige E-Mail-Adresse fehlt Paris steht unter Schock: Am Montagabend brach in der Kathedrale von Notre-Dame ein Brand aus. Ein Spitzturm und grosse Teile des Daches stürzten ein. Die vollständige Zerstörung konnte verhindert werden. Doch der Brand bewegt wenige Tage vor Ostern nicht nur die Pariser und die Touristen. Das Feuer bewegte die ganze Welt. Als einer der Ersten reagiert am Montagabend Präsident Emmanuel Macron, der auf Twitter schreibt, er teile die «Gefühle einer ganzen Nation». Macron begab sich zu der Kathedrale im Zentrum von Paris. Notre-Dame de Paris en proie aux flammes. Émotion de toute une nation. Pensée pour tous les catholiques et pour tous les Français. Comme tous nos compatriotes, je suis triste ce soir de voir brûler cette part de nous. — Emmanuel Macron (@EmmanuelMacron) 15. April 2019 Seine für 20 Uhr geplante Fernsehansprache als Antwort auf die Proteste der «Gelbwesten» verschob der Präsident, wie sein Büro mitteilte. Darin wollte er politische Massnahmen nach der «grossen nationale Debatte» ankündigen, die die Regierung von Mitte Januar bis Mitte März organisiert hatte. Die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, äusserte ihr Bestürzen über das «schreckliche Feuer». Un terrible incendie est en cours à la cathédrale Notre-Dame de Paris. Les @PompiersParis sont en train de tenter de maîtriser les flammes. Nous sommes mobilisés sur place en lien étroit avec le @dioceseParis . J'invite chacune et chacun à respecter le périmètre de sécurité. pic.twitter.com/9X0tGtlgba — Anne Hidalgo (@Anne_Hidalgo) 15. April 2019 «Notre-Dame von Paris ist Notre-Dame von ganz Europa», schrieb EU-Ratspräsident Donald Tusk auf Twitter. «Wir sind heute alle bei Paris.» Notre-Dame de Paris est Notre-Dame de toute l’Europe. We are all with Paris today. — Donald Tusk (@eucopresident) 15. April 2019 Auch die offizielle Schweiz ist bestürzt nach dem verheerenden Brand in der Pariser Kathedrale Notre-Dame: Bundespräsident Ueli Maurer hat im Namen des Gesamtbundesrats sein Mitgefühl ausgedrückt. — André Simonazzi (@BR_Sprecher) 15. April 2019 «Ich möchte unsere tiefste Trauer darüber ausdrücken, dass wir ein so geliebtes Denkmal im Herzen von Paris sehen, dass allen so lieb ist und von den Flammen zerstört wurde», hiess es in einer Stellungnahme vom Montagabend im Kurznachrichtendienst Twitter. Die Botschaft in französischer Sprache wurde auf dem Twitter-Account des Bundesratssprechers André Simonazzi veröffentlicht. Der Vatikan reagierte bestürzt. «Der Heilige Stuhl hat die Nachricht des entsetzlichen Brandes, der die Kathedrale von Notre-Dame, Symbol der Christenheit in Frankreich und der Welt, verwüstet hat, mit Schock und Trauer aufgenommen», erklärte Papst-Sprecher Alessandro Gisotti. Iranischer Aussenminister «traurig» Der iranische Aussenminister Mohammad Javad Zarif sagte am Dienstagmorgen, er sei «traurig» über die Verwüstung der ikonischen Kathedrale. Er richte seine Gedanken «an die Franzosen und an alle Katholiken». Er sei traurig, dass die Kathedrale «nach 800 Jahren Widerstand gegen Kriege und Revolutionen teilweise zerstört wurde», schreibt Zarif auf Twitter. Die Romane von Victor Hugo, an deren Spitze «Les Misérables» und «Notre-Dame de Paris» stehen, werden im Iran viel gelesen. Auch der iranische Oberste Führer, Ayatollah Ali Khamenei, verbirgt seine Bewunderung für den französischen Schriftsteller nicht. Auch in Deutschland ist das Entsetzen gross: Bundeskanzlerin Angela Merkel lässt über ihren Sprecher Steffen Seibert erklären, es tue «weh, diese schrecklichen Bilder» der brennenden Kathedrale zu sehen. Notre-Dame sei nicht nur ein Symbol Frankreichs, sondern der europäischen Kultur. Auf Twitter äusserten sich viele Nutzer auch bestürzt über den höchstwahrscheinlichen Verlust der Glasfenster. Heute hat die Welt wahrscheinlich 3 der schönsten Glasfenster verloren, die je gebaut wurden: - Das Westrose-Fenster (1220)

15. April 2019: Trump will Notre-Dame-Brand mit Wasserflugzeugen löschen

Kultur Trump will Notre-Dame-Brand mit Wasserflugzeugen löschen Macron ist erschüttert, die Feuerwehr macht sich auf eine lange Nacht bereit. Reaktionen zum Brand des Pariser Wahrzeichens. 2019-04-15 20:26 Notre-Dame steht in Flammen: In der Weltberühmten Kathedrale in Paris ist ein Feuer ausgebrochen. Der Turm der Notre-Dame ist eingestürzt. Video: Twitter Die Stadt Paris steht unter Schock: Auf Bildern im französischen Fernsehen war am Montagabend eine grosse Rauchsäule über dem Dach der Kathedrale von Notre Dame zu sehen. Auf den Strassen und den Brücken rund um das Pariser Wahrzeichen versammelten sich bald Hunderte von Menschen, unter anderem viele Touristen. Wie 20min.ch berichtet, musste die Polizei Passanten bitten, sich vom Tatort zu entfernen, weil das Feuer derzeit so stark sei, dass Asche und Glut über sie fallen könnten. Ein Feuerwehrmann gab gegenüber einem Journalisten von «Le Figaro» zu, dass das Feuer nicht unter Kontrolle stehe. «Es wird noch lange brennen», sagte der Mann. Die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, äusserte ihr Bestürzen über das «schreckliche Feuer». Un terrible incendie est en cours à la cathédrale Notre-Dame de Paris. Les @PompiersParis sont en train de tenter de maîtriser les flammes. Nous sommes mobilisés sur place en lien étroit avec le @dioceseParis . J'invite chacune et chacun à respecter le périmètre de sécurité. pic.twitter.com/9X0tGtlgba — Anne Hidalgo (@Anne_Hidalgo) 15. April 2019 Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat sich erschüttert über den Brand der Pariser Kathedrale Notre-Dame geäussert. Der Staatschef schrieb am Montagabend auf dem Kurznachrichtendienst Twitter, er teile die «Gefühle einer ganzen Nation». Macron begab sich nach Angaben des Elysée-Palastes zu der Kathedrale im Zentrum von Paris. Notre-Dame de Paris en proie aux flammes. Émotion de toute une nation. Pensée pour tous les catholiques et pour tous les Français. Comme tous nos compatriotes, je suis triste ce soir de voir brûler cette part de nous. — Emmanuel Macron (@EmmanuelMacron) 15. April 2019 Seine für 20.00 Uhr geplante Fernsehansprache als Antwort auf die Proteste der «Gelbwesten» verschob der Präsident, wie sein Büro mitteilte. Darin wollte er politische Massnahmen nach der «grossen nationale Debatte» ankündigen, die die Regierung von Mitte Januar bis Mitte März organisiert hatte. US-Präsident Donald Trump twitterte seinen Vorschlag für eine rasche Löschung des Feuers: «Es ist schrecklich, das massive Feuer in der Kathedrale Notre Dame in Paris zu sehen. Vielleicht könnten fliegende Wassertanker verwendet werden, um es zu löschen. Man muss schnell handeln!» So horrible to watch the massive fire at Notre Dame Cathedral in Paris. Perhaps flying water tankers could be used to put it out. Must act quickly! — Donald J. Trump (@realDonaldTrump) 15. April 2019 Notre-Dame ist eine der Pariser Top-Touristenattraktionen und wird jährlich von 13 Millionen von Menschen besucht. Die Kathedrale steht im Herzen der Stadt auf der Île de la Cité. Ihre Geschichte reicht bis in die Mitte des 12. Jahrhunderts zurück. Fast 200 Jahre vergingen bis zur Fertigstellung.

15. April 2019: Trump rät: Notre-Dame-Brand mit Wasserflugzeugen löschen

Panorama Trump rät: Notre-Dame-Brand mit Wasserflugzeugen löschen Macron ist erschüttert, die Feuerwehr macht sich auf eine lange Nacht bereit. Reaktionen zum Brand des Pariser Wahrzeichens. 2019-04-15 20:50 Notre-Dame steht in Flammen: In der Weltberühmten Kathedrale in Paris ist ein Feuer ausgebrochen. Der Turm der Notre-Dame ist eingestürzt. Video: Twitter Die Stadt Paris steht unter Schock: Auf Bildern im französischen Fernsehen war am Montagabend eine grosse Rauchsäule über dem Dach der Kathedrale von Notre Dame zu sehen. Auf den Strassen und den Brücken rund um das Pariser Wahrzeichen versammelten sich bald Hunderte von Menschen, unter anderem viele Touristen. Wie 20min.ch berichtet, musste die Polizei Passanten bitten, sich vom Tatort zu entfernen, weil das Feuer derzeit so stark sei, dass Asche und Glut über sie fallen könnten. Ein Feuerwehrmann gab gegenüber einem Journalisten von «Le Figaro» zu, dass das Feuer nicht unter Kontrolle stehe. «Es wird noch lange brennen», sagte der Mann. Livestream von CBS News auf Youtube: Die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, äusserte ihr Bestürzen über das «schreckliche Feuer». Un terrible incendie est en cours à la cathédrale Notre-Dame de Paris. Les @PompiersParis sont en train de tenter de maîtriser les flammes. Nous sommes mobilisés sur place en lien étroit avec le @dioceseParis . J'invite chacune et chacun à respecter le périmètre de sécurité. pic.twitter.com/9X0tGtlgba — Anne Hidalgo (@Anne_Hidalgo) 15. April 2019 Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat sich erschüttert über den Brand der Pariser Kathedrale Notre-Dame geäussert. Der Staatschef schrieb am Montagabend auf dem Kurznachrichtendienst Twitter, er teile die «Gefühle einer ganzen Nation». Macron begab sich nach Angaben des Elysée-Palastes zu der Kathedrale im Zentrum von Paris. Notre-Dame de Paris en proie aux flammes. Émotion de toute une nation. Pensée pour tous les catholiques et pour tous les Français. Comme tous nos compatriotes, je suis triste ce soir de voir brûler cette part de nous. — Emmanuel Macron (@EmmanuelMacron) 15. April 2019 Seine für 20.00 Uhr geplante Fernsehansprache als Antwort auf die Proteste der «Gelbwesten» verschob der Präsident, wie sein Büro mitteilte. Darin wollte er politische Massnahmen nach der «grossen nationale Debatte» ankündigen, die die Regierung von Mitte Januar bis Mitte März organisiert hatte. US-Präsident Donald Trump twitterte seinen Vorschlag für eine rasche Löschung des Feuers: «Es ist schrecklich, das massive Feuer in der Kathedrale Notre Dame in Paris zu sehen. Vielleicht könnten fliegende Wassertanker verwendet werden, um es zu löschen. Man muss schnell handeln!» So horrible to watch the massive fire at Notre Dame Cathedral in Paris. Perhaps flying water tankers could be used to put it out. Must act quickly! — Donald J. Trump (@realDonaldTrump) 15. April 2019 Eigentlich hat Donald Trump alle Hände voll zu tun mit den Angelegenheiten seiner Regierung: Dauerstreit mit den Demokraten, Kämpfe um die Migrationspolitik, dazu jede Menge aussenpolitische Baustellen. Dennoch scheint der US-Präsident noch offene Kapazitäten zu haben, was Ratschläge in anderer Leute Angelegenheiten angeht. Am Montag meldete sich Trump auf Twitter gleich mehrfach mit derlei Hinweisen zu Wort. In einem seiner ersten Tweets am Montagmorgen (Ortszeit) hatte der Präsident dem Flugzeugbauer Boeing geraten, den Mittelstreckenjet 737 Max, der nach zwei verheerenden Flugzeugabstürzen mit einem weltweiten Startverbot belegt ist, doch einfach umzubenennen. «Wenn ich Boeing wäre, würde ich die Boeing 737 Max in Ordnung bringen, ein paar grossartige Eigenschaften hinzufügen und dem Flugzeug einen neuen Namen verpassen», schrieb Trump da. «Kein Produkt hat so sehr gelitten wie dieses.» Trump schob hinterher: «Was zur Hölle weiss ich schon?» Er habe vielleicht keine Ahnung von Markenbildung, «aber ich bin Präsident geworden!». What do I know about branding, maybe nothing (but I did become President!), but if I were Boeing, I would FIX the Boeing 737 MAX, add some additional great features, & REBRAND the plane with a new name.No product has suffered like this one. But again, what the hell do I know? — Donald J. Trump (@realDonaldTrump) 15. April 2019 anf/sda

15. April 2019: Berühmte Kathedrale in Paris: Notre Dame steht in Brand

Feuer in Notre-Dame ist gelöscht 17:25 Uhr 15.04.2019 vor 40 Minuten 16.04.2019 Um 18:50 wurde das Feuer im Dachstock der weltberühmten Kathedrale Notre-Dame in Paris entdeckt. Der Mittelturm ist eingestürzt, der Rest konnte gerettet werden. In den frühen Morgenstunden hat die Feuerwehr gemeldet, dass der Brand gelöscht sei. Blick.ch – das Schweizer Portal für Nachrichten aus den Bereichen News, Politik, Wirtschaft, Sport, People, Unterhaltung, Lifestyle und Auto. © 2019 Blick.ch

15. April 2019: Bewohner nach Brand in Asylunterkunft festgenommen

Bewohner nach Brand in Asylunterkunft festgenommen 15.04.2019 16:02 teilen Gegen den festgenommenen Mann läuft ein Auslieferungsverfahren. Nach dem Bewohner der Unterkunft für abgewiesene Asylsuchende war mit einem internationalen Haftbefehl gefahndet worden, wie die Medienstelle der Staatsanwaltschaft Aargau am Montag einen Bericht des Onlineportals der «Aargauer Zeitung» bestätigte. Bereits kurz nach dem Brand hatten Bewohner gemäss Medienberichten erzählt, das Feuer sei nach einem Streit vorsätzlich gelegt worden. Drei Personen mussten sich wegen Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung im Spital untersuchen lassen. Gebäude ist nicht mehr bewohnbar Beim Brand vom 5. April entstand gemäss Polizeiangaben ein Sachschaden von mehreren 100’000 Franken. Das alte, mehrstöckige Gebäude, in dem rund 15 Personen anwesend waren, ist nicht mehr bewohnbar. Die mit einem Grossaufgebot ausgerückten Feuerwehren konnten den Brand rasch löschen. Sie mussten jedoch längere Zeit gegen mehrere Brand- und Glutnester in den oberen Stockwerken kämpfen.

15. April 2019: Polizeimeldungen Bern: 100'000 Fr Sachschaden nach Holzschuppen-Brand

Verurteilt: Am Sonntagabe Die Bewohner des angrenzenden Bauernhauses, die sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Haus befunden hatten, wurden vor Ort durch mehrere Ambulanzteams betreut. Beim Brand wurde niemand verletzt. Gemäss ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden von über 100’000 Franken. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen.

15. April 2019: Oftringen AG: Bewohner festgenommen nach Brand in Asylheim

Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis? Oftringen AG 15. April 2019 15:17; Akt: 15.04.2019 15:17 Print Bewohner festgenommen nach Brand in Asylheim Nach dem Brand in der Asylunterkunft in Oftringen AG ist ein Bewohner wegen Verdachts auf Brandstiftung in den Niederlanden festgenommen worden. Am 5. April stand in Oftringen ein Asylzentrum in Brand. Drei Personen wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht. (Video: Leser-Reporter) ein aus i Neftenbach ZH: 4 Personen vor den Flammen gerettet Fehler gesehen? Nach dem Brand in der Asylunterkunft in Oftringen AG ist ein Bewohner wegen Verdachts auf Brandstiftung in den Niederlanden festgenommen worden. Gegen den Mann läuft ein Auslieferungsverfahren. Nach dem Bewohner der Unterkunft für abgewiesene Asylsuchende war mit einem internationalen Haftbefehl gefahndet worden, wie die Medienstelle der Staatsanwaltschaft Aargau am Montag einen Bericht des Onlineportals der ŤAargauer Zeitungť bestätigte. Drei Personen mussten ins Spital Bereits kurz nach dem Brand hatten Bewohner gemäss Medienberichten erzählt, das Feuer sei nach einem Streit vorsätzlich gelegt worden. Drei Personen mussten sich wegen Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung im Spital untersuchen lassen. Beim Brand vom 5. April entstand gemäss Polizeiangaben ein Sachschaden von mehreren 100'000 Franken. Das alte, mehrstöckige Gebäude, in dem rund 15 Personen anwesend waren, ist nicht mehr bewohnbar. Die mit einem Grossaufgebot ausgerückten Feuerwehren konnten den Brand rasch löschen. Sie mussten jedoch längere Zeit gegen mehrere Brand- und Glutnester in den oberen Stockwerken kämpfen. (sda)

15. April 2019: Nach Brand in Asylunterkunft in Oftringen AG: Bewohner festgenommen

Nach Brand in Asylunterkunft in Oftringen AG: Bewohner festgenommen sda 15.4.2019 um 14:45 Uhr Ein Brand zerstörte die Unterkunft für abgewiesene Asylsuchende in Oftringen AG. Ein Bewohner wurde wegen des Verdachts auf Brandstiftung festgenommen. © Handout Kantonspolizei Aargau Nach dem Brand in der Asylunterkunft in Oftringen AG ist ein Bewohner wegen Verdachts auf Brandstiftung in den Niederlanden festgenommen worden. Gegen den Mann läuft ein Auslieferungsverfahren. Nach dem Bewohner der Unterkunft für abgewiesene Asylsuchende war mit einem internationalen Haftbefehl gefahndet worden, wie die Medienstelle der Staatsanwaltschaft Aargau am Montag einen Bericht des Onlineportals der "Aargauer Zeitung" bestätigte. Bereits kurz nach dem Brand hatten Bewohner gemäss Medienberichten erzählt, das Feuer sei nach einem Streit vorsätzlich gelegt worden. Drei Personen mussten sich wegen Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung im Spital untersuchen lassen. Beim Brand vom 5. April entstand gemäss Polizeiangaben ein Sachschaden von mehreren 100'000 Franken. Das alte, mehrstöckige Gebäude, in dem rund 15 Personen anwesend waren, ist nicht mehr bewohnbar. Die mit einem Grossaufgebot ausgerückten Feuerwehren konnten den Brand rasch löschen. Sie mussten jedoch längere Zeit gegen mehrere Brand- und Glutnester in den oberen Stockwerken kämpfen. Verwandtes Thema:

15. April 2019: Brand: Nach Brand in Asylunterkunft in Oftringen AG: Bewohner festgenommen

Festnahme nach Brand in Asylunterkunft Brand Nach Brand in Asylunterkunft in Oftringen AG: Bewohner festgenommen 12:38 Uhr 15.04.2019 12:38 Uhr 15.04.2019 Nach dem Brand in der Asylunterkunft in Oftringen AG ist ein Bewohner wegen Verdachts auf Brandstiftung in den Niederlanden festgenommen worden. Gegen den Mann läuft ein Auslieferungsverfahren. Nach dem Bewohner der Unterkunft für abgewiesene Asylsuchende war mit einem internationalen Haftbefehl gefahndet worden, wie die Medienstelle der Staatsanwaltschaft Aargau am Montag einen Bericht des Onlineportals der «Aargauer Zeitung» bestätigte. Bereits kurz nach dem Brand hatten Bewohner gemäss Medienberichten erzählt, das Feuer sei nach einem Streit vorsätzlich gelegt worden. Drei Personen mussten sich wegen Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung im Spital untersuchen lassen. Beim Brand vom 5. April entstand gemäss Polizeiangaben ein Sachschaden von mehreren 100'000 Franken. Das alte, mehrstöckige Gebäude, in dem rund 15 Personen anwesend waren, ist nicht mehr bewohnbar. Die mit einem Grossaufgebot ausgerückten Feuerwehren konnten den Brand rasch löschen. Sie mussten jedoch längere Zeit gegen mehrere Brand- und Glutnester in den oberen Stockwerken kämpfen. (SDA) Blick.ch – das Schweizer Portal für Nachrichten aus den Bereichen News, Politik, Wirtschaft, Sport, People, Unterhaltung, Lifestyle und Auto. © 2019 Blick.ch

15. April 2019: Festnahme nach Brand in Asylunterkunft

Ein Brand zerstörte die Unterkunft für abgewiesene Asylsuchende in Oftringen AG. Ein Bewohner wurde wegen des Verdachts auf Brandstiftung festgenommen. Source: Handout Kantonspolizei Aargau Nach dem Brand in der Asylunterkunft in Oftringen AG ist ein Bewohner wegen Verdachts auf Brandstiftung in den Niederlanden festgenommen worden. Gegen den Mann läuft ein Auslieferungsverfahren. Nach dem Bewohner der Unterkunft für abgewiesene Asylsuchende war mit einem internationalen Haftbefehl gefahndet worden, wie die Medienstelle der Staatsanwaltschaft Aargau am Montag einen Bericht des Onlineportals der «Aargauer Zeitung» bestätigte. Bereits kurz nach dem Brand hatten Bewohner gemäss Medienberichten erzählt, das Feuer sei nach einem Streit vorsätzlich gelegt worden. Drei Personen mussten sich wegen Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung im Spital untersuchen lassen. Beim Brand vom 5. April entstand gemäss Polizeiangaben ein Sachschaden von mehreren 100'000 Franken. Das alte, mehrstöckige Gebäude, in dem rund 15 Personen anwesend waren, ist nicht mehr bewohnbar. Die mit einem Grossaufgebot ausgerückten Feuerwehren konnten den Brand rasch löschen. Sie mussten jedoch längere Zeit gegen mehrere Brand- und Glutnester in den oberen Stockwerken kämpfen.

15. April 2019: Starke Rauchentwicklung bei Brand in Holzschopf

Starke Rauchentwicklung bei Brand in Holzschopf Gasel Am Sonntagabend ist es in Gasel in einem Holzschopf zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung gekommen. Mehrere Anwohner wurden durch Ambulanzteams betreut. 2019-04-15 13:25 Am Sonntagabend gegen 18.30 Uhr stand in Gasel ein Holzschopf in Flammen. Die Einsatzkräfte stellten vor Ort eine starke Rauchentwicklung fest und konnten den Brand im Innern des Holzschopfs am Bodenackerweg lokalisieren. Das Feuer konnte durch die Feuerwehr Köniz und die Berufsfeuerwehr Bern unter Kontrolle gebracht und schliesslich gelöscht werden. Die Bewohner des angrenzenden Bauernhauses, die sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Haus befunden hatten, wurden vor Ort durch mehrere Ambulanzteams betreut, wie die Polizei am Montag in einer Mitteilung schreibt. Es wurde niemand verletzt. Gemäss ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden von über 100'000 Franken. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen. flo/pkb

15. April 2019: Gasel: Starke Rauchentwicklung bei Brand

Gasel: Starke Rauchentwicklung bei Brand 15. April 2019 Am Sonntagabend ist es in Gasel in einem Holzschopf zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung gekommen. Es entstand Sachschaden. Die Brandursache wird untersucht. Am Sonntag, 14. April 2019, um 1825 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung zu einem Brand in einem Holzschopf am Bodenackerweg in Gasel (Gemeinde Köniz) ein. Die sofort ausgerückten Einsatzkräfte stellten vor Ort eine starke Rauchentwicklung fest und konnten den Brand im Innern des Holzschopfs lokalisieren. Das Feuer konnte durch die Feuerwehr Köniz und die Berufsfeuerwehr Bern unter Kontrolle gebracht und schliesslich gelöscht werden. Die Bewohner des angrenzenden Bauernhauses, die sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Haus befunden hatten, wurden vor Ort durch mehrere Ambulanzteams betreut. Es wurde niemand verletzt. Gemäss ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden von über 100`000 Franken. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen. Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland

15. April 2019: Brand in Lagerhalle sorgt für starke Rauchentwicklung – Zeugenaufruf

Birsfelden Mo. 15. April 2019 - 11:32 Uhr / Kapo BL/PN Brand in Lagerhalle sorgt für starke Rauchentwicklung – Zeugenaufruf Die Brandursache wird untersucht. (Bild: Kapo BL) Beim Eintreffen der Feuerwehr waren Flammen sichtbar.(Bild: Kapo BL) polizeinews.ch Birsfelden, Arlesheim, Basel-Landschaft (BL), Nordwestschweiz Birsfelden/BL In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, den 11.04.2019 kurz vor 03:00 Uhr brannte es in einer Lagerhalle. Verletzt wurde niemand. Die Polizei sucht Zeugen. - Kapo BL/PN Die entsprechende Meldung bei der Polizei erfolgte durch eine unbeteiligte Drittperson um 02:57 Uhr. Beim Eintreffen der Feuerwehr an der Langenhagstrasse waren Flammen im hinteren Teil der Lagerhalle sichtbar. Zudem gab es eine starke Rauchentwicklung. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen und löschen. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen befanden sich im Innern der Lagerhalle keine gefährlichen Güter. Entspre-chend bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für Mensch und Umwelt. Die Brandursache ist unklar und Gegenstand laufender Abklärungen. Zeugenaufruf: In diesem Zusammenhang sucht die Polizei Basel-Landschaft Zeugen. Personen, welche sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten sich bei der Einsatzleitzentrale in Liestal (Tel.-Nr.: 061 553 35 35) zu melden. Während den Löscharbeiten musste die Langenhagstrasse komplett gesperrt werden. Der Ver-kehr wurde örtlich umgeleitet.

15. April 2019: Brand in Unterkulm AG: Feuer in Mehrfamilienhauses – wegen einer Zigarette

Brand in Unterkulm AG: Feuer in Mehrfamilienhauses Brand in Unterkulm AG Feuer in Mehrfamilienhauses – wegen einer Zigarette 08:49 Uhr 15.04.2019 08:49 Uhr 15.04.2019 Ein Brand im Dachstock eines Mehrfamilienhauses am Sonntagabend in Unterkulm AG hat einen grossen Sachschaden verursacht. Menschen wurden nicht verletzt. Fahrlässiger Umgang mit Zigaretten löste den Brand aus. KAPO AG In Mitleidenschaft gezogen wurde auch eine angrenzende Liegenschaft. Feuerwehreinsatz in Unterkulm AG: Unter dem Dach fing es am Sonntagabend in einem Mehrparteienhaus an zu brennen. Nach ersten Erkenntnissen wegen fahrlässigem Umgang mit Zigaretten. Die zum Zeitpunkt anwesenden Bewohner wurden evakuiert, wie die Aargauer Kantonspolizei am Montag mitteilte. In Mitleidenschaft gezogen wurde auch eine angrenzende Liegenschaft. Die im Einsatz stehenden Feuerwehren aus dem Wynental brachen mehrere Türen auf, um zum Brandherd vorzudringen und um Anwohner zu evakuieren. Der Verkehr musste grossräumig umgeleitet werden. Auch der Zugverkehr der Wynen- und Suhrentalbahn (WSB) wurde vorübergehend unterbrochen. (SDA) Blick.ch – das Schweizer Portal für Nachrichten aus den Bereichen News, Politik, Wirtschaft, Sport, People, Unterhaltung, Lifestyle und Auto. © 2019 Blick.ch

15. April 2019: Brand bei Schauspielerin Joan Collins: «Wir können glücklich sein, dass wir noch leben»

Brand bei Schauspielerin Joan Collins Brand bei Schauspielerin Joan Collins «Wir können glücklich sein, dass wir noch leben» vor 13 Minuten 15.04.2019 vor 13 Minuten 15.04.2019 Bei Schauspielerin Joan Collins kam es am Wochenende zu dramatischen Szenen: In ihrer Wohnung brannte es plötzlich. 1/6 Joan Collins wurde während eines TV-Abends von einem plötzlichen Feuer überrascht. 2/6 Während sie aus der Wohnung flüchtete, bekämpfte ihr Mann Percy Gibson das Feuer. 3/6 Er versuchte, das Feuer in der Küche mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen. 5/6 Collins musste ärztlich behandelte werden, weil sie zuviel Rauch eingeatmet hat. 6/6 imago/United Archives Joan Collins in ihrer wohl bekanntesten Rolle als Alexis Colby in der Fernsehserie Der Denver-Clan. Hier mit Linda Evans, alias Krystle Carrington, ihrer Gegenspielerin. Die britische Schauspielerin Joan Collins (85) hatte Glück im Unglück. In ihrer Londoner Wohnung brach am Wochenende ein Feuer aus, als sie gemütlich einen Film schaute. Barfuss flüchtete sie im Pyjama aus der Wohnung, während ihre Ehemann Percy Gibson (53) mit einem Feuerlöscher versuchte, die Flammen zu bekämpfen, wie «Daily Mail» berichtet. Trotz des schnellen Handels war es schliesslich zu spät. Auf Instagram zeigt Collins in einem Video das Ausmass der Zerstörung in ihrer Küche, die völlig ausgebrannt ist. «Wir können sehr, sehr glücklich sein, dass wir noch», meint sie. Sie selbst musste von Ärzten behandelt werden, weil sie zuviel Rauch eingeatmet hatte. Grosse Dankbarkeit Insgesamt zehn Feuerwehrleute waren im Einsatz. Bei ihnen bedankte sich die Schauspielerin später «aus tiefstem Herzen» auf Twitter. Weiter schreibt sie, dass es ihrem Ehemann zuvor schon gelungen sei, das Feuer aus eigener Kraft zu löschen. Laut Mitteilung soll das Feuer durch die Sonnenstrahlen ausgelöst worden sein, die von einem Spiegel auf die Vorhänge und Handtücher reflektiert wurde. (bnr) Blick.ch – das Schweizer Portal für Nachrichten aus den Bereichen News, Politik, Wirtschaft, Sport, People, Unterhaltung, Lifestyle und Auto. © 2019 Blick.ch

15. April 2019: Unterkulm AG : Zigarette löst Brand in Mehrfamilienhaus aus

Grosser Schaden wegen offener Zimmertüren Zigarette löst Brand in Mehrfamilienhaus aus Zugverkehr unterbrochen Verletzt wurde niemand, teilt die Kantonspolizei Aargau am Montag mit. Der Schaden an der Liegenschaft dürfte nach ersten Schätzungen beträchtlich sein. Der Verkehr musste grossräumig umgeleitet werden. Ebenso wurde der Zugsverkehr durch Unterkulm unterbrochen. Als Brandursache dürfte laut Kapo fahrlässiger Umgang mit Zigaretten im Vordergrund stehen. Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

15. April 2019: Notre-Dame steht in Flammen: Bilder vom Brand in Paris | GMX.CH

Notre-Dame steht in Flammen: Bilder vom Brand in Paris Aktualisiert am 15. April 2019, 22:24 Uhr Die Pariser Kathedrale Notre-Dame steht seit Montagabend in Flammen. Die Feuerwehr kämpft mit einem Grossaufgebot verzweifelt darum, den Brand zu löschen. (thp) In der weltberühmten Kathedrale Notre-Dame in Paris (Frankreich) ist am Montagabend ein Feuer ausgebrochen. © picture alliance/dpa Inzwischen stehen weite Teile des Gotteshauses in Flammen. Vor allem der obere Bereich der Kathedrale ist von dem Brand betroffen. Teile der Kirche sind durch das Feuer bereits eingestürzt. © picture alliance / NurPhoto Notre-Dame gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen der französischen Hauptstadt. Jedes Jahr besichtigen Millionen Touristen das Gotteshaus. © AFP Die Feuerwehr ist mit einem Grossaufgebot vor Ort. Rund 400 Feuerwehrleute versuchen, den Flammen Herr zu werden. © picture alliance / Xinhua News A Die Feuerwehr war sich am Montagabend nicht sicher, ob sie den verheerenden Brand überhaupt löschen könne. © AFP Zur Brandursache gibt es bislang keine genauen Angaben. Aktuell finden Renovierungsarbeiten an der Fassade der Kathedrale statt. Die Feuerwehr schliesst nicht aus, dass der Brand mit diesen in Verbindung steht. © picture alliance / NurPhoto Trotz des Feuers gibt es bislang keine Berichte über verletzte Personen. © picture alliance / abaca Notre-Dame liegt im Zentrum der französischen Hauptstadt, auf einer kleinen Insel, innerhalb der Seine und unweit des Louvre. © picture alliance/KEYSTONE Der durch die Flammen erzeugte Rauch war am Montagabend über ganz Paris zu sehen. © AFP Tausende Menschen versammelten sich am Montag auf den Strassen von Paris, um den Brand in Notre-Dame mit eigenen Augen zu sehen. © picture alliance/dpa Frankreichs Präsident Emmanuel Macron traf noch am Abend an der Kathedrale ein. Auf Twitter hatte er sich zuvor tief getroffen von dem Brand gezeigt. "Notre-Dame von Paris den Flammen ausgeliefert. Emotion einer ganzen Nation", so Macron. © AFP

15. April 2019: Brand in Kathedrale Notre-Dame - Feuer vollständig unter Kontrolle - News - SRF

2:47 Solidarität aus der ganzen Welt Weltweit drückten zahlreiche Politikerinnen und Politiker ihr tiefes Bedauern über den Brand in der Kathedrale Notre-Dame aus. «Ich denke heute Abend an das französische Volk und an die Rettungsdienste, die gegen den schrecklichen Brand in der Kathedrale von Notre-Dame kämpfen», schrieb etwa die britische Premierministerin Theresa May auf Twitter. Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte äusserte sich ebenfalls auf Twitter: «Ein Stich ins Herz für die Franzosen und für uns Europäer», schrieb er. AuchUNO-Generalsekretär António Guterres äusserte sich: «Entsetzt über die Bilder aus Paris mit dem Feuer, das die Kathedrale Notre-Dame verschlingt – ein einzigartiges Beispiel des Welterbes, das seit dem 14. Jahrhundert steht. Meine Gedanken sind bei den Menschen und der Regierung in Frankreich», schrieb er. Un coup au coeur pour les Français et pour nous tous les Européens #NotreDame pic.twitter.com/W1kXifPvmo 1:50 Luxus-Unternehmer verspricht 100 Millionen Euro für Notre-Dame Die französische Milliardärs-Familie Pinault verspricht 100 Millionen Euro für den Wiederaufbau der von Flammen verwüsteten Kathedrale Notre-Dame. Das kündigte der Geschäftsmann François-Henri Pinault in einer Mitteilung an, aus der die Nachrichtenagentur AFP in der Nacht zitierte. Er und sein Vater François Pinault hätten entschieden, dass die Familien-Holding Artemis den Betrag bereitstellen werde, um sich an der Anstrengung zum Wiederaufbau von Notre-Dame zu beteiligen. François-Henri Pinault ist Chef des Luxuskonzerns Kering. Zu diesem gehören Modemarken wie Gucci, Brioni und Saint Laurent. Legende: Die Familie um den französischen Milliardär François-Henri Pinault verspricht 100 Millionen Euro. Keystone/Archiv 1:18 «Mit unseren Gedanken bei den französischen Freunden» Regierungssprecher Steffen Seibert twitterte im Namen von Bundeskanzlerin Angela Merkel: «Es tut weh, diese schrecklichen Bilder der brennenden Notre-Dame zu sehen.» Er fügte hinzu, dass Notre-Dame ein Symbol Frankreichs und unserer europäischen Kultur sei. Und: «Mit unseren Gedanken sind wir bei den französischen Freunden», schrieb Seibert auf Twitter. Es tut weh, diese schrecklichen Bilder der brennenden #NotreDame zu sehen. #NotreDame ist ein Symbol Frankreichs und unserer europäischen Kultur. Mit unseren Gedanken sind wir bei den französischen Freunden. #Paris — Steffen Seibert (@RegSprecher) 15. April 2019 0:24 Korrespondentin Gubser: «Kirchenschiffe brennen immer noch» «Die ersten Erfolge sind, dass die Struktur erhalten bleibt und dass offenbar keine Gefahr mehr besteht, dass auch noch die Türme einstürzen werden», sagt SRF-Korrespondentin Alexandra Gubser in Paris. «Allerdings muss man auch sagen: Es brennt weiter.» Drohnenbilder hätten gezeigt, wie das im Innern, von ganz oben aussieht. «Und da sieht man wirklich ein brennendes Kreuz; die beiden Kirchenschiffe brennen immer noch», sagt Gubser weiter. Die Feuerwehr sei immer noch dabei, mit acht bis zehn Lanzen Wasser hineinzupumpen. «Es wird noch eine Weile dauern, bis man sagen kann, dass das Feuer aus ist und dann muss sich ja erst die ganze Steinstruktur wieder abkühlen, bevor man irgendwie weiss, wie das weitergehen soll», so Gubser. «Immerhin konnten aber auch einige Schätze gerettet werden – darunter die Dornenkrone, die Jesus auf dem Haupt gehabt haben soll und ein Stück des Kreuzes, dass er auf dem Kreuzweg mitgetragen hat», sagt Gubser. 23:53 Macron: «Werden Notre-Dame wieder aufbauen» «Wir werden Notre-Dame wieder aufbauen», sagte Präsident Emmanuel Macron. Das Schlimmste sei bei dem Brand verhindert worden, denn die Fassade und die beiden Haupttürme seien nicht zusammengestürzt. Der Kampf gegen das Feuer sei aber noch nicht vollständig gewonnen, sagte er weiter. Mit Blick auf das historische Bauwerk sagte Macron: «Es ist das Epizentrum unseres Lebens.»

14. April 2019: Feuerwehren rücken zu Brand in Mehrfamilienhaus aus

Feuerwehren rücken zu Brand in Mehrfamilienhaus aus AZ Zuletzt aktualisiert am 15.4.2019 um 06:11 Uhr 1 / 2 Die Ursache ist noch unklar. © Daniel Arnold/Tele M1 Am Sonntagabend ist in einem Mehrfamilienhaus in Unterkulm ein Brand ausgebrochen. Der Ursprung befand sich in einer Wohnung. Mehrere Feuerwehren rückten aus und brachten den Brand unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand. Die Ursache ist noch unklar. Die Brandermittler Aargauer Kantonspolizei haben ihre Arbeit vor Ort aufgenommen. (AZ/Tele M1) Mehr Informationen folgen im Laufe des Montagmorgens Aktuelle Polizeibilder: 1 / 25 Vollbild Villigen AG, 12.April: Ein 19-Jähriger war mit überhöhter Geschwindigkeit vom Villigerfeld Richtung Villigen unterwegs, verlor die Kontrolle und landete mit seinem Auto im Gemüsefeld. © Kapo AG Lohn-Ammannsegg SO, 12.April: Bei einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad wurde der Motorradlenker erheblich verletzt und musste in ein Spital gebracht werden. © Kapo SO Hausen am Albis ZH, 12. April: Am Freitagmorgen ist ein Auto auf der Albisstrasse in Hausem am Albis einen 30 Meter tiefen Hang hinuntergestürzt. Die zwei Insassen wurden mit unbekannten Verletzungen ins Spital gebracht. © Kapo Zürich Horgen ZH, 9. April: In Horgen ist am Dienstagmorgen ein Töfffahrer bei einer Kollision mit einem Fahrzeug tödlich verletzt worden. Die Unfallursache wird zurzeit abgeklärt. © Kapo Zürich Rheinau ZH, 7. April: Ein 32-Jähriger ist mit seinem Auto am Sonntagabend von der Strasse abgekommen, worauf sich dieses überschlug. Der Lenker wurde verletzt. © Kapo Zürich

14. April 2019: Hoher Sachschaden nach Brand in Mehrfamilienhaus – Zigaretten lösten das Feuer aus

Hoher Sachschaden nach Brand in Mehrfamilienhaus – Zigaretten lösten das Feuer aus AZ Zuletzt aktualisiert am 15.4.2019 um 09:40 Uhr 1 / 3 In Unterkulm brannte am Sonntagabend der oberste Stock eines Mehrfamilienhauses. © Kapo Aargau Ursache war fahrlässiger Umgang mit Zigaretten. © Daniel Arnold/Tele M1 Am Sonntagabend entstand beim Brand des Dachstockes eines Mehrfamilienhauses in Unterkulm ein grosser Sachschaden. Alle Bewohner konnten evakuiert werden. Als Brandursache steht fahrlässiger Umgang mit Zigaretten im Vordergrund. Am Sonntagabend hat ein Brand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Unterkulm einen beträchtlichen Sachschaden verursacht, wie die Kantonspolizei Aargau am Montag mitteilt. Vom Brand betroffen war eine Liegenschaft, in der sich im Erdgeschoss eine Bank befindet und darüber mehrere Wohnungen. Ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurde die angrenzende Liegenschaft. Die im Einsatz stehenden Feuerwehren aus dem Wynental brachen mehrere Türen auf, um zum Brandherd vorzudringen und um Anwohner evakuieren zu können. Verletzt wurde niemand. Als Brandursache "dürfte fahrlässiger Umgang mit Zigaretten im Vordergrund stehen", schreibt die Kantonspolizei. Brandermitter haben ihre Arbeit am Sonntag aufgenommen. Der Verkehr musste grossräumig umgeleitet werden. Ebenso wurde der Zugsverkehr durch Unterkulm unterbrochen. Aktuelle Polizeibilder: 1 / 26 Vollbild Balsthal SO, 14. April: Ein 18-Jähriger verliert die Kontrolle. Er kollidiert mit der Böschung am Strassenrand, sein Fahrzeug überschlägt sich und landet auf dem Dach. © Kapo SO Villigen AG, 12.April: Ein 19-Jähriger war mit überhöhter Geschwindigkeit vom Villigerfeld Richtung Villigen unterwegs, verlor die Kontrolle und landete mit seinem Auto im Gemüsefeld. © Kapo AG Lohn-Ammannsegg SO, 12.April: Bei einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad wurde der Motorradlenker erheblich verletzt und musste in ein Spital gebracht werden. © Kapo SO Brugg AG, 9. April: Eine 57-jährige Autofahrerin verursachte im Casino-Tunnel eine Auffahrkollision. Sie hatte mehr als ein Promille Alkohol im Blut. Auch die Lenkerin des vor ihr fahrenden Autos war laut Polizei in nicht fahrfähigem Zustand unterwegs. Beide mussten den Führerausweis abgeben. © Kapo AG Horgen ZH, 9. April: In Horgen ist am Dienstagmorgen ein Töfffahrer bei einer Kollision mit einem Fahrzeug tödlich verletzt worden. Die Unfallursache wird zurzeit abgeklärt. © Kapo Zürich

14. April 2019: Utzenstorf BE – Brand in Mehrfamilienhaus, einen Bewohner ins Spital gebracht

SUCHE Utzenstorf BE – Brand in Mehrfamilienhaus, einen Bewohner ins Spital gebracht Am Samstagabend ist in Utzenstorf in einem Mehrfamilienhaus ein Brand ausgebrochen. Das Feuer konnte rasch unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Die Brandursache wird untersucht. Am Samstag, 13. April 2019, um 1825 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus am Nelkenweg in Utzenstorf ein. Die sofort ausgerückten Einsatzkräfte stellten vor Ort einen Brand im Untergeschoss des Gebäudes fest. Das Feuer konnte durch die Feuerwehr Untere Emme und die Regio Feuerwehr Kirchberg rasch unter Kontrolle gebracht und schliesslich gelöscht werden. Ein Mann wurde durch die Feuerwehr aus dem obersten Stock des Mehrfamilienhauses evakuiert. Die restlichen Bewohner, die sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Haus befunden hatten, konnten sich rechtzeitig selbständig ins Freie begeben. Die Bewohner wurden vor Ort durch mehrere Ambulanzteams betreut. Ein Bewohner wurde mit der Ambulanz zur Kontrolle ins Spital gebracht. Das Mehrfamilienhaus ist weiterhin bewohnbar. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen. Regierungsstatthalteramt Emmental

14. April 2019: Utzenstorf: Brand in Mehrfamilienhaus

Utzenstorf: Brand in Mehrfamilienhaus 14. April 2019 Am Samstagabend ist in Utzenstorf in einem Mehrfamilienhaus ein Brand ausgebrochen. Das Feuer konnte rasch unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Die Brandursache wird untersucht. Am Samstag, 13. April 2019, um 1825 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus am Nelkenweg in Utzenstorf ein. Die sofort ausgerückten Einsatzkräfte stellten vor Ort einen Brand im Untergeschoss des Gebäudes fest. Das Feuer konnte durch die Feuerwehr Untere Emme und die Regio Feuerwehr Kirchberg rasch unter Kontrolle gebracht und schliesslich gelöscht werden. Ein Mann wurde durch die Feuerwehr aus dem obersten Stock des Mehrfamilienhauses evakuiert. Die restlichen Bewohner, die sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Haus befunden hatten, konnten sich rechtzeitig selbständig ins Freie begeben. Die Bewohner wurden vor Ort durch mehrere Ambulanzteams betreut. Ein Bewohner wurde mit der Ambulanz zur Kontrolle ins Spital gebracht. Das Mehrfamilienhaus ist weiterhin bewohnbar. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen. Regierungsstatthalteramt Emmental

14. April 2019: Brand: Vater und Sohn bei Chaletbrand im Wallis verletzt

Chalet-Brand in Troistorrents VS: Vater und Sohn verletzt Vater (43) und Sohn (3) verletzt Chalet brennt in Troistorrents VS lichterloh 12:08 Uhr 14.04.2019 13:22 Uhr 14.04.2019 Bei einem Chalet-Brand in Troistorrents VS wurden in der Nacht auf Sonntag ein Walliser (43) und sein Sohn (3) verletzt. Das Haus brannte komplett nieder. Kantonspolizei Wallis Das Chalet wurde von den Flammen vollständig zerstört. In der Nacht auf Sonntag ist gegen 2 Uhr früh in einem Chalet in Troistorrents VS im Val d'Illiez ein Feuer ausgebrochen. Eine Drittperson hatte die Einsatzzentrale der Kantonspolizei alarmiert und den Chalet-Brand meldete. Umgehend rückte die Stützpunktfeuerwehr Val d’Illiez nach Troistorrents aus. Doch das Chalet brannte bereits lichterloh. Die Flammen hatten zudem auf ein neben dem Gebäude parkiertes Autoübergegriffen. Sowohl Chalet wie auch Auto wurden durch die Flammen zerstört. Bei dem Brand wurde ein Walliser (43) und sein Sohn (3) verletzt. Gemäss Kantonspolizei Wallis erlitt der Vater Verbrennungen. Das Kleinkind musste mit einer Rauchvergiftung ins Spital gebracht werden. Beide mussten von der Amulanz ins Universitätsspital nach Lausanne gebracht werden. Vater und Sohn sind beide ausser Lebensgefahr. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet, um die Brandursache zu klären. (rad) Blick.ch – das Schweizer Portal für Nachrichten aus den Bereichen News, Politik, Wirtschaft, Sport, People, Unterhaltung, Lifestyle und Auto. © 2019 Blick.ch

13. April 2019: Holzheizung verursacht Brand in Einfamilienhaus

Beschreibung des Fehlers* gültige E-Mail-Adresse fehlt Am Freitagabend ist bei einem Brand in Dinhard ein Sachschaden von rund hunderttausend Franken entstanden. Wie die Kantonspolizei Zürich mitteilt, wurde eine Person wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht. Kurz vor 18.30 Uhr wurde gemeldet, dass im Anbau eines Einfamilienhauses eine Holzheizung in Brand geraten sei. Angehörige der Feuerwehr Thurtal-Süd und der Berufsfeuerwehr Winterthur löschten den Brand rasch, trotzdem entstand am Gebäude, der Heizung sowie an den eingelagerten Gegenständen Schaden. Die Abklärungen durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Zürich ergaben, dass es aufgrund eines Defekts an der Holzheizung zum Feuer gekommen war. Erstellt: 13.04.2019, 14:28 Uhr

13. April 2019: Defekte Holzheizung im Anbau eines Einfamilienhauses führt zu Brand

Im zürcherischen Dinhard ist eine Person nach einem Brand in einem Anbau eines Einfamilienhauses mit einer Rauchvergiftung ins Spital gebracht worden. Offenbar war eine defekte Holzheizung Auslöser des Feuers. Es entstand ein Schaden von rund hunderttausend Franken, wie die Kantonspolizei Zürich am Samstag mitteilte. Weitere Abklärungen durch den Brandermittlungsdienst laufen.

13. April 2019: Dinhard ZH – Brand in Anbau eines Einfamilienhauses

SUCHE Dinhard ZH – Brand in Anbau eines Einfamilienhauses Ein Schaden von rund hunderttausend Franken ist am Freitagabend (12.4.2019) in Dinhard beim Brand in einem Anbau eines Einfamilienhauses entstanden. Eine Person wurde wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht. Kurz vor 18.30 Uhr ging die Meldung ein, dass im Anbau eine Holzheizung in Brand geraten sei. Angehörige der Feuerwehr Thurtal-Süd und der Berufsfeuerwehr Winterthur brachten den Brand rasch unter Kontrolle. Obwohl das Feuer rasch eingedämmt werden konnte, entstand am Gebäude, der Heizung sowie an den eingelagerten Gegenständen ein Schaden von rund hunderttausend Franken. Die Abklärungen durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Zürich ergaben, dass es aufgrund eines Defekts an der Holzheizung zum Feuer gekommen war. Kapo ZH

13. April 2019: Designerdock haben den Eintrag „Digital Brand Designer (m/w/d)“ veröffentlicht.

Beschreibung der Tätigkeit Die Agentur: Inhabergeführte designorientierte Branding Agentur, die kleine Startups und internationale Unternehmen bei der Schaffung von mitreißenden Markenerlebnissen betreu. Die Stelle: Als Digital Brand Designer bist du hauptsächlich verantwortlich für den digitalen Auftritt der Marken. Konzeption und Entwicklung von digitalen Designkonzepten und Markenerlebnissen Screendesign und Visualisierung von UI/UX-Projekten Professionell vor Kunden präsentieren Qualifikation: - Abgeschlossenes Studium in Kommunikationsdesign oder vergleichbare Ausbildung Mehrjährige Berufserfahrung im Bereich Brand Design, UX/UI-Design Konzeptionelle Stärke und großer Gestaltungshunger Gute Kenntnisse der Adobe Creative Suite und Sketch Du hast ein Gespür für aktuelle Design Trends und bist in der digitalen Welt Zuhause? - Bewirb Dich jetzt! Qualifikation

12. April 2019: Ariana Grande: Was wir über ihren neuen Beauty-Brand wissen

Dieser Artikel entstand im Rahmen einer Content-Kooperation mit Pro 7/Sat 1. Tags

12. April 2019: Grosser Sachschaden nach Brand in Aesch bei Neftenbach

Im Einfamilienhaus auf der Reitsportanlage im Buck in Aesch ist am frühen Freitagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Kurz nach 1 Uhr 30 meldete ein Anwohner bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich, dass Flammen aus einem Einfamilienhaus empor schlagen würden. Eine sofort ausgerückte Patrouille der Kantonspolizei Zürich (Kapo) evakuierte die vier anwesenden Personen aus dem betroffenen Gebäude, wie die Kapo mitteilt. Der selbst in Aesch wohnhafte Feuerwehrkommandant der Feuerwehr Neftenbach, Christoph Frei, war innert Minuten vor Ort. Der Brand, welcher im Dachbereich der Liegenschaft ausgebrochen war, habe relativ schnell gelöscht werden können, sagt er auf Anfrage. Hoher Sachschaden Dennoch stand die 30-köpfige Mannschaft der Feuerwehr Neftenbach bis heute Morgen um 6 Uhr im Einsatz. Die Feuerwehrleute mussten die Dachabdeckung öffnen, weil die Isolation brannte und Glutnester zurückblieben. Dank der guten Leistung der Feuerwehrleute habe alles wie am Schnürchen geklappt, sagt Frei. Auf den rund 50 Meter dahinterliegenden Pferdestall griff das Feuer nicht über. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 700'000 Franken geschätzt. Die Ursache des Feuers ist zurzeit noch nicht bekannt und wird von Spezialisten des Brandermittlungsdienstes der Kantonspolizei Zürich abgeklärt. Neben der Kantonspolizei Zürich und der Feuerwehr Neftenbach standen die Feuerwehr von Schutz & Intervention Winterthur sowie vorsorglich ein Rettungswagen vom Rettungsdienst Winterthur im Einsatz. (dt) Erstellt: 12.04.2019, 07:53 Uhr

12. April 2019: Brand in Lagerhalle rasch gelöscht

Brand in Lagerhalle rasch gelöscht Fr, 12. Apr. 2019 Birsfelden | In einer Lagerhalle in Birsfelden ist in der Nacht auf Donnerstag ein Brand ausgebrochen, den die Feuerwehr rasch löschen konnte. Es blieb beim Sachschaden, verletzt wurde niemand. Gemeldet worden war der aus noch nicht geklärten Gründen ausgebrochene Brand kurz vor drei Uhr früh. sda. Ganzer Artikel ist nur für Abonnenten verfügbar.

11. April 2019: Brand in Lagerhalle rasch gelöscht – keine Verletzten

Brand in Lagerhalle rasch gelöscht – keine Verletzten sda 1 / 3 Vollbild In einer Lagerhalle in Birsfelden ist in der Nacht auf Donnerstag ein Brand ausgebrochen, den die Feuerwehr rasch löschen konnte. © Polizei Baselland Es blieb beim Sachschaden, verletzt wurde niemand. © Polizei Baselland Es blieb beim Sachschaden, verletzt wurde niemand. © Polizei Baselland In einer Lagerhalle in Birsfelden ist in der Nacht auf Donnerstag ein Brand ausgebrochen, den die Feuerwehr rasch löschen konnte. Es blieb beim Sachschaden, verletzt wurde niemand. Im Gebäude an der Langenhagstrasse hätten sich keine gefährlichen Güter befunden, teilte die Baselbieter Polizei mit. Für Mensch und Umwelt habe deshalb keine Gefahr bestanden. Gemeldet worden war der aus noch nicht geklärten Gründen ausgebrochene Brand kurz vor drei Uhr früh. 1 / 21 Vollbild Aesch BL, 12. April: Kurz vor 00.15 Uhr kollidierten auf der Autobahn A18 zwei Autos. Eine Person wurde verletzt. Beide Fahrzeuge erlitten Totalschaden. © Polizei BL Birsfelden BL, 10./11. April: In der Nacht auf Donnerstag ist in einer Lagerhalle ein Feuer ausgebrochen. Es gab keine Verletzten. © Polizei Baselland Schlieren ZH, 9. April: Ein 19-jähriger Autolenker ist am Dienstagabend in Schlieren in ein stehendes Auto gekracht. Der am Rotlicht wartende Fahrer zog sich dabei leichte Verletzungen zu und musste ins Spital gebracht werden. © Kapo Zürich San Bernardino GR, 6. April: Ein 37-jähriger Lieferwagenfahrer ist am Freitagnachmittag im San Bernardino-Tunnel mit zwei Personenwagen kollidiert. Der Lieferwagenfahrer musste mit der Rega ins Spital geflogen werden. Der Verkehr war bis in die Abendstunden behindert. © Kantonspolizei Graubünden Baden AG, 5. April: Unbekannte haben verschiedene Schriftzüge an die Schulanlage Pfaffenkappe gesprayt und geschmiert. Die Stadtpolizei Baden konnte eine Gruppe 15- bis 16-jähriger Jugendlicher anhalten, die Spraydosen und Stifte dabei hatten. Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen gegen die Teenager aufgenommen. © Kapo AG

11. April 2019: Birsfelden BL: Brand in Lagerhalle rasch gelöscht

In einer Lagerhalle in Birsfelden ist in der Nacht auf Donnerstag ein Brand ausgebrochen, den die Feuerwehr rasch löschen konnte. Es blieb beim Sachschaden, verletzt wurde niemand. Im Gebäude an der Langenhagstrasse hätten sich keine gefährlichen Güter befunden, teilte die Baselbieter Polizei mit. Für Mensch und Umwelt habe deshalb keine Gefahr bestanden. Gemeldet worden war der aus noch nicht geklärten Gründen ausgebrochene Brand kurz vor drei Uhr früh.

11. April 2019: Birsfelden: Brand in Lagerhalle sorgt für starke Rauchentwicklung

Birsfelden: Brand in Lagerhalle sorgt für starke Rauchentwicklung Details Veröffentlicht: 11. April 2019 (pol) In der Nacht auf heute Donnerstag, kurz vor 3 Uhr, brannte es in einer Lagerhalle an der Langenhagstrasse in Birsfelden. Verletzt wurde niemand. Die Polizei sucht Zeugen. Die entsprechende Meldung bei der Polizei erfolgte durch eine unbeteiligte Drittperson um 2.57 Uhr. Beim Eintreffen der Feuerwehr waren Flammen im hinteren Teil der Lagerhalle sichtbar. Zudem gab es eine starke Rauchentwicklung. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen und löschen.Gemäss den bisherigen Erkenntnissen befanden sich im Innern der Lagerhalle keine gefährlichen Güter. Entsprechen bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für Mensch und Umwelt. Die Brandursache ist unklar und Gegenstand von laufenden Abklärungen. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei Basel-Landschaft Zeugen. Personen, welche sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten sich bei der Einsatzleitzentrale in Liestal (Tel. 061 553 35 35) zu melden.Während den Löscharbeiten musste die Langenhagstrasse komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet. Fotos: Polizei BL

11. April 2019: Birsfelden BL – Lagerhalle in Brand geraten

SUCHE Birsfelden BL – Lagerhalle in Brand geraten In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 10./11. April 2019, kurz vor 03.00 Uhr, brannte es in einer Lagerhalle an der Langenhagstrasse in Birsfelden BL. Verletzt wurde niemand. Die Polizei sucht Zeugen. Bildstrecke Die entsprechende Meldung bei der Polizei erfolgte durch eine unbeteiligte Drittperson um 02.57 Uhr. Beim Eintreffen der Feuerwehr waren Flammen im hinteren Teil der Lagerhalle sichtbar. Zudem gab es eine starke Rauchentwicklung. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen und löschen. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen befanden sich im Innern der Lagerhalle keine gefährlichen Güter. Entsprechen bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für Mensch und Umwelt. Die Brandursache ist unklar und Gegenstand von laufenden Abklärungen. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei Basel-Landschaft Zeugen. Personen, welche sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten sich bei der Einsatzleitzentrale in Liestal (Tel.-Nr.: 061 553 35 35) zu melden. Während den Löscharbeiten musste die Langenhagstrasse komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet. Kapo BL

11. April 2019: Starke Rauchentwicklung bei Lagerhalle-Brand

In einer Lagerhalle in Birsfelden brannte es in der Nacht auf Donnerstag. Verletzt wurde niemand. 2019-04-11 10:42 Gemäss den bisherigen Erkenntnissen befanden sich im Innern der Lagerhalle keine gefährlichen Güter. (Bild: Polizei BL) In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kurz vor 03.00 Uhr, brannte es in einer Lagerhalle an der Langenhagstrasse in Birsfelden. Die entsprechende Meldung bei der Polizei erfolgte durch eine unbeteiligte Drittperson um 02.57 Uhr. Beim Eintreffen der Feuerwehr waren Flammen im hinteren Teil der Lagerhalle sichtbar. Zudem gab es eine starke Rauchentwicklung. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen und löschen. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen befanden sich im Innern der Lagerhalle keine gefährlichen Güter. Entsprechen bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für Mensch und Umwelt. Die Brandursache ist unklar und Gegenstand von laufenden Abklärungen. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei Basel-Landschaft Zeugen. ms/sda

11. April 2019: Brand in Lagerhalle sorgt für starke Rauchentwicklung – Polizei sucht Zeugen

Sie sind hier: Startseite / Politik und Behörden / Direktionen / Sicherheitsdirektion / Polizei Basel-Landschaft / Polizeimeldungen / Brand in Lagerhalle sorgt für starke Rauchentwicklung – Polizei sucht Zeugen Info Brand in Lagerhalle sorgt für starke Rauchentwicklung – Polizei sucht Zeugen 11.04.2019 In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 10./11. April 2019, kurz vor 03.00 Uhr, brannte es in einer Lagerhalle an der Langenhagstrasse in Birsfelden BL. Verletzt wurde niemand. Die Polizei sucht Zeugen. Die entsprechende Meldung bei der Polizei erfolgte durch eine unbeteiligte Drittperson um 02.57 Uhr. Beim Eintreffen der Feuerwehr waren Flammen im hinteren Teil der Lagerhalle sichtbar. Zudem gab es eine starke Rauchentwicklung. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen und löschen. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen befanden sich im Innern der Lagerhalle keine gefährlichen Güter. Entsprechen bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für Mensch und Umwelt. Die Brandursache ist unklar und Gegenstand von laufenden Abklärungen. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei Basel-Landschaft Zeugen. Personen, welche sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten sich bei der Einsatzleitzentrale in Liestal (Tel.-Nr.: 061 553 35 35) zu melden. Während den Löscharbeiten musste die Langenhagstrasse komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet.

11. April 2019: Brand in Berner Wohnung: Grosser Schaden wegen offener Zimmertüren

Dicker Rauch qualmte am Mittwochnachmittag aus den Fenstern einer Wohnung im Berner Schosshaldequartier. Sofort alarmierten Nachbarn die 117. ŤBeim Eintreffen der Feuerwehr drangen Rauchschwaden aus der Parterrewohnung der Liegenschaft, und auch das Treppenhaus war voller Rauchť, rapportiert die Berner Berufsfeuerwehr. Mit Atemschutz und Löschgeräten betraten die Feuerwehrleute schliesslich die betroffene Wohnung. Diese war voller Rauch und Russ: ŤWeil dort alle Zimmertüren offen standen, konnte sich der Rauch entsprechend ausbreiten und sich als Russ nied Verletzte gab es beim Vorfall keine. Nun haben Spezialisten der Kantonspolizei die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

11. April 2019: Zwei Tote bei Brand in Bangkoker Hotel

Beschreibung des Fehlers* gültige E-Mail-Adresse fehlt Beim Brand in einem Hotel- und Einkaufskomplex im Zentrum von Bangkok sind am Mittwoch mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Wie örtliche Medien berichteten, korrigierte Bangkoks Gouverneur Aswin Khwanmuang die Zahl der Toten von zunächst drei herunter. Beide Opfer hatten demnach versucht, sich mit einem Sprung aus dem Hotel vor den Flammen zu retten. Weitere Menschen wurden mit Verletzungen ins Spital gebracht. Bei den Opfern handle es sich um Thailänder, berichtete der Sender «Thai PBS». Tausende evakuiert Das Feuer brach in einem Hotel aus, das in der Nähe eines der grossen Einkaufszentren der thailändischen Hauptstadt liegt. Mehrere tausend Menschen mussten den Gebäudekomplex verlassen. Über dem Hotel stand zeitweise eine riesige Rauchwolke. Laut Medienberichten war das Feuer nach mehreren Stunden am Mittwochabend unter Kontrolle. In der Shopping Mall namens Central World, einer der wichtigsten in Bangkok, sind auch viele Ausländer unterwegs. Das Feuer brach nach einem Bericht der Zeitung «Khao Sod» im achten Stock des Hotels Centara Grand aus. Mehrere Gäste versuchten demnach, sich mit einem Sprung aus dem Gebäude zu retten. Sieben Menschen wurden verletzt. (chk/sda) Erstellt: 11.04.2019, 03:30 Uhr


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